Landes-Kanu-Verband Niedersachsen e.V.

Dr. Albert Emmerich (Präsident)

Rosenbuschweg 9
30453 Hannover

www.kanu-niedersachsen.de


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Aktuelle Meldungen

Überarbeitetes Schutzkonzept für Standort Mardorf

(12. 10. 2020)

Schutz- und Hygienekonzept des LKV Niedersachsen am
Standort Mardorf

Stand gültig ab 12.10.2020 / ersetzt die vorherige Versionen ab 29.06.2020
Berücksichtigt den Stand der Niedersächsischen Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus vom 07. Oktober 2020 sowie der Niedersächsischen Corona-Beherbergungs-Verordnung vom 9. Oktober 2020.

in der aktuellen Version gegenüber der vorherigen Version geänderte Stellen sind grün hinterlegt.
 

Der LKV stellt sich der Aufgabe, unter den jeweils geltenden behördlichen Verordnungen und Verfügungen einen Ablauf auf seinem Gelände in Mardorf zu gewährleisten, der das Risiko auf dem Gelände entstehender Neuinfektionen minimiert, aber dennoch im Rahmen der zulässigen Lockerungen Aktivitäten der Mitglieder und Nutzer ermöglicht.

Das Gelände des LKV Niedersachsen e.V. in Mardorf darf nur in dem Umfang betreten und genutzt werden, wie es das hiermit vorgelegte Schutz- und Hygienekonzept und übergeordnete Verordnungen, Verfügungen oder Anordnungen von Behörden erlauben.

Wir gehen davon aus, dass die Gemeinschaft der Sportler und Nutzer in Mardorf sich über die Lage im Klaren ist und jeder sich aktiv und mit entsprechendem Verhalten dafür einsetzt, dass die Verbreitung des Corona-Virus gestoppt wird.

Im Falle der Nichtbeachtung der Regeln dieses Schutzkonzeptes ist die LKV-Verwaltung berechtigt und beauftragt, Platzverweise auszusprechen. In schweren Fällen bleiben die fristlose Entziehung aller Nutzungsrechte, verbandsinterne Sanktionen und Schadensersatzforderungen ausdrücklich vorbehalten.

 

I. Zutrittsberechtigte

Zutritt zum Gelände des LKV erhalten ausschließlich:

a     Mitglieder der dem DKV angeschlossenen Landes-Kanu-Verbände und deren Vereinen
b     In den Dauerpachtverträgen mit dem LKV namentlich aufgeführte Personen und deren Angehörige
c      Mitarbeiter der LKV-Verwaltung
d     Handwerker mit einem auszuführenden Auftrag auf dem Gelände
e     Mitarbeiter der Region Hannover in Ausübung ihrer Funktion
f      Eigentümer der Grundstücke am Binsenweg und D.K.V-Weg für die Zufahrt zu ihrem Grundstück
g     Postdienste, Müllabfuhr, Rettungsdienste, Zulieferer

Es ist untersagt, weitere Personen über den vorgenannten Kreis hinaus als Gäste auf den Platz einzuladen oder deren Aufenthalt als Gast zu dulden.

II. Aufenthalt auf dem LKV-Gelände

Der Aufenthalt auf dem LKV-Gelände unterliegt in jedem Fall den Vorschriften der jeweils gültigen Verordnungen, insbesondere dem Kontaktverbot (aktuell: max. 10 Personen im öffentlichen Raum, mindestens 1,5m Abstand, bei Sportausübung mindestens 2m Abstand). Ansammlungen und Zusammenkünfte auf dem Gelände sind verboten mit Ausnahme von vom LKV einberufenen Versammlungen unter den Randbedingungen der VO.

Übernachtungen auf dem Gelände sind außer in den Dauer-Wohnwagen nicht zulässig, wenn die jeweils aktuelle Verordnung des Landes Niedersachsen oder andere behördliche Anordnungen dies für bestimmte Personenkreise untersagt. Dies gilt derzeit für Bewohner von als Risikogebiet eingestuften Bereichen, sofern nicht ein ärztliches Attest vorliegt, dass keine Anzeichen für eine Corona-Erkrankung vorliegen und dieses Attest sich auf einen nicht länger als 48h vor der Ankunft ausgeführten Corona-Test stützt. Wer mit einem solchen Attest anreist, hat sich umgehend bei der Verwaltung zu melden und die Atteste vorzulegen.

Die Liste der betroffenen Herkunftsgebiete wird jeweils aktuell vom Land veröffentlicht:
https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/hinweise-fur-reisende-185450.html

Bereits bezahlte Gebühren werden wieder erstattet, wenn der Aufenthalt wegen dieser Corona-Auflagen nicht stattfinden kann.

Der Aufenthalt ist ferner beschränkt auf die jeweils zulässigen Umfänge:

a     Mitglieder des DKV und seiner Gliederungen dürfen das Gelände als Tagesaufenthalt nutzen, um Wassersport auf dem Steinhuder Meer auszuüben. Der Aufenthalt wird durch die allgemeine Platzordnung geregelt. Mitglieder des LKV-Vorstandes und der Referenten dürfen in Ausübung ihrer Funktion das Gelände betreten.
Mitglieder des DKV und seiner Gliederungen dürfen das Gelände auch im Rahmen mehrtägiger Aufenthalte mit Übernachtungen in Wohnwagen, Wohnmobilen, Zelten oder im Walter-Künne-Heim nutzen, wenn sie gemäß VI. eine bestätigte Reservierung haben oder wenn sie ein Zimmer im Holzhaus angemietet haben. Die Nutzung eines Gastliegeplatzes am Steg oder auf dem Vorgelände ist nur bei vorheriger schriftlich bestätigter Reservierung laut VI. möglich.

b     In den Dauerpachtverträgen namentlich aufgeführte Personen und deren Angehörige einschließlich der Lebenspartner dürfen sich entsprechend dem Pachtzweck auf dem Gelände aufhalten. Insbesondere ist es den Pächtern der Dauerplätze gestattet, in ihren Wohnwagen zu übernachten. Es ist nicht gestattet, weitere, nicht zum eigenen Haushalt oder zu den Angehörigen nebst Lebenspartnern gehörende Personen im Wohnwagen aufzunehmen oder die Wohnwagen zur Nutzung anderen Personen zu überlassen.

c      Mitarbeiter der LKV-Verwaltung dürfen sich auf dem Gelände aufhalten, soweit es ihre Funktion und Aufgabe erfordert. Das gilt auch für die Verwalterwohnung, die für diesen Zweck an die LKV-Verwaltung vermietet wurde.

d     Der Aufenthalt von Handwerkern ist auf den zur Umsetzung des Auftrages erforderlichen Umfang beschränkt.

e, f Diese Gruppen haben ausschließlich das Recht, die Zufahrtswege zu benutzen, aber nicht das sonstige Gelände zu betreten.

g     Betretungsrecht zur Erledigung der funktionsbezogenen Aufgaben

Parken: Ein Fahrzeug darf nur auf dem Gelände / auf dem Parkplatz auf dem Gelände abgestellt werden, wenn eine dafür gültige Parkmarke oder ein entsprechender Abschnitt der bestätigten Reservierung laut VI. vorhanden ist und sichtbar im Fahrzeug ausgelegt wird.

Steg: Für den Steg gelten die allgemeinen Regeln der LKV-Ordnungen in Mardorf.

Tagesgebühren sind seit dem 01.10.2020 ausgesetzt, ebenso die Tages-Gebühren für das Parken auf den Parkplätzen.

III. Mund-Nase-Masken

Bei jedem Aufenthalt in den Sanitärräumen ist eine Mund-Nase-Maske zu tragen, die nur im Waschraum bei der Körperpflege abgelegt werden darf.

Es wird empfohlen, wegen der engen Wege auf dem Gelände eine Mund-Nase-Maske bei jedem Verlassen der eigenen Parzelle anzulegen. Das gilt auch, wenn mehrere Personen auf dem Steg sind.

 

IV. Walter-Künne-Heim und Gastronomie

Das Walter-Künne-Heim ist seit dem 10. Juli 2020 wieder für Übernachtungen geöffnet. Die Abläufe für das Walter-Künne-Heim sind in einem gesonderten Hygienekonzept beschrieben. Die Gastronomie im Walter-Künne-Heim bleibt geschlossen mit Ausnahme der Versorgung der im Hause übernachtenden Gäste, für die von bn Gestaltung ein Frühstück angeboten wird. Die Verpflegung von im Hause übernachtenden Gruppen ist gesondert mit bn Gestaltung zu vereinbaren.

V. Nutzung der Sanitärräume

Die Dauer-Camper und sonstigen Campinggäste werden gebeten, soweit möglich die Einrichtungen in ihren eigenen Wohnwagen bzw. Wohnmobilen zu nutzen und auf das Betreten der Sanitärbereiche soweit es möglich ist zu verzichten.

Es sind nur einige Waschbecken zur Nutzung zugelassen, um einen Abstand von 2m zwischen den Personen sicherzustellen. Die Duschen in den Waschräumen sind ab 08.06.2020 wieder zur Benutzung freigegeben. Die Duschmarken werden von der LKV-Verwaltung ausgegeben. Details regelt das Hygienekonzept für das Walter-Künne-Heim.

Es ist nur 1 Urinal bei den Herren zur Benutzung freigegeben.

Für jede Nutzung der Sanitäreinrichtungen gilt (wie vom DKV empfohlen):
- Desinfektion der Hände bei Betreten
- Desinfektion aller angefassten Bereiche vor und nach Benutzung
- Desinfektion der Hände bei Verlassen
Hierfür werden Einmal-Papier-Tücher sowie Desinfektionsmittel bereitgestellt. Jedes genutzte Papier ist in den im Sanitärbereich aufgestellten Abfalleimer zu entsorgen. Es ist strikt verboten, das Papier in der Toilette zu entsorgen, um eine Verstopfung der Abflussrohre zu vermeiden.
Die Nutzer werden gebeten, selber Desinfektionsmittel mitzubringen und vorrangig zu nutzen. Der LKV behält sich vor, den Platz wieder zu schließen, wenn nicht ausreichend Desinfektionsmittel zur Verfügung stehen.

VI. Nutzung des Zeltplatzes / Campingplatzes / Walter-Künne-Heim / Gastliegeplätze
Aufenthalte mit Camping-Übernachtungen oder Übernachtungen im Walter-Künne-Heim am Standort Mardorf sowie die Überlassung von Gastliegeplätzen sind nach der niedersächsischen VO zulässig (Ausnahmen für bestimmte Personenkreise siehe Abschnitt II.). Mit Ausnahme der Dauercamping-Nutzung gilt dabei folgendes: Um unnötige Anreisen zu vermeiden, werden Aufenthalte mit Übernachtungen sowie die Nutzung der Gastliegeplätze nur gestattet, wenn eine vom LKV schriftlich (Email) bestätigte Reservierung vorliegt. Hierzu steht auf der Webseite des LKV unter Stützpunkte / Kanulehrstätte Mardorf eine entsprechende Anmelde-Unterlage zur Verfügung, die ausgefüllt und unterschrieben per Email an zu senden ist. Die Reservierung darf frühestens 4 Wochen und spätestens 2 Arbeitstage vor dem geplanten Anreisetermin beantragt werden, Übernachtungen im Walter-Künne-Heim sind spätestens 14 Tage vor Anreise zu beantragen. Die Bearbeitung erfolgt zu normalen Bürozeiten an Arbeitstagen. Ein Anspruch auf Bestätigung der Reservierung besteht nicht. Die Gebühren für den Aufenthalt und die Nutzung eines Gastliegeplatzes laut Gebührenordnung werden mit der Bestätigung der Reservierung fällig, die Begleichung erfolgt vorab über SEPA-Einzug. Die Verpflegung der Hausgäste im Walter-Künne-Heim wird vor Ort in bar an bn Gestaltung bezahlt. Eine Erstattung bei Nichtnutzung der reservierten Leistungen ist ausgeschlossen, es sei denn, die reservierte Nutzung ist aufgrund behördlicher Auflagen nicht mehr zulässig.

Hannover, 12.10.2020

Albert Emmerich
- Präsident -

Slalomsportler trauern um Thomas Küfner

(03. 09. 2020)

Viel zu früh ist am Montag, dem 31.08.2020 unser Sportkamerad und Trainer Thomas Küfner von uns gegangen.

Thomas war zuletzt im MTV Luhdorf-Roydorf zu Hause, starte seine Trainerkarriere beim TSV 1880 Gera und hat dort lange Zeit als Vereinstrainer gearbeitet, dann als Landestrainer. Schließlich folgten 10 Jahre Bundestrainer, immer hilfsbereit, kompetent und mit großen nationalen und internationalen Erfolgen. Unter ihm wurde Kira Kubbe vom MTV Luhdorf-Roydorf Junioren Vize-Weltmeisterin im C1.

 

In letzter Zeit hat er noch - schon von schwerer Krankheit gezeichnet -  wieder im Kreise seiner Sportkameraden im Verein in Luhdorf den so geliebten Sport selber ausgeübt. Doch am Ende hat er diesen letzten Kampf verloren. Mit seiner Familie und seinen Sportkameraden trauern wir um einen Sportkameraden, der im Kanuslalom viele Spuren hinterlassen hat. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

 

Dr. Albert Emmerich, Präsident

 

Foto zur Meldung: Slalomsportler trauern um Thomas Küfner
Foto: Thomas Küfner in seinem Element

Absage Einzelmitglieder-Treffen 2020

(28. 07. 2020)

Liebe Einzelmitglieder,

normalerweise bekommt Ihr in diesem Zeitraum ein Rundschreiben mit Informationen über unser Treffen Anfang September. Doch dieses Jahr ist alles nicht wie gewohnt: Leider müssen wir das Treffen 2020 absagen. Ein Zusammensein mit Abstand – und das über ein ganzes Wochenende – halten wir für nicht durchführbar.

Gemeinschaftsfahrten sind in dieser außergewöhnlichen Saison abgesagt. Deshalb benötigt Ihr für das Wanderfahrerabzeichen in Bronze 2020 keine Gemeinschaftsfahrt. Und die erforderlichen Kilometer dafür sind reduziert. Weitere Informationen findet Ihr auf der Homepage des LKV (www.kanu-niedersachsen.de).

Das Ziel Campingplatz Altes Wehr in Wienhausen werden wir für das Treffen im nächsten Jahr wieder aufgreifen. Die Lage an der Aller und dem Wienhäuser Mühlenkanal ist perfekt für uns, da wir einen Rundkurs paddeln können.


Ahoi und bleibt gesund. Wir freuen uns auf das Treffen 2021
Petra und Ingo

DKV-Test: Kanutinnen aus Hannover paddeln allen davon!

(12. 07. 2020)

Wegen Corona finden in diesem Jahr statt der Regionalmeisterschaften Leistungsüberprüfungen im Kanusport auf Bundesebene statt, um die Weichen auch für weitere internationale Einsätze zu stellen. Nach dem überzeugenden Auftritt beim ersten derartigen Test in Duisburg war das Ergebnis bei der zweiten Leistungsüberprüfung am Wochenende 11./12.07.2020 in Duisburg noch überzeugender: Drei Kanuten aus Hannover am Start – in alle acht Endläufe gekommen und siebenmal auf dem Treppchen, davon sechsmal 1. Platz!

Nach den schweren Wochen in der Corona-Pandemie mit stark eingeschränkten Trainingsmöglichkeiten konnten die drei Sportler aus Hannover somit zeigen, dass sie trotz aller Widrigkeiten sehr erfolgreich trainiert hatten und in Top-Form sind.

Die Art und Weise, wie Sabrina Hering Pradler und die junge Paulina Paszek dabei ihre Rennen gewannen, war mehr als beeindruckend – selbst im Sprint über die Kurzstrecken fuhren beide bei ihren Rennen einen ganz klaren Vorsprung heraus! Aber nicht nur im Sprint, auch bei ihren Rennen über 500m bzw. 1000m gingen sie mit großem Abstand als erste über die Ziellinie.

Damit hat sich Hannovers Neuzugang Paulina Paszek bei ihren allersten Starts für ihren neuen Verein HKC v.21 Hannover gleich an die absolute Spitze der deutschen U23-Kanutinnen gepaddelt!

Jakob Thordsen fuhr in seinen beiden Endläufen einen dritten Platz und einen vierten Platz ein und bewies damit erneut, dass auch er in der absoluten Leistungsspitze des DKV steht. Am Sonntag wurden dann in der Leistungsklasse noch Zweier-Kajaks besetzt – und auch in diesen Rennen hatten Sabrina und Jakob mit ihren jeweiligen Sportkameraden jeweils die Nase vorne: Noch einmal zwei erste Plätze an unsere Sportler.

Herzlichen Glückwunsch an unsere Sportler und an ihren Trainer Jan Francik – und großes Daumendrücken für die weiteren Etappen zu den ganz großen Zielen!

Albert Emmerich
Präsident

Foto zur Meldung: DKV-Test: Kanutinnen aus Hannover paddeln allen davon!
Foto: Jakob - Sabrina - Paulina: Das Erfolgstrio aus Hannover (Foto: Jan Francik)

Neue Seite zu Regeln für den Kanusport in der Corona-Zeit

(03. 07. 2020)

Die Corona-Krise wird uns wohl noch längere Zeit begleiten. Vor dem Hintergrund werden auch weiterhin besondere Regeln einzuhalten sein, damit wir auch im Kanusport zur Unterbrechung von Infektionsketten beitragen können. Viele Fragen zu Corona bewegen die Mitglieder und Verantwortlichen in den Vereinen in dieser Zeit. Dazu versuchen wir Antworten zu geben.

 

Wir haben daher jetzt auf der LKV-Seite einen festen Menüpunkt eingerichtet, unter dem jeweils aktuelle Informationen zum Kanusport in der Corona-Zeit zusammengestellt werden: Aktuelles => Corona & Kanusport.

 

Damit haben u.a. unsere Vereine die Möglichkeit, die Seite in ihren Webseiten fest zu verlinken, um so die Informationen auch bei ihren Mitgliedern bekannt zu machen.

 

Der Link ist:

https://www.kanu-niedersachsen.de/seite/468071/corona-kanusport-in-niedersachsen.html

 

Macht Gebrauch davon und bleibt gesund!
Albert Emmerich
- Präsident -

 

 

 

Thomas Unterrainer ist neuer Nachwuchstrainer im LKV

(30. 06. 2020)

Der Kanurennsport ist vom LSB Niedersachsen seit Beginn des Jahres 2020 als Perspektivsportart anerkannt. Damit hat der LKV deutlich verbesserte Fördermöglichkeiten erhalten - und konnte somit einen Landes-Nachwuchstrainer für den Kanurennsport auf einer Vollzeitstelle einstellen.

Am 15.06.2020 hat Thomas Unterrainer diese Stelle angetreten. Wir wünschen ihm einen erfolgreichen Start - und hoffen auf intensivierte und noch erfolgreichere Nachwuchsarbeit im Kanurennsport, vor allem auch in Zusammenarbeit mit Schulen und den Vereinen.

Foto zur Meldung: Thomas Unterrainer ist neuer Nachwuchstrainer im LKV
Foto: Thomas Unterrainer

Sabrina Hering-Pradler souverän bei 1. Leistungstest des DKV

(30. 06. 2020)

Unter ganz strengen Hygieneregeln und vor völlig leeren Tribünen hat der DKV seine ersten Leistungstests im Kanurennsport nach Aufkommen der Corona-Pandemie in Duisburg durchgeführt. Das war eine wichtige Bestimmung des Leistungsstands nach der Zeit mit eingeschränkten Trainingsmöglichkeiten. Es war für die Sportler aber auch ein ganz merkwürdiges Gefühl, ohne die sonst üblichen Anfeuerungsrufe von der Tribüne ihre Rennen zu fahren.

 

Sabrina Pradler-Hering (HKC) glänzte in beiden Rennen in TOP-Form und sicherte sich über beide Distanzen (250m und 500m) den Sieg. Auf der olympischen 500m-Strecke holte sie dabei sogar eineinhalb Bootslängen Vorsprung heraus. Jakob Thordsen (ebenfalls HKC) hatte noch mit den Nachwirkungen seiner verschleppten Erkältung zu kämpfen und dem daraus resultierenden Trainingsrückstand. Aber auch beeindruckte auf 1000m in einem sehr starken Starterfeld mit einem 5. Platz.

 

Gratulation unseren Spitzen-Athleten zu dieser Leistung!

 

 

 

Massnahmen wegen Corona

(24. 03. 2020)

* DKV empfiehlt, alle Veranstaltungen bis Ende Juni 2020 abzusagen oder zu verschieben

* Alle Veranstaltungen des LKV sind abgesagt.
* Gremien tagen nur noch per Teko oder Viko.

* Die Geschäftsstelle ist weiter für jeglichen "Publikumsverkehr" gesperrt, telefonisch oder per Email aber erreichbar.

* Alle Vereine sind gefordert, den Kampf gegen die Ausbreitung des Corona-Virus zu unterstützen und insbesondere den jeweils geltenden Allgemeinverfügungen ihrer Kommune Folge zu leisten.

Links:

Empfehlung DKV vom 24.03.2020

Leitlinien Bund/Länder

Erlasse usw der Landesregierung

Muster Allgemeinverfügung (Stadt Hannover)

vom LSB bereitgestellter Link mit FAQ

WICHTIGE INFO ZUM LLZ / Geschäftsstelle LKV

(15. 03. 2020)

Wegen der aktuellen Ausbreitung des Corona-Virus haben wir gemeinsam mit dem Ruderverband folgendes für das gemeinsam genutzte Landes-Leistungszentrum in Hannover-Ahlem festgelegt:

 

Das LLZ in Ahlem ist für alle Nutzungen geschlossen, mit folgenden Ausnahmen:

 

* Trainingsbetrieb ausschließlich für Olympia-Kader

 

* Geschäftsstelle ohne Publikumsverkehr

 

Das bedeutet: Die Landeskader klären mit ihren Vereinen, ob dort noch Trainingsmöglichkeiten bestehen. Näheres wird mit unserem Landestrainer noch abgestimmt.

 

Die LKV-Geschäftsstelle ist zwar besetzt, aber nur per Telefon / Email erreichbar.

 

Ich bitte um Beachtung.

 

Albert Emmerich

Präsident

 

Maßnahmen und Empfehlungen wegen der Ausbreitung der Corona-Erkrankung

(13. 03. 2020)

Liebe Kanuten in Niedersachsen,

parallel zu einer Sitzung des DKV-Präsidiums hat sich auch das LKV-Präsidium in einer Telefonkonferenz auf weitreichende Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus verständigt. Die vom DKV empfohlenen Maßnahmen

DKV-Praesidium-spricht-Empfehlungen-zum-Umgang-mit-dem-Coronavirus-aus

werden vom LKV Niedersachsen voll unterstützt und mitgetragen. Die Vereine werden dringend gebeten, auf ihrer Ebene die notwendigen Maßnahmen umzusetzen, insbesondere alle genannten Veranstaltungen abzusagen.

 

Der LKV schließt darüberhinaus mit sofortiger Wirkung zunächst bis Ostermontag seinen Standort Mardorf. Für Dauercamper wird nur ein Notdienst wegen Sanitäranlagen vorgehalten, auch hier sollten Fahrten und Aufenthalte nach Mardorf auf das unbedingt Notwendige beschränkt werden. Der Kanu-Betrieb im Leistungszentrum Ahlem wird eingestellt. Sämtliche Gremiensitzungen des LKV werden ab sofort entweder verschoben oder als Telefonkonferenz oä abgehalten. Das betrifft schon den für morgen einberufenen Verbandsausschuss, der auf Telefonkonferenz umgestellt wurde.

 

Wir bitten alle Mitglieder, nach besten Kräften daran mitzuwirken, dass die Ausbreitungswege des Virus unterbrochen werden.

 

Wir alle hoffen, dass die Lage beherrschbar bleibt und sich auch bald wieder entspannt. Dazu können wir jetzt beitragen!

 

Albert Emmerich
(Präsident)

 

Ergänzung: Der LSB informierte heute so:

  1. Empfehlung für Sportvereine und Landesfachverbände

 

Der LSB empfiehlt seinen Mitgliedsvereinen und-verbänden ab sofort die vollständige Einstellung des Wettkampf-und Trainingsbetriebes zunächst bis zum 19. April 2020. Darüber hinaus empfehlen wir die Absage bzw. Verschiebung aller sonstigen Veranstaltungen, Aktivitäten und Maßnahmen in dem genannten Zeitraum. Hierzu zählen u.a. Maßnahmen der Aus-,  Fort- und Weiterbildung sowie Sportfachtagungen. ....

Aller-Hochwasserrallye 2020 abgesagt!

(13. 03. 2020)

Wegen der Corona-Krise wurde die Aller-Hochwasser-Rallye abgesagt.

Heinzelmännchen in Mardorf aktiv

(06. 03. 2020)

Zwei Tage lang wirkten die vielen grünen "Heinzelmännchen" von proTeam aus Hildesheim auf dem LKV-Gelände in Mardorf. Sie fegten Laub zusammen, entfernten dornige Büsche auf dem Vorgelände am Steinhuder Meer und schotterten Zufahrt und Parkplatz neu. Und vieles andere. Die Mitglieder dieser Einrichtung fühlten sich dabei sichtlich wohl und genossen das Ambiente mit ihrer gemeinsamen Übernachtung im Walter-Künne-Heim.

Damit ist auch ein guter Teil des Frühjahrs-Putzes in Mardorf geschafft!

Foto zur Meldung: Heinzelmännchen in Mardorf aktiv
Foto: Heinzelmännchen in Mardorf aktiv

Stellenausschreibung

(30. 01. 2020)

Zur Unterstützung unseres Trainerteams suchen wir ab sofort einen Landes-Nachwuchstrainer für die Sportart Kanu-Rennsport (m/w/d) (Arbeitszeit 40 Stunden/Woche; unnormiert)

Kanuten aus Niedersachsen gewinnen Langstrecken-Rafting beim Oboke-River-Festival (Japan)

(09. 10. 2019)

Das Team der niedersächsischen Kanurennsportler mit ihrem Trainer Jan Francik gewann beim Oboke-River-Festival in Japan das Langstrecken-Rafting über 8 km knapp vor dem Zweitplazierten. Die Teilnahme an diesem Festival ist einer der vielen Programmpunkte, die die jungen Kanuten aus Niedersachsen derzeit bei ihrem 10-tägigen Aufenthalt in der Präfektur Tokushima / Japan im Rahmen der Landespartnerschaft zwischen Tokushima und Niedersachsen erleben. Sie erwidern damit den Besuch der japanischen Kanuten aus Naka / Tokushima vom August dieses Jahres in Hannover.

 

Neben dem gemeinsamen Training mit ihren japanischen Freunden auf dem hervorragend geeigneten Kawaguchi-Stausee samt neu erbautem Kanu-Leistungszentrum standen bislang Empfänge durch die High School in Naka und die Präfekturleitung in Tokushima, eine Unterrichtsstunde in Kalligraphie (mit Übertragung im Fernsehen) sowie das Kennenlernen der Indigo-Färberei durch eigenes Färben auf dem Programm. Weiter konnte der Awa Odori Tanz nicht nur beobachtet, sondern auch aktiv unter Anleitung erlernt werden.

 

Am Sonntag nahmen die Kanuten am Oboke-River-Festival auf dem dem Yoshino-Fluss teil. Beim Cross-Sprint zu Beginn belegten sie dabei den 3. Platz unter 7 gestarteten Booten, das Langstreckenrennen konnten sie für sich entscheiden.

 

Mit diversen typisch japanischen Essen lernen sie auch diesen Teil Japans kennen, ebenso wie die wunderschöne Landschaft in der Präfektur Tokushima bei den zahlreichen Fahrten zu den verschiedenen Programmpunkten. Dazu gehörten dann auch der Yakoji Tempel an der Südküste der Insel sowie die Besichtigung des Nagayasuguchi Staudamms, der gerade umgebaut wird. Im malerisch gelegenen CampPark Kito wurde gegrillt, im nahe gelegenen Städtchen eine traditionelle Weberei besichtigt.

 

Am Donnerstag wird die Gruppe dann wieder den langen Heimflug antreten.

Foto zur Meldung: Kanuten aus Niedersachsen gewinnen Langstrecken-Rafting beim Oboke-River-Festival (Japan)
Foto: In voller Fahrt: Das siegreiche LKV-Team beim Langstrecken-Rafting Oboke-River-Festival

DKV-Trainerfortbildung zum Parakanusport im LLZ Hannover

(28. 09. 2019)

Am Wochenende vom 27.-29. September 2019 veranstaltet der Deutsche Kanu-Verband eine Trainerfortbildung, bei der B- und C-Trainer für die Betreuung von Menschen mit Behinderungen beim Erlernen des Kanusports ausgebildet werden. Dieser Lehrgang findet in Kooperation mit den Special Olympics Deutschland (SOD) und der Lebenshilfe Hannover statt. Dabei werden auch innovative Wege ausprobiert wie z.B. das Paddeln im Rollstuhl auf dem SUP.  Die Leitung liegt in der Hand von Daniela Schulz, Referentin der SOD-Akademie in Zusammenarbeit mit Oliver Bungers, dem Ressortleiter für Ausbildung im DKV. Mit dabei sind die Brüder Christian und Dominik Mathes (Landestrainer und Ressortleiter für Parakanu im LKV Bayern), Gerhard Bowitzki (SOD Kanu-Trainer) und Volker Perschmann (Referent für Parakanusport im LKV Niedersachsen sowie Fachwart Kanusport im Behindertensportbund Niedersachsen). Neben den wertvollen Erkenntnissen für die Trainer kommt insbesondere eines rüber: Das Paddeln macht den Teilnehmern von der Lebenshilfe Hannover sehr viel Spaß!

Foto zur Meldung: DKV-Trainerfortbildung zum Parakanusport im LLZ Hannover
Foto: eigenständiges Paddeln im Rollstuhl auf einem SUP

9 Medaillen für die Niedersachsen bei den internationalen Kanurennsport-Meisterschaften in Poznan

(21. 09. 2019)

Mit 10 Sportlern waren die niedersächsischen Kanurennsportler zu den internationalen Kanurennsportmeisterschaften in Poznan angereist. Der Besuch fand auf Einladung der Wojewodschaft Wielkopolska im Rahmen der Partnerschaft Niedersachsen - Wielkopolska statt. Am Freitag wurde die Gruppe vom Sportminister der Wojewodschaft, Tomasz Wiktor empfangen. Am Samstag fanden dann die Wettkämpfe auf der hervorragenden Wettkampfanlage Malta direkt in Poznan statt. Alle niedersächsischen Boote erreichten die Finalläufe, und in jedem Finallauf stand mindestens ein Niedersachse auf den Treppchen.

Die ersten beiden Medaillen hatten Nele Spiegler (Mündener KC) und Isabel Bautister Borroso (Hannoverscher KC) im K1 der weiblichen Jugend geholt: Silber und Bronze. Im Finale K1 der männlichen Junioren gab es einen dreifachen Sieg für das Team: Jan Ole Prager Gold (Hannoverscher KC), David Appelhans Silber (KC Limmer) und Richard Lange Bronze (Hannoverscher KC). Mit Anton Budimir (KC Limmer) plazierte sich ein weiterer Niedersachse auf Platz 5.

Im K2 der männlichen Junioren holte das Team Platz 1, 2 und 4; im K4 waren alle 8 Junioren in zwei KIV im Einsatz und holten Gold und Silber. Unsere beiden Mädels rundeten das Ganze mit einer Silbermedaille im K2 der weiblichen Jugend ab.

Als Belohnung für die hervoragenden Leistungen durfte das ganze Team dann den Abend nach dem Wettkampf in der nahegelegenen Therme verbringen. Am Sonntagmorgen konnte mit den vielen Medaillen im Gepäck die Rückreise angetreten werden

Foto zur Meldung: 9 Medaillen für die Niedersachsen bei den internationalen Kanurennsport-Meisterschaften in Poznan
Foto: Internationale Teilnehmer der Kanurennsportregatta, 3. v.l. in der 2 Reihe: Ireneusz Pracharczyk, Präsident des gastgebenden Kanuverbandes von Wielkopolska

Hannoversche Kanurennsportler mischen die deutsche Meisterschaft auf

(05. 09. 2019)

Brandenburg an der Havel. Erstmals seit mehr als 20 Jahren haben Kanurennsportler aus Hannover wieder mit mehreren Sportlern deutsche Meistertitel erringen können – vor allem bei den Sportlern aus dem Kanu-Club Limmer e.V. trug die intensive und nachhaltige Jugendarbeit der letzten Jahre, generiert durch Sabine Wambach, Anja Grote und Jan Steuer, nun ihre Früchte.
Am Freitag gab es nach einem starken Vor- und Zwischenlaufergebnis das erste Edelmetall für den Kanu-Club Limmer: Finja Hermanussen (13) lag die ersten 450m an der Spitze des Rennens über 500m im Kajak Einer, um sich 50m vor dem Ziel nur der starken, ein Jahr älteren und physisch stärkeren Konkurrenz aus Berlin geschlagen geben zu müssen. Das hieß Silber! Drei Stunden später sollte ihr das im Rennen über die doppelte Länge im Einer aber nicht noch einmal passieren. Dort fuhr sie sehr souverän ihrer Konkurrenz davon und sicherte sich mit dieser fünften Disziplin im Mehrkampf, der über vier Tage ausgetragen wird, den diesjährigen deutschen Meistertitel. 
Und auch im Kajak Zweier mit ihrer Partnerin Karlotta Budimir (13), ebenfalls vom KC Limmer, ging es am Samstag nochmal um Medaillen. Über die 500m fuhren sie der starken Konkurrenz aus Ost- und Westdeutschland mit einer guten halben Bootslänge davon und wurden ungefährdet deutsche Meisterinnen. 
Dem wollten die anderen Limmeraner Kanuten natürlich in nichts nachstehen. Während es im K1 für David Appelhans (Silber bei den Olympic Hope Games im letzten Jahr) und Karlottas Bruder Anton Budimir (beide 16) noch nicht ganz klappen sollte – David belegte über die 500m einen undankbaren 4. und über die 1000m Distanz einen 7. Platz; Anton wurde über 1000m 8ter – schlug die Stunde der beiden Jungs, die mittlerweile im Leistungszentrum in Ahlem trainieren und für die Sportkarriere auf die Humboldtschule gewechselt sind, am Samstag. Dort wollten sie ihre Stärke, den Kajak Zweier, den sie schon seit Jahren erfolgreich miteinander fahren, unter Beweis stellen. Zunächst standen die 500m auf dem Programm, die sie nach 1:43.142 überstanden hatten und damit zwei Zehntelsekunden langsamer waren als die Sieger aus Berlin – Silber war schon mal sicher. Aber sie wollten noch mehr. Zwei Stunden später war noch die vor allem von David favorisierte 1000m Distanz im Zweier zu absolvieren. Nachdem sie schon in den Vor- und Zwischenlauf ihre Konkurrenz in Schach gehalten hatten, hieß es nun, an die gute Vorarbeit anzuknüpfen. Gesagt, getan: Nach 3:44.273 fuhren sie, nach einem beherzten Zwischenspurt dem die Konkurrenz nichts mehr entgegen zu setzen hatte, als Erste über die Ziellinie und können sich nun deutsche Meister nennen.

Am letzten Wettkampftag, an dem traditionell die Langstrecken ausgefahren werden - für die Schüler 2000m, für die älteren Semester 5000m - konnte derweil noch eine weitere Medaille aus dem Beetzsee gefischt werden:
Finja Hermanussen (13) wurde im Einer über die 2000m in einer beachtlichen Zeit von 9:20min Zweite hinter Annelie Tropschuh (14) aus Berlin, die ihr auch schon den deutschen Meistertitel über die 500m streitig gemacht hatte.
Anton und David sind in ihrem gut eingefahrenen K2 an den Start gegangen und haben den fordernden Rennen vom Vortag Tribut zollen müssen: Über die 5000m wurden sie nach hartem Kampf nicht mit Edelmetall belohnt und landeten auf Platz 4.

Somit gehen drei Gold- und drei Silbermedaillen nach Hannover an den Leineabstiegskanal in Limmer!

Fotos:
Siegerehrung K2 weibliche Schüler A über 500m (in der Mitte in blau): Finja Hermanussen und Karlotta Budimir (von li. nach re.)

Siegerehrung K2 männliche Jugend über 1000m (sitzend): David Appelhans und Anton Budimir (von li. nach re.)

David Appelhans (vorne) und Anton Budimir nach dem Zieleinlauf bei ihrer Goldfahrt über 1000m
 

Foto zur Meldung: Hannoversche Kanurennsportler mischen die deutsche Meisterschaft auf
Foto: David Appelhans (vorne) und Anton Budimir nach dem Zieleinlauf bei ihrer Goldfahrt über 1000m

Vorankündigung: Parasport Event 2020

(30. 08. 2019)

Vorankündigung zum Parasport Event 2020 in Mardorf.

 

Weitere Informationen zur Veranstaltung folgen.

 

 

 

Foto zur Meldung: Vorankündigung: Parasport Event 2020
Foto: Kanu-Parasport Event 2020

Kanuten aus Japan beim LKV zu Gast

(14. 08. 2019)

Seit Samstag abend ist eine 10-köpfige Kanugruppe aus Japan beim LKV zu Gast. Die 6 Rennsportler und ihre Betreuer wurden auf dem Flughafen herzlich begrüßt und erleben nun 10 Tage lang ein spannendes und abwechslungsreiches Programm in Niedersachsen. Neben dem Rennsporttraining und der Teilnahme an der Regatta in Harle am kommenden Wochenende sind die Teilnehmer bereits auf dem Steinhuder Meer gesegelt, haben dort Seekajaks ausprobiert und im Naturkundehaus eine Menge über Moore und das Steinhuder Meer erfahren. Sie waren in der Autostadt Wolfsburg, erlebten dort eine Führung durch alte Zeiten des Autos hin bis zur Zukunft in Form des ID31 von Volkswagen. Bei einer professionellen Waldführung im Misburger Wald konnten sie Unterschiede des deutschen Waldes zu dem in ihrer Heimat kennenlernen - das war besonders aufschlussreich, kommen die Sportler doch von einer Schule, die als Schwerpunkt die Forstwirtschaft hat. Weitere spannende Erlebnisse warten noch auf sie: Das Ausprobieren von Kanuslalombooten auf der Wildwasserstrecke Bischofsmühle in Hildesheim, ein Empfang durch den Landessportbund, der diese internationale Partnerschaft mit Japan fördert, der Besuch einer Kirche und nicht zuletzt das Kräftemessen mit deutschen Kanuten bei der Regatta in Harle.

 

Aktualisierung 19.08.2019
Unsere japanischen Gäste sind wieder auf dem Heimweg nach Japan. Sie erlebten noch Empfänge durch den LKV Niedersachsen und den Landessportbund Niedersachsen, besichtigten die St. Nicolai-Kirche in Limmer und machten einen Einkaufsbummel durch die City von Hannover. Am abschließenden Wochenende starteten sie auf der 49. Harle-Regatta in Altfunnixsiel. Voller Eindrücke aus diesem erlebnisreichen Aufenthalt wurden sie am Flughafen dann am Montagmorgen für ihre Rückreise in die Heimat verabschiedet.

 

Zu Gast beim Slalomtraining auf der Bischofsmühle in Hildesheim

Foto zur Meldung: Kanuten aus Japan beim LKV zu Gast
Foto: Kanuten aus Japan beim LKV zu Gast

Doppel-Erfolg für Sabrina Hering-Pradler bei den Finals in Berlin

(04. 08. 2019)

Gleich zweimal stand Sabrina Hering-Pradler (Hannoverscher KC) bei den Finals in Berlin auf dem Siegertreppchen. Diese neue Form der deutschen Meisterschaft im Kanurennsport wird im KO-System mit einem Parallelsprint über 160m ausgetragen.

Zuächst gewann sie zusammen mit Ronald Rauhe (KC Potsdam) die Goldmedaille im K2 Mixed vor fast 3000 Zuschauern an der East Side Gallery. Einen Tag später musste sie sich im Halbfinale ihrer Teamkollegin aus dem Slibermedaillenboot der Olympiade in Rio, Steffi Kriegerstein vom KC Dresden beugen. Steffi gewann danach die Goldmedaille vor Caroline Arft von der KG Essen. Sabrina konnte dann aber aber das kleine Finale deutlich gegen Johanna Schimanski gewinnen und damit die Bronzemedaille erringen.

Foto zur Meldung: Doppel-Erfolg für Sabrina Hering-Pradler bei den Finals in Berlin
Foto: Siegerehrung K2 Mixed: Gold für Ronald Rauhe und Sabrina Hering-Pradler

Jakob Thordsen U23-Weltmeister!

(04. 08. 2019)

Nur zwei Tage nach seiner Silbermedaille über 1000m im KI toppte Jakob Thordsen vom Hannoverschen KC dieses Ergebnis und holte sich den Weltmeistertitel über die 500m Strecke ebenfalls im KI. Von dieser Weltmeisterschaft kehrt er somit mit einer Goldmedaille und einer Silbermedaille zurück nach Hannover!

Jakob Thordsen Vize-WM im KI über 1000m!

(02. 08. 2019)

Bei den U23-Weltmeisterschaften in Pitesti wurde heute Jakob Thordsen vom Hannoverschen KC Vize-Weltmeister im KI über 1000m. In einem spannenden Finale konnte er hinter dem siegreichen Thomas Green aus Australien den Ungarn Adam Varga knapp auf den 3. Platz verweisen.

Herzlichen Glückwunsch an Jakob und an seinen Trainer Jan Francik!

Foto zur Meldung: Jakob Thordsen Vize-WM im KI über 1000m!
Foto: U23-WM im KI 1000m: Jakob Thordsen, Thomas Green, Adam Varga (Foto: Jan Francik)

Besuch vom Eastern Cape

(16. 07. 2019)

Beim ersten Gedanken an das Eastern Cape in Südafrika denkt man mit Sicherheit nicht sofort an Wasser und die Wenigsten wohl an Kanuten.
Doch dass es genau diese dort gibt, zeigte der Besuch einer kleinen Delegation südafrikanischer Kanuten in Hannover und Umgebung.

 

Seit 2013 gibt es im Rahmen der Landespartnerschaft Eastern Cape – Niedersachsen ein Austauschprojekt vom Landeskanuverband Niedersachsen und dem  Border Club Eastern Cape. Seit Beginn dieser Partnerschaft gibt es in jedem Jahr einen Besuch eines Teams aus Deutschlands und den Gegenbesuch der Südafrikaner. Die teilnehmenden Jugendlichen gehören auf beiden Seiten zu den Spitzen ihrer jeweiligen Altersklassen und profitieren daher sehr vom Training der anderen.

 

Vor kurzen besuchten uns Mary Elizabeth Burton (Projektleiterin SA seit Beginn des Austauschprojektes), Sandile Menjenjalo (Trainer), Ngcali Mzuzu, Jonas Ronhon, Gcina Ndevu, Ronaldo van Rooyen, Jordy Malherbe und Zara Weldrick. Jordy und Zara waren schon an mehreren Projektaktivitäten des Austausches beteiligt. 

 

Die Kanuten waren im Landesleistungszentrum Hannover untergebracht und trainierten gemeinsam mit den deutschen Sportlern. Neben dem alltäglichen Trainingsprogramm stand ein Besuch in Hildesheim auf dem Plan. Nicht nur der Besuch der Weltkulturerbestätten gehörte zum Programm, sondern auch eine Trainingseinheit auf der Wildwasserstrecke der Bischofsmühle.

Slalomkanuten der Kanu und Segel Gilde Hildesheim nahmen sich der Gäste an und verfrachteten diese kurzer Hand in Wildwasserkajaks. Nachdem Boot, Paddel, Helm und Schwimmweste angepasst wurden, ging es für die Rennsportler ohne zu zögern in die Fluten der Innerste. Die KSGH – Trainer zeigten ihnen ein paar Tricks und trugen so zu einem erfolgreichen Wildwassertraining bei. Die jungen Südafrikaner hatten genauso viel Spaß auf der Bischofsmühle wie die Hildesheimer Slalomfahrer.  Nachdem die Strecke mit den Kajaks mehrmals bewältigt wurde, schwammen alle noch gemeinsam im Wildwasserkanal. Ein sehr abenteuerlicher und abwechslungsreicher Trainingstag ging damit zu Ende.

 

In Hamburg nahmen die südafrikanischen Rennkanuten an den Norddeutschen Meisterschaften teil und zeigten ihre Klasse.  Die 17jährige Zara ist in Hamburg  viermal an den Start gegangen und hat jedes Mal eine Goldmedaille gewonnen. Genauso erfolgreich war der gleichaltrige Jordy, er startete zweimal und konnte ebenfalls beide Rennen gewinnen. Damit zeigt das Austausch-Projekt sehr gute Resultate!

Jordy darf bis September in Hannover bleiben und wird dort weiterhin trainieren um sich optimal auf die Junioren WM  in Pitesti (Rumänien) vorzubereiten. Die anderen südafrikanischen Sportler und Trainer sind bereits wieder abgereist. Es war wieder ein gewinnbringender Austausch für beide Seiten. So wurden Freundschaften und neue Kontakte geknüpft, die auf einen baldigen Gegenbesuch hoffen lassen. 

 

Schön, wenn der gemeinsame Sport verbindet.

 

Grit Schubert

Hildesheim
 

Foto zur Meldung: Besuch vom Eastern Cape
Foto: Besuch vom Eastern Cape

STINKTour 2019, mit dem Abwasser Göttingens in die Nordsee

(16. 05. 2019)

Der Göttinger Kanute Edgar Schulz ist am 27. April 2019 in Göttingen zur STINKTour 2019 mit Ziel Fedderwardersiel gestartet. Er möchte mit dieser Fahrt auf die Gewässerverschmutzung aufmerksam machen und hat dazu zahlreiche Aktionen gemacht.

Die biologischen und chemischen Verunreinigungen nehmen dramatisch zu! Neben Plastikmüll, Microplasten sind Medikamente wie Antibiotika und insbesondere das Schmerzmittel Diclofernac, aber auch Nitrate und Phosphate sowie Säuren in unseren Flüssen, Bächen und Seen nachweisbar! 
Unsere Kläranlagen können diese Abwässer nicht mehr genügend reinigen!
Hinzu kommt eine neuere Gefahr: Das Auftreten von multiresistenten Keimen!
Keime sind überall vorhanden. Auch im Wasser. Jedoch mutieren sie nun, wie man heute weiß, aufgrund des großen Vorhandenseins von Medikamenten in den Gewässern und werden so multiresistent, d.h. immun gegen die in der Human-Medizin bei Erkrankungen verabreichten Antibiotika. Dieser Vorgang ist von uns Menschen verursacht! Durch unsere Exkremente und durch das Verabreichen von Antibiotika an Tiere z.B. Schweinen in der Massentierhaltung gelangen die Medikamente (zu große Mengen davon) in die Gewässer.
Bei Mirkoverletzungen der Haut können die Keime schon bei geringem Wasserkontakt einen Menschen befallen. Dann helfen und heilen selbst sogenannte „Ersatz- oder Notfallantibiotika“ nicht mehr!

Das Göttinger Stadtradio brachte zu Beginn der Tour ein Interview mit Edgar Schulz. Bei der ersten Etappe wurde er von Göttinger Kanuten begleitet. Die Ausbeute der Fahrt waren drei große Säcke mit Müll gefüllt. Über Zwischenstationen in Alfeld und Gronau / L. war die Landeshauptstadt Hannover das nächste große Ziel. Für den 2. Mai hatte Edgar einen Termin beim niedersächsischen Umweltminister Olaf Lies erhalten. Begleitet wurde er hier von Viola von Crammon (Grüne Göttingen); Nick Hutchings (KC Hameln + Greenpeace Hannover), Peter Zänker (KSF Bremen) und Hans-Ulrich Sonntag (Vizepräsident LKV Niedersachsen). Mit dem Minister wurden die Probleme der Gewässerbelastung erörtert und auf zahlreiche Aktionen der Wassersportler, wie das Einsammeln von Müll aus den Gewässern und von deren Ufern, hingewiesen. Die Untersuchungen von niedersächsischen Gewässerproben wurden analysiert. Im Ergebnis werden Arzneimittelrückstände im Abwasser in den Kläranlagen reduziert, aber nicht vollständig herausgefiltert, so dass diese in die Flüsse hinein kommen. Edgar Schulz überreichte Olaf Lies symbolisch eine Flasche Abwasser, abgefüllt unterhalb der Kläranlage Göttingen, und den MUSS des DKV gefüllt mit Plastikmüll. Insgesamt hatten wir den Eindruck, dass man im Ministerium sehr wohl die Lage richtig einschätzt und nach mach- und bezahlbaren Lösungen sucht.

Weiter ging es mit Hannoveraner Kanutenbegleitung und Kanuten des KC Steinhuder Meer nach Neustadt am Rübenberge mit viel eingesammelten Müll im Boot. Hier wurde der Aktion vom Bürgermeister Uwe Sternbeck begrüßt und unterstützt. In den Räumen der Stadt wurden die Flyer und Infomaterial für die Bevölkerung ausgelegt. 

Mittlerweile neigt sich die Tour dem Ende zu. Wir warten noch gespannt auf die Berichte aus Verden, Bremen und Bremerhaven.

Hans-Ulrich Sonntag
Vizepräsident Freizeitsport
LKV Niedersachsen
 

Foto zur Meldung: STINKTour 2019, mit dem Abwasser Göttingens in die Nordsee
Foto: STINKTour 2019, mit dem Abwasser Göttingens in die Nordsee

Pressemitteilungen über Kanurennsportler

(09. 05. 2019)

In der Anlage einige aktuelle Informationen zu den Kanurennsportlern.

BITTE MITMACHEN: Unterschriftenaktion gegen ISAR-Sperrung!

(22. 04. 2019)

Der Landrat von Bad-Tölz / Wolfratshausen hat mit sofortiger Wirkung die Isar von Bad Tölz bis Wolfratshausen bis einschließlich Mai gesperrt. Der Bayrische Verband kämpft jetzt um eine Ausnahmegenehmigung, damit wenigstens die organisierten Paddler von dieser Regelung ausgenommen werden. Eine negative Beeinflussung der Natur durch den organisierten Kanusport konnte bislang niemand aufzeigen, aber die volle Wucht dieser Sperrung soll uns treffen!

Nach dem Willen des Landrates sollen die Kanuten die Strecke zukünftig nur noch vom 1. Juni bis zum 15. Oktober jeden Jahres befahren dürfen, unterhalb von Bad Tölz vom 1. Juni bis 31. Dezember.

 

Bitte helft mit und beteiligt Euch an der Unterschriftenaktion / Petition:
https://www.change.org/p/landratsamt-bad-t%C3%B6lz-wolfratshausen-naturvertr%C3%A4glicher-kanusport-auf-der-isar-muss-ganzj%C3%A4hrig-m%C3%B6glich-bleiben

DKV-Kanutag stellt Weichen für die Zukunft

(07. 04. 2019)

„Der Deutsche Kanu-Verband soll noch grüner werden“, war das Eingangsstatement des DKV-Präsidenten Thomas Konietzko zu Beginn des Deutschen Kanutages, des höchsten Gremiums des DKV, der am 6. April 2019 in Saarbrücken tagte. Konietzko richtete direkt zu Beginn des Kanutages den Blick in die Zukunft und stellte seine Visionen eines zukunftsorientierten Verbandes vor.
"Wir haben die Diskussion zur Zukunft des Verbandes zum genau richtigen Zeitpunkt begonnen. Im Moment wächst der Verband im Mitgliederbereich, im Wettkampfsport waren wir im Jahr 2018 so erfolgreich wie selten zuvor und unsere Aktivitäten im Freizeitsport begeistern unsere Paddler. Aber ob das in sechs Jahren immer noch so ist, kann niemand wissen", sagte Konietzko. "Aus diesem Grund wünsche ich mir, dass wir digitaler, grüner, kommunikativer und serviceorientierter werden."

Erstes grünes Projekt in der Umsetzung
Das erste Zeichen für den Klimaschutz setzte das Präsidium bereits in Saarbrücken. Der DKV wird durch die Einrichtung eines Klimafonds seinen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Dazu wurde die Reisekostenordnung überarbeitet, sodass Dienstreisende die Möglichkeit der freiwilligen Abgabe eines Klimaschutz-Beitrages haben. „Wir haben die Klima-Veränderungen im letzten Sommer deutlich gespürt und wollen zum Schutz des Klimas unseren Beitrag leisten“, so Konietzko. „Ebenso ermutigen wir auch unsere Landes-Kanu-Verbände, dieses neue Konzept zu übernehmen.“

Die vier Visionen
Dass der DKV zusammen mit seinen Landesverbänden und Vereinen bereits ein grüner Verband ist, stellte Konietzko in seinen Visionen aber ebenso heraus: „Müllsammelaktionen und naturbewusstes Paddeln gehören schon lange zum guten Umgang unserer Kanuten in der Natur. Wir wollen aber künftig noch intensiver von solchen Aktionen berichten und kommunikativer werden. Das bedeutet, dass wir uns im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit weiter professionalisieren, besonders im Hinblick auf die neuen Medien. Wir wollen außerdem in allen Bereichen digitaler werden. Das heißt zum Beispiel, eine einheitliche Software auf Landes- und Bundesebene einzuführen, womöglich bis hin zu den Vereinen. Eine Vernetzung unserer Systeme zwischen Homepage, elektronischem Fahrtenbuch und unserer App Canua gehört genauso in die digitale Fortentwicklung. Und was uns ganz wichtig ist: Wir wollen noch serviceorientierter werden, und zwar für unsere Mitglieder, aber auch für Nichtmitglieder, allerdings dann kostenpflichtig.“

Vizepräsidenten wieder gewählt
Insgesamt wurde über drei Ämter im Präsidium abgestimmt. Die Vizepräsidentin Freizeitsport Isa Winter-Brand (Wörth) und Vizepräsident Finanzen und Inneres Peter Ludwig (Biberach) wurden vom Kanutag einstimmig für vier Jahre wiedergewählt. Darüber hinaus wurde Berit Müller (Bremen) als Vizepräsidentin Jugend bestätigt. Damit ist die 23-jährige Bremerin die erste Frau in der Geschichte der Kanujugend im Amt der ersten Vorsitzenden.

Anpassung der Mitgliedsbeiträge
Mit Spannung wurde die Debatte zur Beitragserhöhung erwartet. In den letzten Monaten wurden im Verbandsausschuss mehrere Modelle einer Anpassung diskutiert. Die Delegierten des Deutschen Kanutages votierten am Samstag für den Antrag des Hessischen Kanu-Verbandes, der unter anderem eine Erhöhung des Beitrages für Erwachsene um 2,50 Euro auf 10 Euro vorsieht. „Ich bedanke mich im Namen des ganzen Verbandes für das entgegengebrachte Vertrauen der Mitglieder und Delegierten“, meinte Konietzko nach der Abstimmung am Samstag. „Eine solche Erhöhung ist immer ein sensibles Thema, aber ich bin guter Dinge, dass wir unseren Verband damit handlungsfähig für die Zukunft machen und unsere Visionen umsetzen können.“ Von den Mehreinnahmen soll auch ein Sportstättensicherungsfonds gebildet werden, mit dessen Hilfe Biologen, Wasserbauer oder Juristen eine Expertise zum Erhalt bestehender oder der Schaffung neuer Sportstätten beitragen können.

Mitgliederzuwachs auf über 122.000 Kanuten
„Paddeln ist einfach eine der schönsten Sportarten überhaupt, und das merken immer mehr Menschen in Deutschland“, meinte Konietzko, als er beim Kanutag auf die Entwicklung des Mitgliederbestandes einging. Der Bestand zum Ende des Jahres 2018 wies eine neue Rekordmarke auf. Im Deutschen Kanu-Verband und seinen 18 Landesverbänden sind ab Jahreswechsel offiziell 122.015 Kanuten organisiert. Damit ist der Mitgliedsbestand um fast 1.400 Paddler angewachsen. „Besonders in Zeiten der rückläufigen Mitgliedszahlen in vielen anderen Verbänden ist diese Entwicklung sehr erfreulich für den Kanusport“, fuhr Konietzko fort. „Wir müssen aber einen genauen Blick auf die Zahlen werfen. Und dabei ist festzustellen, dass die Mitgliederzahlen unter 18 Jahren rückläufig sind. Diesem Trend müssen wir uns als Verband entgegen stellen.“

Festabend im Schloss Saarbrücken
Nachdem die Arbeitstagungen beim Landessportverband Saarland am Samstagnachmittag beendet waren, folgte der Festabend im Saarbrücker Schloss. Das „Fest der Kanuten“ avancierte zum Abend der großen Ehrungen. Im Mittelpunkt standen die Deutschen Kanu-Polo Nationalmannschaften, Filmemacher Olaf Obsommer und die drei neuen Träger der goldenen Ehrennadel Klaus Anderweit (Präsident des Kanu-Verbandes Rheinhessen), Karl Uwe Ebert (Sportwart des Hamburger Kanu-Verbandes) und Rolf Krämer (Fachwart für Drachenboot des Kanu-Verbandes Nordrhein-Westfalen).
Sowohl die Damen- als auch die Herrenmannschaft im Kanu-Polo durfte sich bei den World Games 2017 in Breslau nach unvergesslichen Wettkämpfen über eine Goldmedaille freuen. Ein Erfolg bei den World Games, den sie bereits zum zweiten Mal in Folge schafften. Die Ehrung im Rahmen der Kanufamilie wurde daher zu einem zentralen Teil des Abends. Der Medienpreis des Verbandes ging in diesem Jahr an Filmemacher Olaf Obsommer, der für seine herausragenden Projekte, wie zum Beispiel seine jüngsten Filme über die den Kajaktouren nach Indien und Island ausgezeichnet wurde.

Der nächste Kanutag wird vom 22.-24. April 2021 in Hessen stattfinden.

Verbandstag des LKV Niedersachsen

(18. 03. 2019)

Bestens vorbereitet durch den gastgebenden Verein Paddel-Club Celle tagte der Verbandsausschuss des LKV Niedersachsen am 16.3.2019 im Bootshaus des PK Celle. In sehr konstruktiver Diskussion wurde der Verbandstag vorbereitet, der dann am 17.3.2019 stattfand. Der LKV Niedersachsen stellte die Weichen für die nächsten zwei Jahre, nachdem die Berichte über zwei erfolgreiche Jahre Kanusport in Niedersachsen besprochen und der Vorstand entlastet war. Die Satzung des LKV Niedersachsen wurde so geändert, dass zukünftig der Verbandstag ohne erneute Satzungsänderung Ressorts einrichten oder auflösen kann. Das wurde gleich genutzt, um das bisherige Ressort Freestyle im Aufgabenbereich zu erweitern: Als neues Ressort „Trendsport“ vertritt dieses Ressort nun u.a. auch die aufstrebende Kanusportart Boatercross. Neu eingerichtet wurde das Ressort SUP.

 

Präsidium wieder komplett

Bei den Wahlen ging es sehr einmütig zu: Sämtliche zur Wahl stehende Präsidiums- und Vorstandsmitglieder wurden einstimmig gewählt. Für vier Jahre wiedergewählt wurden Dr. Albert Emmerich (Präsident), Hans-Ulrich Sonntag (Vizepräsident Freizeitsport), Dietmar Hoffmann (Kanurennsportwart), Hans Kürsten (Kanupolosportwart), Birgit Altvater (Kanusegelsportwart), Torsten Markert (Kanudrachenbootsportwart). Als SUP-Sportwart wurde die bisherige Referentin Christine Richter gewählt. Die bislang vakante Position des Vizepräsidenten Leistungssport konnte auch neu besetzt werden: Christian Wulf aus Hildesheim wurde ebenfalls einstimmig gewählt. Der Verbandstag bestätigte weiter Thomas Meyer-Enzl als Kanuslalomsportwart, was er kommissarisch bereits an Stelle der schwer erkrankten Dieter Asmer übernommen hatte.

 

Beitragserhöhung und Haushalt beschlossen

Der Verbandstag beschloss erstmals seit 1995 wieder eine Beitragserhöhung für den LKV, bei Erwachsenen um 1,00 EUR. Gleichzeitig wurden die vom DKV beantragten höheren Beiträge eingeplant und im Haushalt berücksichtigt. Ansonsten steht der verabschiedete Haushalt unter dem Risiko, dass für 2019 noch keine Zusagen des LSB für die Spitzensportförderung in den olympischen Disziplinen Kanurennsport und Kanuslalom vorliegen. Die Schere zwischen den immer größeren Erfolgen im Kanurennsport und den seit langem eingefrorenen Zuschüssen droht weiter auseinander zu laufen, die Finanzierung wird immer schwieriger.

 

Höhere Mittel für den Kanuslalom

Im Kanuslalom bewilligte der Verbandstag erheblich erhöhte Mittel für die vom Ressort unter der neuen Leitung geplanten, erheblich erweiterten Lehrgänge. Auch hier gibt es so gut wie keine Förderung vom LSB. Der Verbandstag bewilligte auch einen Rahmen für die geplante Erweiterung des gemeinsamen Kanu-/Rudern-Landesleistungszentrums und der Sanierung des Standortes Mardorf. Im Freizeitsport steht weiterhin der sehr aufwändige Kampf gegen überzogene und nicht gerechtfertigte Befahrungsregelungen im Vordergrund, die unter erheblichen Zeitdruck von den zuständigen Behörden umgesetzt werden sollen.

 

Es gibt also für die Kanuten in Niedersachsen weiter viel zu tun. Da tut es gut, dass das Präsidium wieder vollständig besetzt ist. Mit viel Tatendrang gehen wir in die nächsten Jahre.

 

Albert Emmerich, Präsident

 

 

Foto zur Meldung: Verbandstag des LKV Niedersachsen
Foto: Das neue LKV-Präsidium (von li nach re): Christian Wulf, Albert Emmerich, Hans-Ulrich Sonntag, Mathias Winkler

Jahrestagung des Kanubezirks Hannover am 9. März 2019

(08. 02. 2019)

Der Bezirkskanutag Hannover findet in diesem Jahr am 9. März beim Paddel-Klub Hannover statt. Eingeladen sind alle Mitglieder des LKV-Bezirks Hannover.

 

Nachdem Vorstand und Fachwarte in den vergangenen zwei Jahren die Arbeit des Kanubezirks wieder belebt haben, werden sie über ihre Erfahrungen, Aktivitäten und Planungen für die kommende Zeit berichten. Wichtiger Tagesordnungspunkt ist zudem die Wahl: Alle Positionen – vom Vorsitz über Fachwarte bis hin zu den Referenten und Kassenprüfern sind neu zu besetzen. 

 

Der Bezirkskanutag 2019 findet statt

am Samstag, den 9. März 2019, um 15 Uhr

im Paddel-Klub Hannover, Schützenallee 30, 30519 Hannover.

Foto zur Meldung: Jahrestagung des Kanubezirks Hannover am 9. März 2019
Foto: Müllsammelaktion des Kanubezirks Hannover

Kanu-Club Steinhuder Meer lädt zur Jahreshauptversammlung ein

(07. 02. 2019)

Beim Kanu-Club Steinhuder Meer steht die Jahreshauptversammlung an: Am Freitag, den 8. Februar 2019 sind Mitglieder und Gäste herzlich eingeladen.

 

Während sich die Vereinsmitglieder sonst vor allem beim Kanufahren und Zelten treffen, geht es diesmal ab 19 Uhr in die gut beheizten Calenberger Bauernstuben in Wunstorf. Der Verein kann auf ein erfolgreiches Jahr mit leicht steigender Mitgliederzahl zurückblicken.  Bei der Vereinskilometerwertung im LKV-Bezirk Hannover liegen die Paddlerinnen und Paddler des Kanu-Clubs Steinhuder Meer (KCSTM) mittlerweile regelmäßig auf Augenhöhe mit den mitgliederstarken Hannoveraner Vereinen. Ein Ergebnis, auf das der Wanderwart und der gesamte Vorstand mit Freude blicken, zeigt es doch, dass die Palette der Fahrtangebote für viele Mitglieder motivierend wirkte. 2018 ist auch die Wildwassergruppe mal wieder auf ihre Kosten gekommen. Zwei Kurswochen in Österreich und Slowenien haben beigetragen, die Fähigkeiten zu verbessern.

 

Die Aktiven haben längst die Saison 2019 gestartet. Ob mit der Silvesterfahrt auf den Hanskalbsand, der Neujahrstour auf der tschechischen Berounka oder dem Anfänger- und Eskimotiertraining in der geheizten Schwimmhalle - der KCSTM ist längst zu einem Ganzjahresverein geworden, auch wenn am traditionellen Anpaddeln im März festgehalten wird.

 

Zur Jahreshauptversammlung stehen wieder Vorstandswahlen an. Gäste sind zur Jahreshauptversammlung gerne gesehen, eine Anmeldung ist wegen des gemeinsamen Abendessens über die Homepage www.kcstm.de erbeten.

Foto zur Meldung: Kanu-Club Steinhuder Meer lädt zur Jahreshauptversammlung ein
Foto: Neujahrstour auf der tschechischen Berounka, Start in Pilsen

Im Verein ist Sport am schönsten: LKV-Poster wirbt fürs organisierte Paddeln

(05. 02. 2019)

Nicht mehr lange und die neue Paddelsaison beginnt: Ein Großplakat des LKV Niedersachsen informiert Paddelinteressierte über das umfangreiche Angebot im organisierten Kanusport und unterstützt die Vereine dabei, neue Mitglieder zu gewinnen. Die Druckdaten stehen jedem LKV-Mitglied zur Verfügung und könnnen für die Werbung bei Veranstaltungen oder am Bootshaus verwendet werden.

 

Welche Kanudisziplinen gibt es, wo lernt man paddeln, was tun die Vereine und was macht Niedersachsen zu einem herausragenden Paddelrevier: Kurze Texte, stimmige Fotos in ansprechendem Design liefern erste Informationen zum Kanusport und seiner Organisation. Weiterführende Links lenken u.a. zur LKV-Homepage mit Vereinsdatenbank und Veranstaltungsübersichten sowie aktuellen Nachrichten aus dem Paddelland Niedersachsen.

 

Die Druckdatei ist für ein Format von 160 mal 120 Zentimetern angelegt und kann auf verschiedene Materialien gedruckt werden. Für die Außenwerbung eignet sich zum Beispiel PVC-Plane mit Rundumösen, die am Bootshaus oder bei Veranstaltungen präsentiert wird. Denkbar wäre auch ein verkleinertes Poster für einen Schaukasten. Der LKV stellt die Druckdaten bereit, interessierte Vereine müssen die Produktion selbst veranlassen und bezahlen. Eine PVC-Plane ist relativ günstig und kostet etwa 35 Euro.

 

Anfragen bitte an Annette Rexing, LKV-Fachwartin für Öffentlichkeitsarbeit, E-Mail: oeffentlichkeit@lkv-nds.de.

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Foto: Kanuwerbung am Bootshaus des WSV Osnabrück

Niedersächsischer Kanutag am 17. März 2019 in Celle

(06. 01. 2019)

Der Landes-Kanu-Verband Niedersachsen lädt seine Mitglieder zum Kanutag am 17. März 2019 nach Celle ein. Er findet ab 10 Uhr im Hotel Celler Tor statt.

 

Präsidenten und Sportwarte stehen zur Wahl

Auf der Tagesordnung stehen unter anderem die Wahl des Präsidenten, des Vizepräsidenten Freizeitsport und des seit Längerem vakanten Posten des Vizepräsidenten Leistungssport. Gewählt werden zudem die Sportwarte Kanurennen, Kanupolo, Kanuslalom, Kanusegeln, Kanudrachenboot sowie ggf. weiterer Sportwarte. Darüber hinaus stehen Satzungsänderungen und die Haushaltsvorschläge für 2019 und 2020 zur Abstimmung.

 

Weichenstellung für die Zukunft

Der Landes-Kanutag findet alle zwei Jahre statt und ist die maßgebliche Veranstaltung des organisierten Kanusports in Niedersachsen. Hier haben alle LKV-Mitglieder die Gelegenheit, über die Arbeit des Verbandes zu diskutieren und Weichen für die Zukunft zu stellen. Der Verbandstag wird nach der Satzung und der entsprechenden Geschäftsordnung des LKV Niedersachsen e. V. vom 15. März 2015 durchgeführt. Er ist verbandsöffentlich. Das Stimmrecht kann nur einheitlich ausgeübt werden, und zwar durch den vertretungsberechtigten (§ 26 BGB Vorstand des Vereins bzw. der Abteilung) oder durch einen schriftlich bevollmächtigten Vereins- bzw. Abteilungsvertreter.

 

12.000 Paddler in Niedersachsen organisiert

Der LKV Niedersachsen hat rund 180 institutionelle Mitglieder, darunter ca. 150 Kanuvereine mit 12.000 Paddlern. Darüber hinaus sind im Verband 730 Kanuten als Einzelmitglieder organisiert. Der letzte Kanutag fand im März 2017 in Braunschweig statt.

 

Foto zur Meldung: Niedersächsischer Kanutag am 17. März 2019 in Celle
Foto: LKV-Präsident Dr. Albert Emmerich (links) und Vizepräsident Hans-Ulrich Sonntag (rechts) stehen zur Wiederwahl an. In der Mitte Schatzmeister Mathias Winkler

Einmal gemeinsam unterwegs: Jahrestreffen der LKV-Einzelmitglieder

(10. 11. 2018)

Wie jedes Jahr haben sich die Einzelmitglieder am ersten Septemberwochenende getroffen. Eingeladen hatte LKV-Obfrau Petra Dinse, damit die nicht vereinsgebundenen Kanuten auch einmal die Gelegenheit zum gemeinsamen Paddeln, zum Kennenlernen und zum Erfahrungsaustausch haben.

 

Gastgeber war in diesem Jahr der Paddel Klub Hannover, der eine schöne Zeltwiese und sein Bootshaus direkt an der Leine hat. Die ersten Teilnehmer reisten schon am Donnerstag an und mussten bei strömenden Regen aufbauen. Ungewöhnlich für das Jahr 2018. Am Freitag setzte sich aber wieder die Sonne durch, und wir konnten „alte“ und neue Teilnehmer begrüßen.

 

Nach dem gemeinsamen Frühstück ging es zum Rundkurs auf die Leine. Wir mussten zwar mehrmals umtragen, aber die Autos konnten auf dem Vereinsgelände bleiben. Ideal für uns.

 

Abends haben wir noch lange zusammen gesessen und erzählt, was wir im letzten Jahr alles erlebt haben. Paddeltouren, Urlaubsziele, neues Bootsmaterial und auch Privates, die Gespräche wollten nicht enden.

 

Am Sonntag waren noch einmal auf der Leine unterwegs, diesmal flussaufwärts. Beeindruckend, wie grün es in Hannovers Innenstadt ist. Dann ging es wieder auf die zum Teil recht lange Heimfahrt - kommen die Einzelmitglieder doch aus ganz Niedersachsen. Aus diesem Grund versuchen wir, jedes Jahr ein anderes Ziel für unser Treffen zu finden.

 

Treffen 2019 – Ausblick

Für das Treffen 2019 haben wir uns die Weser bei Drakenburg ausgesucht. Wir werden zu Gast beim Verein „Wassersport-Weser e.V“ sein und – wenn alles klappt – wieder einen Rundkurs paddeln können. Einzelmitglieder des LKV Niedersachsen (und die es werden wollen) sind herzlich willkommen.

 

Petra Dinse

Foto zur Meldung: Einmal gemeinsam unterwegs: Jahrestreffen der LKV-Einzelmitglieder
Foto: LKV-Einzelmitglieder beim Jahrestreffen in Hannover