Kanu-Slalom

Kanu-Slalom ist ein Wettkampfsport, bei dem Kraft, Geschicklichkeit und Reaktionsfähigkeit gefragt sind. Das Ziel besteht darin, einen Slalomkurs auf bewegtem, schnellfließendem Wasser in kürzester Zeit und fehlerfrei zu durchfahren. Der Kurs wird durch Tore abgesteckt, die man in der Reihenfolge ihrer Nummerierung passieren muss.

 

Von der Start- bis zur Ziellinie darf der Wettkampfparcours bis zu 600 Meter lang sein. Die Strecke wird mit mindestens 18 und maximal 25 Toren ausgehängt. Jede Torstabberührung oder sonstige Torfehler werden in Form von Strafpunkten geahndet, die zur Fahrzeit addiert werden.

 

Die Wettkampfbestimmungen sind hier unter www.kanu.de nachzulesen.

 

Der Kanuslalom wird in drei Bootsarten ausgetragen: Einer-Kajak, Einer-Canadier und Zweiter-Canadier.

 

Wettkämpfe

Kanu-Slalom gehört zum festen Programm der Olympischen Spiele. Daneben gibt es Europameisterschaften, Weltcup-Rennen, Junioren-Welt- und Europameisterschaften sowie Deutsche Meisterschaften. Jährlich treten die niedersächsischen Slalomkanuten bei den Norddeutschen Meisterschaften an. In sechs Vereinen mit 93 aktiven Slalomfahrern sind wir der erfolgreichste Landesverband in Norddeutschland.

 

Training

Trainiert werden kann auf allen Gewässern, wobei die wichtigen Rennen wie Deutsche Meisterschaften immer auf Wildwasser ausgetragen werden.

 

In Niedersachsen stehen Slalomkanuten hervorragende Übungsstrecken zur Verfügung, auf denen trainiert und Wettkämpfe ausgetragen werden: zum Beispiel an der Luhe, an der Oker sowie zwei künstliche Kanustrecken an der Innerste in Hildesheim und an der Aller in Rotenburg.