Internationaler Austausch

LKV international aktiv

 

Der LKV Niedersachsen ist seit Langem aktiv im internationalen Sportaustausch. Im Rahmen der Partnerschaften zwischen dem Land Niedersachsen und Eastern Cape sowie der Präfektur Tokushima sind niedersächsische, südafrikanische und japanische Kanuten bereits mehrfach bei Wettkämpfen und Trainingslagern zusammengekommen.

Erstmals knüpfte der LKV im Jahr 2018 zudem sportliche Beziehungen zur Region Großpolen, mit der Niedersachsen seit 25 Jahren partnerschaftlich verbunden ist. In Niedersachsen können die ausländischen Sportler im Landesleistungszentrum in Hannover-Limmer trainieren. Landestrainer Jan Francik nimmt sich ihrer genauso an wie der Rennkanuten aus der Heimat.

Der sportliche Austausch wird finanziell von den Regionalregierungen gefördert. Unterstützung erhält der LKV zudem vom Landes-Sportbund Niedersachsen sowie von der Volkswagen Sportkommunikation.

 

Innenminister Pistorius inmitten der jungen Kanurennsportler aus Niedersachsen, Japan und Südafrika.Sportaustausch Tokushima-Niedersachsen

Bereits zweimal waren junge Kanuten aus der Präfektur Tokushima auf Einladung des LKV in Niedersachsen. Im Gegenzug besuchten Niedersachsens beste Kanurennsportler Japan, das letzte Mal im Oktober 2018. Für 2019 sind weitere Begegnungen fest eingeplant.

„Der Kanusport ist Kern der guten Partnerschaft zwischen dem japanischen Tokushima und dem Land Niedersachsen. Wenn junge Leute miteinander Sport machen, lernen sie sich kennen, und wer sich kennt, hat keine Vorurteile“, unterstrich der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, die Bedeutung des Sports für das Miteinander über Grenzen hinweg. Er lobte den LKV für sein Engagement und die Förderung gemeinsamer Trainingslager von niedersächsischen und japanischen Kanurennsportlern, die sowohl in Hannover als auch in Naka, dem Kanuleistungszentrum der Präfektur Tokushima, hervorragende Voraussetzungen vorfänden. Auf Initiative des LKV Niedersachsen habe er sich deshalb beim Deutschen Kanu-Verband dafür eingesetzt, dass die deutschen Rennkanuten im Herbst zum Training nach Naka reisen könnten, um sich dort für die Olympischen Spiele vorzubereiten.

 

Deutsche und Polen gemeinsam in einem Boot Reisegruppe aus Niedersachsen in Posen. Vorne: Landestrainer Jan Francik

Erstmals waren im Sommer 2018 zehn junge polnische Kanurennsportler aus der Region um Posen beim LKV zu Besuch, um an den Norddeutschen Meisterschaften teilzunehmen. Seitdem nimmt die sportliche Partnerschaft Fahrt auf: Niedersächsische Kanurennsportler verbrachten im September ein erfolgreiches Sportwochenende bei den polnischen Partnern. Die Nachwuchstalente starteten bei einer internationalen Kanurennsport-Regatta und räumten gleich drei Goldmedaillen und vier Silbermedaillen ab. LKV-Präsident Albert Emmerich und das Team aus Niedersachsen wurden herzlich vom Präsidenten des Kanuverbandes Wielkopolska, dem Sportkameraden Ireneusz Pracharczyk und seinem Team begrüßt. „Insgesamt war dieser erste Besuch unserer Kanurennsportler bei unseren neuen Kanupartnern in Wielkopolska ein sehr beeindruckendes Erlebnis – besonders auch wegen der erwiesenen Gastfreundschaft, der fairen Wettkämpfe, aber auch der tollen Wettkampfanlage auf dem Maltasee in Posen“, bilanzierte LKV-Präsident Albert Emmerich. „Wir werden gerne weitere gemeinsame Aktivitäten mit unseren neuen Kanufreunden in und um Posen starten“, so Emmerich.

 

Jordy Malherbe aus Eastern Cape neben LKV-Präsident Albert EmmerichSupertalent aus Eastern Cape

Eine weite Anreise hatte Jordy Malherbe aus der niedersächsischen Partnerregion Eastern Cape in Südafrika. Er war im Sommer 2018 zum ersten Mal in Niedersachsen. Der 15-Jährige ist erfolgreicher Nachwuchskanuten und konnte sich im Landesleistungszentrum des LKV auf die Junioren-Weltmeisterschaft Ende Juli in Bulgarien vorbereiten. Zuvor nahm er an den Norddeutschen Meisterschaften in Wolfsburg teil, wo er Gold im Einerkajak über 5000 Meter holte.