Kanu-Polo


Aktuelle Meldungen

Kanupolonachwuchs schlägt sich tapfer

(19.02.2019)

Der Kanupolonachwuchs des Kanu-Club Limmer konnte sich am Wochenende auf dem ersten Turnier der Saison in Braunschweig tapfer schlagen. Krankheitsbedingt auf fünf Spieler reduziert konnte das Schülerteam ohne Auswechselspieler immerhin ein Unentschieden gegen die Mannschaft aus Duisburg erringen (2:2). Das Team aus sehr jungen Spielern konnte gegen die teils deutlich älteren und größeren Gegner einige Gegentore erzielen. Gegen KRM Essen gab es eine 1:4 Niederlage. Das sehr knappe Endspiel konnte der Calenberger Canoe Club aus Barsinghausen mit 1:2 für sich entscheiden.

 

Schülerteam freut sich auf weitere Turniere

Trotz der intensiven körperlichen Belastung war die Stimmung im Schülerteam ungebrochen gut und man blickt mit Freude auf die kommenden Turniere. Eni Sasstedt und Friederike Eismann, die in diesem Jahr in der Jugendklasse spielen, wurden verletzungsbedingt mit ihrer Mannschaft bei der KG List am Sonntag disqualifiziert. Trotzdem nahmen sie wertvolle Erfahrungen aus dem neuen Team mit.

 

KC Limmer sucht Kanupolo-Nachwuchs

Für das Schülerteam sucht der KC Limmer dringend Verstärkung von Mädchen und Jungen zwischen 8 und 14 Jahren. Interessierte können sich bei Trainer Max Hinz unter E-Mail: kanupolo@kclimmer.de oder unter Tel.: 01724001697 melden.

 

Mehr zum Kanu-Club Limmer

Foto zur Meldung: Kanupolonachwuchs schlägt sich tapfer
Foto: Kanupolonachwuchs des KC Limmer von li nach re: Emil Brenner (13), Fiete Loevenich (10), Jorin Meier (9), David Schwenke (12), Laurin Stelzer (12)

Doping-Präventionsschulung in Göttingen

(27.01.2019)

Am 6. Februar  2019 bietet der LKV Niedersachsen eine weitere Doping-Präventionsschulung 1 (DPS-1) an. Beginn: 18.30  Uhr im Vereinshaus des Göttinger Paddler -Club , Sandweg 13 37083 Göttingen.

 

Die Schulung ist  ausgerichtet auf Sportler im Alter von 13 bis 16 Jahren. Diese Altersklasse muss die DPS-1 nachweisen, um an Wettkämpfen teilzunehmen, die nach den Regeln des DKV ausgetragen werden. Die Inhalte der Schulung sind auf diese Altersklasse abgestimmt und zielen auf die Aufklärung und Information der jungen Sportler und Sportlerinnen hin. Neben altersgerechten Informationen zu Fragen der Dopingprävention und des Kontrollsystems werden auch moralische Werte des dopingfreien Sports vermittelt.

 

Infos und Anmeldung beim Referenten für Dopingprävention

Gerd Bode

Geschwister-Scholl-Str.7

37081 Göttingen

Tel.+49551 68777

gerd.bode@twg1861.de

 

Foto zur Meldung: Doping-Präventionsschulung in Göttingen
Foto: Doping-Präventionsschulung in Göttingen

Svenja Schaeper und Jakob Thordsen als Hannovers beste Sportler nominiert

(05.01.2019)

Zwei niedersächsische Topkanuten sind von der Neuen Presse als Sportler beziehungsweise Sportlerin des Jahres nominiert: Kanupolo-Weltmeisterin Svenja Schaeper von der Kanu-Gemeinschaft List und Jakob Thordsen, Kanurennsport-Weltmeister und Mitglied im Hannoverschen Kanu-Club, stehen auf der Liste der jeweils zehn Nominierten.

Die Ehrung erfolgt auf der Sportgala der Neuen Presse.

 

Wer sich an der Abstimmung beteiligen will, findet hier alle Kandidaten und die Bedingungen. Als Bonus winken attraktive Preise.

 

Jakob Thordsen ist bereits als bester Nachwuchssportler 2018 ausgezeichnet worden und steht außerdem zur Wahl bei der Sportlerwahl des LandesSportBundes Niedersachsen.

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Foto: Svenja Schaeper

Die Vielseitige: Kanupolo-Weltmeisterin Svenja Schaeper über den Spaß am Spiel und über Freundschaften

(27.09.2018)

Svenja, was muss man mitbringen, um so erfolgreich im Kanupolo zu sein?

Man muss geschickt mit dem Ball sein, schnell paddeln, eine gute Bootsbeherrschung haben und immer auf die Aktionen der anderen achten. Das heißt: sich auf mehrere Dinge gleichzeitig konzentrieren und vor allem teamfähig sein. Das macht für mich auch den besonderen Reiz des Kanupolos aus. Es ist eine Teamsportart, ich fahre gemeinsam mit einer tollen Gruppe ins Trainingslager und zu Turnieren und bin immer mit Freunden auf dem Wasser. Langweilig wird das nie.

 

Durchhaltevermögen und viel Training gehören aber schon dazu.

Ja, natürlich. In der Saison ab März bin ich ständig auf dem Wasser und fast jedes Wochenende unterwegs. Im Winter müssen die Grundlagen wie Kraft und Ausdauer gelegt werden, da muss man sich manchmal schon ein wenig quälen. Aber das gehört dazu.

 

Wie motivierst du dich?

Das fällt mir eigentlich nicht schwer, ich habe viel Freude am Spiel und Spaß mit den anderen Spielerinnen. Das Wichtigste ist für mich ein gutes Team. Man muss sich auf einander verlassen, mit Kritik umgehen und sich gegenseitig motivieren. Das gilt im Verein wie in der Nationalmannschaft.

 

Wo trainierst du aktuell?

In der Kanu-Gemeinschaft List und beim Rasensportverein in Hannover (dort mit der Herrenmannschaft) und an meinem Studienort beim Wassersportverein Osnabrück. Dazu kommen die Trainingslager mit dem Nationalteam. Demnächst kehre ich vollständig in meinen Heimatverein, den RSV Hannover, zurück. Wir starten im nächsten Jahr mit einer neuen Damenmannschaft – alles junge Spielerinnen. Das erste Damenteam im RSV seit einigen Jahren.

 

Bereits kurz nach Fiete Junges Tod, mit dem du quasi zusammen aufgewachsen bist, ging es zu den Weltmeisterschaften . Dort lief es für den deutschen Kanupolo überragend. Wie fühlt sich das an?

Unglaublich. Damit hat wahrscheinlich niemand wirklich gerechnet. Die Situation war für uns alle nicht leicht, aber es ist schön, wie eng die ganze Kanupolo-Community zusammengerückt ist. Ich denke, wir haben dort alle für ihn gespielt. Und dass auch noch sein Team den Titel für ihn holen konnte, ist einfach unfassbar.

 

Solch ein Erfolg kostet nicht nur Zeit, sondern auch Geld. Wie finanzierst du Reisekosten und Boote?

Ich habe das Glück, dass meine Eltern mich von Anfang an unterstützt haben. Natürlich arbeite ich auch selber nebenbei. Ich habe zum Beispiel früh mit Trainertätigkeiten angefangen. Es ist schon ungerecht, dass wir alles selbst finanzieren müssen. Dabei ist Kanupolo eine der erfolgreichsten Sparten im deutschen Kanusport. Die Teilnahme an der Weltmeisterschaft in Kanada hat über 1500 Euro gekostet, davon hat der LKV Niedersachsen auf Antrag ein Drittel übernommen. Aber auch 1000 Euro sind für mich ganz schön viel. Das größte Problem ist, dass Kanupolo keine olympische Sportart ist und deshalb mit Ausnahme der World Games wenig gefördert wird.

 

Sponsoring funktioniert auch nicht?

Die meisten Sponsoren suchen mehr Medienaufmerksamkeit. Und die bekommt der Kanupolo in der Regel nicht. Das finde ich schade, da der Sport eigentlich sehr attraktiv zum Zuschauen ist. Gerade der Männersport ist super schnell und aktionsreich, da die Jungs deutlich mehr Kraft haben. Und auch das mehr taktisch geprägte Spiel der Frauen ist spannend anzuschauen.

 

Gibt es bei dir noch etwas anderes als Kanupolo - bei der knappen Zeit?

Ich reise gerne und bin dann ebenfalls viel auf dem Wasser. Kanupolo habe ich im Alltag, im Urlaub fahre ich gerne Wildwasser oder Freestyle. Ich genieße es, in der Natur zu sein. Gerade habe ich zum Beispiel mit Freunden eine Hüttentour in den Alpen unternommen, die Kanusaison ist vorbei und noch habe ich Semesterferien.

 

Was meinst du, wie lange bleibst du noch beim Kanupolo?

So lange ein Team zu finden ist, das mit mir spielen will und mit dem ich Spaß habe.

 

Das Interview führte Annette Rexing

 

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Foto: Kanupolospielerin Svena Schaeper ist Weltmeisterin, Europameisterin, Sportlerin des Jahres und vieles mehr

Bei der diesjährigen Weltmeisterschaft im Kanupolo holten die deutschen Frauen den Titel

(27.08.2018)

Mit dabei: Svenja Schäper von der Kanu Gemeinschaft List in Hannover

 

Nach dem Gewinn der World Games und der Europameisterschaft im vergangenen Jahr konnte Nationalspielerin Svenja Schäper im kanadischen Welland einen weiteren Triumph feiern. Neun Spiele hatte das deutsche Damenteam zu bewältigen. Im Finale gegen Großbritannien gewann es dann mit 3:1 und wurde Weltmeister.

 

Erfolgreich war auch die Herrenmannschaft aus Deutschland. Sie schlug den Titelverteidiger Italien mit 4:1. für die deutschen Nationalspieler stand die WM-Teilnahme noch ganz unter dem Eindruck des Todes von Fiete Junge. Der hannoversche Teamkollege war kurz zuvor ganz plötzlich verstorben. Für ihn haben sich seine Mitspieler nun besonders in Zeug gelegt und erstmals Gold gewonnen.

 

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Foto: Svenja Schäper im Weltmeisterschaftsspiel

Kanupolo: dritte Plätze für Niedersachsen im Ländervergleich

(16.08.2018)

Mitte August fand in Berlin der Ländervergleichskampf im Kanupolo statt. U21-Herren, U21-Damen, Jugend und Schüler haben sich mit den anderen Landesverbänden gemessen. Der LKV Niedersachen war in allen Spielklassen vertreten.


Am Ende konnten alle vier Mannschaften jeweils den dritten Platz erkämpfen und so auch den dritten Platz der Gesamtwertung gewinnen.


In Kürze spielt der Nachwuchs dann zum Teil wieder gegeneinander. Vom 13.-16. September findet in Duisburg die Kanupolo DM 2018 statt.

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Foto: Kanupolo: dritte Plätze für Niedersachsen im Ländervergleich

Trauer um Nationalspieler Fiete Junge Kanu-Polo-Nationalspieler Fiete Junge ist im Alter von 26 Jahren gestorben

(22.07.2018)

Mit Fassungslosigkeit und großer Trauer hat die Kanugemeinde in Niedersachsen auf die Nachricht vom Tod des hannoverschen Kanu-Polo-Spieler Fiete Junge reagiert. Der Ausnahmesportler vom RSV Hannover war seit 2014 Mitglied der Herrennationalmannschaft und World Games-Sieger 2017, Vize-Weltmeister 2014 sowie Europameister 2015. Mit seinem Verein, dem RSV Hannover, wurde er 2015 Deutscher Vizemeister. Für seine sportlichen Leistungen hat er im vergangenen Jahr das Silberne Lorbeerblatt aus den Händen von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier erhalten.

 

„Wir verlieren einen großartigen und hoch geschätzten Menschen und Sportler, einen Mannschaftskollegen im RSV Hannover und Mitglied im deutschen Kanu-Polo-Team“, sagte Albert Emmerich, Präsident des Landes-Kanu-Verbandes Niedersachsen. „ Er hinterlässt eine riesige Lücke und wird uns sehr fehlen. Wir sind in Gedanken bei seiner Familie und seiner Freundin“.

 

Fiete Junge war erst 26 Jahre alt. Er hatte in diesem Jahr sein erstes juristisches Staatsexamen an der Universität Göttingen bestanden und gerade angefangen, als Rechtsreferendar zu arbeiten.

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Foto: Trauer um Nationalspieler Fiete Junge Kanu-Polo-Nationalspieler Fiete Junge ist im Alter von 26 Jahren gestorben