Landes-Kanu-Verband Niedersachsen e.V.

Dr. Albert Emmerich (Präsident)

Rosenbuschweg 9
30453 Hannover

www.kanu-niedersachsen.de


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Aktuelle Meldungen

STINKTour 2019, mit dem Abwasser Göttingens in die Nordsee

(16.05.2019)

Der Göttinger Kanute Edgar Schulz ist am 27. April 2019 in Göttingen zur STINKTour 2019 mit Ziel Fedderwardersiel gestartet. Er möchte mit dieser Fahrt auf die Gewässerverschmutzung aufmerksam machen und hat dazu zahlreiche Aktionen gemacht.

Die biologischen und chemischen Verunreinigungen nehmen dramatisch zu! Neben Plastikmüll, Microplasten sind Medikamente wie Antibiotika und insbesondere das Schmerzmittel Diclofernac, aber auch Nitrate und Phosphate sowie Säuren in unseren Flüssen, Bächen und Seen nachweisbar! 
Unsere Kläranlagen können diese Abwässer nicht mehr genügend reinigen!
Hinzu kommt eine neuere Gefahr: Das Auftreten von multiresistenten Keimen!
Keime sind überall vorhanden. Auch im Wasser. Jedoch mutieren sie nun, wie man heute weiß, aufgrund des großen Vorhandenseins von Medikamenten in den Gewässern und werden so multiresistent, d.h. immun gegen die in der Human-Medizin bei Erkrankungen verabreichten Antibiotika. Dieser Vorgang ist von uns Menschen verursacht! Durch unsere Exkremente und durch das Verabreichen von Antibiotika an Tiere z.B. Schweinen in der Massentierhaltung gelangen die Medikamente (zu große Mengen davon) in die Gewässer.
Bei Mirkoverletzungen der Haut können die Keime schon bei geringem Wasserkontakt einen Menschen befallen. Dann helfen und heilen selbst sogenannte „Ersatz- oder Notfallantibiotika“ nicht mehr!

Das Göttinger Stadtradio brachte zu Beginn der Tour ein Interview mit Edgar Schulz. Bei der ersten Etappe wurde er von Göttinger Kanuten begleitet. Die Ausbeute der Fahrt waren drei große Säcke mit Müll gefüllt. Über Zwischenstationen in Alfeld und Gronau / L. war die Landeshauptstadt Hannover das nächste große Ziel. Für den 2. Mai hatte Edgar einen Termin beim niedersächsischen Umweltminister Olaf Lies erhalten. Begleitet wurde er hier von Viola von Crammon (Grüne Göttingen); Nick Hutchings (KC Hameln + Greenpeace Hannover), Peter Zänker (KSF Bremen) und Hans-Ulrich Sonntag (Vizepräsident LKV Niedersachsen). Mit dem Minister wurden die Probleme der Gewässerbelastung erörtert und auf zahlreiche Aktionen der Wassersportler, wie das Einsammeln von Müll aus den Gewässern und von deren Ufern, hingewiesen. Die Untersuchungen von niedersächsischen Gewässerproben wurden analysiert. Im Ergebnis werden Arzneimittelrückstände im Abwasser in den Kläranlagen reduziert, aber nicht vollständig herausgefiltert, so dass diese in die Flüsse hinein kommen. Edgar Schulz überreichte Olaf Lies symbolisch eine Flasche Abwasser, abgefüllt unterhalb der Kläranlage Göttingen, und den MUSS des DKV gefüllt mit Plastikmüll. Insgesamt hatten wir den Eindruck, dass man im Ministerium sehr wohl die Lage richtig einschätzt und nach mach- und bezahlbaren Lösungen sucht.

Weiter ging es mit Hannoveraner Kanutenbegleitung und Kanuten des KC Steinhuder Meer nach Neustadt am Rübenberge mit viel eingesammelten Müll im Boot. Hier wurde der Aktion vom Bürgermeister Uwe Sternbeck begrüßt und unterstützt. In den Räumen der Stadt wurden die Flyer und Infomaterial für die Bevölkerung ausgelegt. 

Mittlerweile neigt sich die Tour dem Ende zu. Wir warten noch gespannt auf die Berichte aus Verden, Bremen und Bremerhaven.

Hans-Ulrich Sonntag
Vizepräsident Freizeitsport
LKV Niedersachsen
 

Foto zur Meldung: STINKTour 2019, mit dem Abwasser Göttingens in die Nordsee
Foto: STINKTour 2019, mit dem Abwasser Göttingens in die Nordsee

Pressemitteilungen über Kanurennsportler

(09.05.2019)

In der Anlage einige aktuelle Informationen zu den Kanurennsportlern.

BITTE MITMACHEN: Unterschriftenaktion gegen ISAR-Sperrung!

(22.04.2019)

Der Landrat von Bad-Tölz / Wolfratshausen hat mit sofortiger Wirkung die Isar von Bad Tölz bis Wolfratshausen bis einschließlich Mai gesperrt. Der Bayrische Verband kämpft jetzt um eine Ausnahmegenehmigung, damit wenigstens die organisierten Paddler von dieser Regelung ausgenommen werden. Eine negative Beeinflussung der Natur durch den organisierten Kanusport konnte bislang niemand aufzeigen, aber die volle Wucht dieser Sperrung soll uns treffen!

Nach dem Willen des Landrates sollen die Kanuten die Strecke zukünftig nur noch vom 1. Juni bis zum 15. Oktober jeden Jahres befahren dürfen, unterhalb von Bad Tölz vom 1. Juni bis 31. Dezember.

 

Bitte helft mit und beteiligt Euch an der Unterschriftenaktion / Petition:
https://www.change.org/p/landratsamt-bad-t%C3%B6lz-wolfratshausen-naturvertr%C3%A4glicher-kanusport-auf-der-isar-muss-ganzj%C3%A4hrig-m%C3%B6glich-bleiben

Borstenpass in Han.-Münden wieder eröffnet

(16.04.2019)

Borstenpass in Hannoversch-Münden wieder geöffnet

 

Der älteste Kanu-Fisch-Borstenpass Deutschlands, der 2002 als Pilotprojekt mit Unterstützung des LKV und der Uni Kassel an der Fulda in Hannoversch-Münden erbaut wurde, ist nach drei Jahren Pause wieder in Betrieb genommen worden. Die Zwangspause ergab sich durch die Sperrung während des Neubaus der direkt oberhalb dieses Borstenpasses liegenden Löwenbrücke.

 

Die Eröffnung wurde mit Unterstützung durch die Stadt Han.-Münden persönlich durch Dr. Reinhard Hassinger von der Uni Kassel  vorbereitet, der diese Art der Bootsgasse entwickelt hat. Mit dabei waren Rainer Münzing, Mitglied im Mündener KC und damals Initiator dieser Anlage, Reiner Cohrs (2. Vors. Mündener KC) und Albert Emmerich (Präsident LKV Niedersachsen).

 

Noch ist die Löwenbrücke nicht vollständig abgenommen und daher die Sperrung der Durchfahrt unter der Brücke offiziell nicht aufgehoben. Für den Wesermarathon 2019 ist aber eine Ausnahmeregelung in Aussicht gestellt. Damit ist die Umfahrung der Fuldaschleuse wieder möglich. Das Wasser- und Schifffahrtsamt hatte Bedenken wegen der geringeren Durchfahrtshöhe der neuen Brücke – für Kanuten reicht die aber allemal, es ist fast 1m freie Höhe vorhanden! Wir erwarten daher in Kürze die endgültige Freigabe zur Befahrung des Fuldaarmes mit der Löwenbrücke, um zukünftig in den Sommermonaten wieder den Kanu-Fisch-Pass nutzen zu können.

Foto zur Meldung: Borstenpass in Han.-Münden wieder eröffnet
Foto: Borstenpass am Fuldawehr in Han.-Münden

DKV-Kanutag stellt Weichen für die Zukunft

(07.04.2019)

„Der Deutsche Kanu-Verband soll noch grüner werden“, war das Eingangsstatement des DKV-Präsidenten Thomas Konietzko zu Beginn des Deutschen Kanutages, des höchsten Gremiums des DKV, der am 6. April 2019 in Saarbrücken tagte. Konietzko richtete direkt zu Beginn des Kanutages den Blick in die Zukunft und stellte seine Visionen eines zukunftsorientierten Verbandes vor.
"Wir haben die Diskussion zur Zukunft des Verbandes zum genau richtigen Zeitpunkt begonnen. Im Moment wächst der Verband im Mitgliederbereich, im Wettkampfsport waren wir im Jahr 2018 so erfolgreich wie selten zuvor und unsere Aktivitäten im Freizeitsport begeistern unsere Paddler. Aber ob das in sechs Jahren immer noch so ist, kann niemand wissen", sagte Konietzko. "Aus diesem Grund wünsche ich mir, dass wir digitaler, grüner, kommunikativer und serviceorientierter werden."

Erstes grünes Projekt in der Umsetzung
Das erste Zeichen für den Klimaschutz setzte das Präsidium bereits in Saarbrücken. Der DKV wird durch die Einrichtung eines Klimafonds seinen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Dazu wurde die Reisekostenordnung überarbeitet, sodass Dienstreisende die Möglichkeit der freiwilligen Abgabe eines Klimaschutz-Beitrages haben. „Wir haben die Klima-Veränderungen im letzten Sommer deutlich gespürt und wollen zum Schutz des Klimas unseren Beitrag leisten“, so Konietzko. „Ebenso ermutigen wir auch unsere Landes-Kanu-Verbände, dieses neue Konzept zu übernehmen.“

Die vier Visionen
Dass der DKV zusammen mit seinen Landesverbänden und Vereinen bereits ein grüner Verband ist, stellte Konietzko in seinen Visionen aber ebenso heraus: „Müllsammelaktionen und naturbewusstes Paddeln gehören schon lange zum guten Umgang unserer Kanuten in der Natur. Wir wollen aber künftig noch intensiver von solchen Aktionen berichten und kommunikativer werden. Das bedeutet, dass wir uns im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit weiter professionalisieren, besonders im Hinblick auf die neuen Medien. Wir wollen außerdem in allen Bereichen digitaler werden. Das heißt zum Beispiel, eine einheitliche Software auf Landes- und Bundesebene einzuführen, womöglich bis hin zu den Vereinen. Eine Vernetzung unserer Systeme zwischen Homepage, elektronischem Fahrtenbuch und unserer App Canua gehört genauso in die digitale Fortentwicklung. Und was uns ganz wichtig ist: Wir wollen noch serviceorientierter werden, und zwar für unsere Mitglieder, aber auch für Nichtmitglieder, allerdings dann kostenpflichtig.“

Vizepräsidenten wieder gewählt
Insgesamt wurde über drei Ämter im Präsidium abgestimmt. Die Vizepräsidentin Freizeitsport Isa Winter-Brand (Wörth) und Vizepräsident Finanzen und Inneres Peter Ludwig (Biberach) wurden vom Kanutag einstimmig für vier Jahre wiedergewählt. Darüber hinaus wurde Berit Müller (Bremen) als Vizepräsidentin Jugend bestätigt. Damit ist die 23-jährige Bremerin die erste Frau in der Geschichte der Kanujugend im Amt der ersten Vorsitzenden.

Anpassung der Mitgliedsbeiträge
Mit Spannung wurde die Debatte zur Beitragserhöhung erwartet. In den letzten Monaten wurden im Verbandsausschuss mehrere Modelle einer Anpassung diskutiert. Die Delegierten des Deutschen Kanutages votierten am Samstag für den Antrag des Hessischen Kanu-Verbandes, der unter anderem eine Erhöhung des Beitrages für Erwachsene um 2,50 Euro auf 10 Euro vorsieht. „Ich bedanke mich im Namen des ganzen Verbandes für das entgegengebrachte Vertrauen der Mitglieder und Delegierten“, meinte Konietzko nach der Abstimmung am Samstag. „Eine solche Erhöhung ist immer ein sensibles Thema, aber ich bin guter Dinge, dass wir unseren Verband damit handlungsfähig für die Zukunft machen und unsere Visionen umsetzen können.“ Von den Mehreinnahmen soll auch ein Sportstättensicherungsfonds gebildet werden, mit dessen Hilfe Biologen, Wasserbauer oder Juristen eine Expertise zum Erhalt bestehender oder der Schaffung neuer Sportstätten beitragen können.

Mitgliederzuwachs auf über 122.000 Kanuten
„Paddeln ist einfach eine der schönsten Sportarten überhaupt, und das merken immer mehr Menschen in Deutschland“, meinte Konietzko, als er beim Kanutag auf die Entwicklung des Mitgliederbestandes einging. Der Bestand zum Ende des Jahres 2018 wies eine neue Rekordmarke auf. Im Deutschen Kanu-Verband und seinen 18 Landesverbänden sind ab Jahreswechsel offiziell 122.015 Kanuten organisiert. Damit ist der Mitgliedsbestand um fast 1.400 Paddler angewachsen. „Besonders in Zeiten der rückläufigen Mitgliedszahlen in vielen anderen Verbänden ist diese Entwicklung sehr erfreulich für den Kanusport“, fuhr Konietzko fort. „Wir müssen aber einen genauen Blick auf die Zahlen werfen. Und dabei ist festzustellen, dass die Mitgliederzahlen unter 18 Jahren rückläufig sind. Diesem Trend müssen wir uns als Verband entgegen stellen.“

Festabend im Schloss Saarbrücken
Nachdem die Arbeitstagungen beim Landessportverband Saarland am Samstagnachmittag beendet waren, folgte der Festabend im Saarbrücker Schloss. Das „Fest der Kanuten“ avancierte zum Abend der großen Ehrungen. Im Mittelpunkt standen die Deutschen Kanu-Polo Nationalmannschaften, Filmemacher Olaf Obsommer und die drei neuen Träger der goldenen Ehrennadel Klaus Anderweit (Präsident des Kanu-Verbandes Rheinhessen), Karl Uwe Ebert (Sportwart des Hamburger Kanu-Verbandes) und Rolf Krämer (Fachwart für Drachenboot des Kanu-Verbandes Nordrhein-Westfalen).
Sowohl die Damen- als auch die Herrenmannschaft im Kanu-Polo durfte sich bei den World Games 2017 in Breslau nach unvergesslichen Wettkämpfen über eine Goldmedaille freuen. Ein Erfolg bei den World Games, den sie bereits zum zweiten Mal in Folge schafften. Die Ehrung im Rahmen der Kanufamilie wurde daher zu einem zentralen Teil des Abends. Der Medienpreis des Verbandes ging in diesem Jahr an Filmemacher Olaf Obsommer, der für seine herausragenden Projekte, wie zum Beispiel seine jüngsten Filme über die den Kajaktouren nach Indien und Island ausgezeichnet wurde.

Der nächste Kanutag wird vom 22.-24. April 2021 in Hessen stattfinden.

Verbandstag des LKV Niedersachsen

(18.03.2019)

Bestens vorbereitet durch den gastgebenden Verein Paddel-Club Celle tagte der Verbandsausschuss des LKV Niedersachsen am 16.3.2019 im Bootshaus des PK Celle. In sehr konstruktiver Diskussion wurde der Verbandstag vorbereitet, der dann am 17.3.2019 stattfand. Der LKV Niedersachsen stellte die Weichen für die nächsten zwei Jahre, nachdem die Berichte über zwei erfolgreiche Jahre Kanusport in Niedersachsen besprochen und der Vorstand entlastet war. Die Satzung des LKV Niedersachsen wurde so geändert, dass zukünftig der Verbandstag ohne erneute Satzungsänderung Ressorts einrichten oder auflösen kann. Das wurde gleich genutzt, um das bisherige Ressort Freestyle im Aufgabenbereich zu erweitern: Als neues Ressort „Trendsport“ vertritt dieses Ressort nun u.a. auch die aufstrebende Kanusportart Boatercross. Neu eingerichtet wurde das Ressort SUP.

 

Präsidium wieder komplett

Bei den Wahlen ging es sehr einmütig zu: Sämtliche zur Wahl stehende Präsidiums- und Vorstandsmitglieder wurden einstimmig gewählt. Für vier Jahre wiedergewählt wurden Dr. Albert Emmerich (Präsident), Hans-Ulrich Sonntag (Vizepräsident Freizeitsport), Dietmar Hoffmann (Kanurennsportwart), Hans Kürsten (Kanupolosportwart), Birgit Altvater (Kanusegelsportwart), Torsten Markert (Kanudrachenbootsportwart). Als SUP-Sportwart wurde die bisherige Referentin Christine Richter gewählt. Die bislang vakante Position des Vizepräsidenten Leistungssport konnte auch neu besetzt werden: Christian Wulf aus Hildesheim wurde ebenfalls einstimmig gewählt. Der Verbandstag bestätigte weiter Thomas Meyer-Enzl als Kanuslalomsportwart, was er kommissarisch bereits an Stelle der schwer erkrankten Dieter Asmer übernommen hatte.

 

Beitragserhöhung und Haushalt beschlossen

Der Verbandstag beschloss erstmals seit 1995 wieder eine Beitragserhöhung für den LKV, bei Erwachsenen um 1,00 EUR. Gleichzeitig wurden die vom DKV beantragten höheren Beiträge eingeplant und im Haushalt berücksichtigt. Ansonsten steht der verabschiedete Haushalt unter dem Risiko, dass für 2019 noch keine Zusagen des LSB für die Spitzensportförderung in den olympischen Disziplinen Kanurennsport und Kanuslalom vorliegen. Die Schere zwischen den immer größeren Erfolgen im Kanurennsport und den seit langem eingefrorenen Zuschüssen droht weiter auseinander zu laufen, die Finanzierung wird immer schwieriger.

 

Höhere Mittel für den Kanuslalom

Im Kanuslalom bewilligte der Verbandstag erheblich erhöhte Mittel für die vom Ressort unter der neuen Leitung geplanten, erheblich erweiterten Lehrgänge. Auch hier gibt es so gut wie keine Förderung vom LSB. Der Verbandstag bewilligte auch einen Rahmen für die geplante Erweiterung des gemeinsamen Kanu-/Rudern-Landesleistungszentrums und der Sanierung des Standortes Mardorf. Im Freizeitsport steht weiterhin der sehr aufwändige Kampf gegen überzogene und nicht gerechtfertigte Befahrungsregelungen im Vordergrund, die unter erheblichen Zeitdruck von den zuständigen Behörden umgesetzt werden sollen.

 

Es gibt also für die Kanuten in Niedersachsen weiter viel zu tun. Da tut es gut, dass das Präsidium wieder vollständig besetzt ist. Mit viel Tatendrang gehen wir in die nächsten Jahre.

 

Albert Emmerich, Präsident

 

 

Foto zur Meldung: Verbandstag des LKV Niedersachsen
Foto: Das neue LKV-Präsidium (von li nach re): Christian Wulf, Albert Emmerich, Hans-Ulrich Sonntag, Mathias Winkler

Jahrestagung des Kanubezirks Hannover am 9. März 2019

(08.02.2019)

Der Bezirkskanutag Hannover findet in diesem Jahr am 9. März beim Paddel-Klub Hannover statt. Eingeladen sind alle Mitglieder des LKV-Bezirks Hannover.

 

Nachdem Vorstand und Fachwarte in den vergangenen zwei Jahren die Arbeit des Kanubezirks wieder belebt haben, werden sie über ihre Erfahrungen, Aktivitäten und Planungen für die kommende Zeit berichten. Wichtiger Tagesordnungspunkt ist zudem die Wahl: Alle Positionen – vom Vorsitz über Fachwarte bis hin zu den Referenten und Kassenprüfern sind neu zu besetzen. 

 

Der Bezirkskanutag 2019 findet statt

am Samstag, den 9. März 2019, um 15 Uhr

im Paddel-Klub Hannover, Schützenallee 30, 30519 Hannover.

Foto zur Meldung: Jahrestagung des Kanubezirks Hannover am 9. März 2019
Foto: Müllsammelaktion des Kanubezirks Hannover

Kanu-Club Steinhuder Meer lädt zur Jahreshauptversammlung ein

(07.02.2019)

Beim Kanu-Club Steinhuder Meer steht die Jahreshauptversammlung an: Am Freitag, den 8. Februar 2019 sind Mitglieder und Gäste herzlich eingeladen.

 

Während sich die Vereinsmitglieder sonst vor allem beim Kanufahren und Zelten treffen, geht es diesmal ab 19 Uhr in die gut beheizten Calenberger Bauernstuben in Wunstorf. Der Verein kann auf ein erfolgreiches Jahr mit leicht steigender Mitgliederzahl zurückblicken.  Bei der Vereinskilometerwertung im LKV-Bezirk Hannover liegen die Paddlerinnen und Paddler des Kanu-Clubs Steinhuder Meer (KCSTM) mittlerweile regelmäßig auf Augenhöhe mit den mitgliederstarken Hannoveraner Vereinen. Ein Ergebnis, auf das der Wanderwart und der gesamte Vorstand mit Freude blicken, zeigt es doch, dass die Palette der Fahrtangebote für viele Mitglieder motivierend wirkte. 2018 ist auch die Wildwassergruppe mal wieder auf ihre Kosten gekommen. Zwei Kurswochen in Österreich und Slowenien haben beigetragen, die Fähigkeiten zu verbessern.

 

Die Aktiven haben längst die Saison 2019 gestartet. Ob mit der Silvesterfahrt auf den Hanskalbsand, der Neujahrstour auf der tschechischen Berounka oder dem Anfänger- und Eskimotiertraining in der geheizten Schwimmhalle - der KCSTM ist längst zu einem Ganzjahresverein geworden, auch wenn am traditionellen Anpaddeln im März festgehalten wird.

 

Zur Jahreshauptversammlung stehen wieder Vorstandswahlen an. Gäste sind zur Jahreshauptversammlung gerne gesehen, eine Anmeldung ist wegen des gemeinsamen Abendessens über die Homepage www.kcstm.de erbeten.

Foto zur Meldung: Kanu-Club Steinhuder Meer lädt zur Jahreshauptversammlung ein
Foto: Neujahrstour auf der tschechischen Berounka, Start in Pilsen

Im Verein ist Sport am schönsten: LKV-Poster wirbt fürs organisierte Paddeln

(05.02.2019)

Nicht mehr lange und die neue Paddelsaison beginnt: Ein Großplakat des LKV Niedersachsen informiert Paddelinteressierte über das umfangreiche Angebot im organisierten Kanusport und unterstützt die Vereine dabei, neue Mitglieder zu gewinnen. Die Druckdaten stehen jedem LKV-Mitglied zur Verfügung und könnnen für die Werbung bei Veranstaltungen oder am Bootshaus verwendet werden.

 

Welche Kanudisziplinen gibt es, wo lernt man paddeln, was tun die Vereine und was macht Niedersachsen zu einem herausragenden Paddelrevier: Kurze Texte, stimmige Fotos in ansprechendem Design liefern erste Informationen zum Kanusport und seiner Organisation. Weiterführende Links lenken u.a. zur LKV-Homepage mit Vereinsdatenbank und Veranstaltungsübersichten sowie aktuellen Nachrichten aus dem Paddelland Niedersachsen.

 

Die Druckdatei ist für ein Format von 160 mal 120 Zentimetern angelegt und kann auf verschiedene Materialien gedruckt werden. Für die Außenwerbung eignet sich zum Beispiel PVC-Plane mit Rundumösen, die am Bootshaus oder bei Veranstaltungen präsentiert wird. Denkbar wäre auch ein verkleinertes Poster für einen Schaukasten. Der LKV stellt die Druckdaten bereit, interessierte Vereine müssen die Produktion selbst veranlassen und bezahlen. Eine PVC-Plane ist relativ günstig und kostet etwa 35 Euro.

 

Anfragen bitte an Annette Rexing, LKV-Fachwartin für Öffentlichkeitsarbeit, E-Mail: oeffentlichkeit@lkv-nds.de.

Foto zur Meldung: Im Verein ist Sport am schönsten: LKV-Poster wirbt fürs organisierte Paddeln
Foto: Kanuwerbung am Bootshaus des WSV Osnabrück

Niedersächsischer Kanutag am 17. März 2019 in Celle

(06.01.2019)

Der Landes-Kanu-Verband Niedersachsen lädt seine Mitglieder zum Kanutag am 17. März 2019 nach Celle ein. Er findet ab 10 Uhr im Hotel Celler Tor statt.

 

Präsidenten und Sportwarte stehen zur Wahl

Auf der Tagesordnung stehen unter anderem die Wahl des Präsidenten, des Vizepräsidenten Freizeitsport und des seit Längerem vakanten Posten des Vizepräsidenten Leistungssport. Gewählt werden zudem die Sportwarte Kanurennen, Kanupolo, Kanuslalom, Kanusegeln, Kanudrachenboot sowie ggf. weiterer Sportwarte. Darüber hinaus stehen Satzungsänderungen und die Haushaltsvorschläge für 2019 und 2020 zur Abstimmung.

 

Weichenstellung für die Zukunft

Der Landes-Kanutag findet alle zwei Jahre statt und ist die maßgebliche Veranstaltung des organisierten Kanusports in Niedersachsen. Hier haben alle LKV-Mitglieder die Gelegenheit, über die Arbeit des Verbandes zu diskutieren und Weichen für die Zukunft zu stellen. Der Verbandstag wird nach der Satzung und der entsprechenden Geschäftsordnung des LKV Niedersachsen e. V. vom 15. März 2015 durchgeführt. Er ist verbandsöffentlich. Das Stimmrecht kann nur einheitlich ausgeübt werden, und zwar durch den vertretungsberechtigten (§ 26 BGB Vorstand des Vereins bzw. der Abteilung) oder durch einen schriftlich bevollmächtigten Vereins- bzw. Abteilungsvertreter.

 

12.000 Paddler in Niedersachsen organisiert

Der LKV Niedersachsen hat rund 180 institutionelle Mitglieder, darunter ca. 150 Kanuvereine mit 12.000 Paddlern. Darüber hinaus sind im Verband 730 Kanuten als Einzelmitglieder organisiert. Der letzte Kanutag fand im März 2017 in Braunschweig statt.

 

Foto zur Meldung: Niedersächsischer Kanutag am 17. März 2019 in Celle
Foto: LKV-Präsident Dr. Albert Emmerich (links) und Vizepräsident Hans-Ulrich Sonntag (rechts) stehen zur Wiederwahl an. In der Mitte Schatzmeister Mathias Winkler

Einmal gemeinsam unterwegs: Jahrestreffen der LKV-Einzelmitglieder

(10.11.2018)

Wie jedes Jahr haben sich die Einzelmitglieder am ersten Septemberwochenende getroffen. Eingeladen hatte LKV-Obfrau Petra Dinse, damit die nicht vereinsgebundenen Kanuten auch einmal die Gelegenheit zum gemeinsamen Paddeln, zum Kennenlernen und zum Erfahrungsaustausch haben.

 

Gastgeber war in diesem Jahr der Paddel Klub Hannover, der eine schöne Zeltwiese und sein Bootshaus direkt an der Leine hat. Die ersten Teilnehmer reisten schon am Donnerstag an und mussten bei strömenden Regen aufbauen. Ungewöhnlich für das Jahr 2018. Am Freitag setzte sich aber wieder die Sonne durch, und wir konnten „alte“ und neue Teilnehmer begrüßen.

 

Nach dem gemeinsamen Frühstück ging es zum Rundkurs auf die Leine. Wir mussten zwar mehrmals umtragen, aber die Autos konnten auf dem Vereinsgelände bleiben. Ideal für uns.

 

Abends haben wir noch lange zusammen gesessen und erzählt, was wir im letzten Jahr alles erlebt haben. Paddeltouren, Urlaubsziele, neues Bootsmaterial und auch Privates, die Gespräche wollten nicht enden.

 

Am Sonntag waren noch einmal auf der Leine unterwegs, diesmal flussaufwärts. Beeindruckend, wie grün es in Hannovers Innenstadt ist. Dann ging es wieder auf die zum Teil recht lange Heimfahrt - kommen die Einzelmitglieder doch aus ganz Niedersachsen. Aus diesem Grund versuchen wir, jedes Jahr ein anderes Ziel für unser Treffen zu finden.

 

Treffen 2019 – Ausblick

Für das Treffen 2019 haben wir uns die Weser bei Drakenburg ausgesucht. Wir werden zu Gast beim Verein „Wassersport-Weser e.V“ sein und – wenn alles klappt – wieder einen Rundkurs paddeln können. Einzelmitglieder des LKV Niedersachsen (und die es werden wollen) sind herzlich willkommen.

 

Petra Dinse

Foto zur Meldung: Einmal gemeinsam unterwegs: Jahrestreffen der LKV-Einzelmitglieder
Foto: LKV-Einzelmitglieder beim Jahrestreffen in Hannover