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Slalomkanuten erpaddeln sich erste Punkte für die Landesmeisterschaft

(20.05.2019)

Die niedersächsischen Slalomkanuten haben am Wochenende in Luhdorf die ersten Läufe zur Landesmeisterschft absolviert. Sie erpaddelten sich wichtige Punkte im ersten von vier Rennen für die Landesmeisterschaft auf der Luhe. Bei strahlendem Sonnenschein gingen knapp 80 Sportler aus 8 Vereinen an den Start. Der Wettkampf am E-Werk zog neben den niedersächsischen Kanuten auch Vereine aus Bremen, Berlin und Magdeburg an die Luhe.


Der gastgebende MTV Luhdorf-Roydorf ging ebenso wie der LKC Lüneburg mit 21 Sportlern an den Start, der drittstärkste Verein mit 15 Teilnehmern war die KSG Hildesheim. Ein großes Startfeld im Schülerbereich zeigt, dass hier die Vereine eine hervorragende und zukunftsorientierte Nachwuchsarbeit leisten.
Die Wettkampfstrecke am E-Werk Luhdorf wurde anspruchsvoll gehängt, galt es einen Parcours aus 18 Toren und davon 8 Aufwärtstoren schnellstmöglich zu befahren. 


Das Rennen eröffneten die Herren in der Leistungsklasse. Hier gewann mit der Tagesbestzeit Kevin Senier (LKC Lüneburg) vor Ole Siegismund und dessen Vereinskamerad Julian Windisch (beide MTV Luhdorf-Roydorf). Im Anschluss gingen die Herren in den Altersklassen an den Start. In der AK A konnte Marcus Andernach auf seiner Heimstrecke souverän vor Mathias Winkler (beide MTV Luhdorf-Roydorf) gewinnen, sein jüngerer Bruder Robert Winkler von PSB Berlin belegte den 3. Rang.


Der Hildesheimer Raphael Schubert (KSGH) der im Rennen der Herren AK B an den Start ging, siegte hier vor Sven Viehweger (LKC Lüneburg). Im stark besetzten Rennen der Herren AK C siegte mit einem hauchdünnen Vorsprung von 0,16 Sekunden Michael Reys (KRG Bremen) vor den beiden Lüneburgern Friedhelm Jost und Thomas Meyer-Enzl. Im Anschluss an die Herren hatten die Juniorenfahrer die Chance ihr Können zu zeigen. Tristan Johann Sagasser vom LKC Lüneburg gewann mit einem Vorspung von fast 9 Sekunden auf Marc Föhlinger (PSB Berlin) und Jan-Ole Drecher vom MTV Luhdorf-Roydorf. Dass ausgerechnet im folgenden Rennen der männlichen Jugend die Tagesbestzeit vom Leistungsklassefahrer Kevin Senier fast erreicht wurde, hat im Vorfeld sicher keiner gedacht. Aber der Luhdorfer Ben Peschke zeigte sein ganzes Können und fuhr auf seiner Heimstrecke mit der Fahrzeit von 87,39 Sekunden nur 0,07 Sekunden langsamer als Senier. Somit gewann er sein Rennen vor seinem Vereinskameraden Phuc Le Hämmerling und dem Hildesheimer Felix Steinau.


Mit einer konstant guten Leistung erkämpfte sich Luis Schwetje Platz 3 bei den männlichen Schülern A. Es gewann Philipp Viehweger (LKC Lüneburg) vor Lasse Gifhorn (RSV Braunschweig). 


Auch die jüngeren B-Schüler mussten sich dem Wildwasser stellen und die Tore möglichst fehlerfrei befahren. KSGH Fahrer Henry Pannek musste sich am Sonntag mit einem 4. Platz zufrieden geben, zeigte aber dass er das Eskimotieren im Wildwasser sicher beherrscht. Der Luhdorfer Paul Mülder gewann auf seiner Heimstrecke vor Jonte Winkler und Thomas Reys (beide KRG Bremen). Im Rennen der weiblichen Schüler B erkämpfte sich die Magdeburgerin Freya Mädel den Sieg vor Mina Blume (RSV Braunschweig) und Helena Darm (LKC Lüneburg). Mit nur zwei Sportlerinnen war das Rennen der weiblichen Schüler A besetzt, es gewann Lea Sophie Enzl (LKC Lüneburg) vor Vivian Pannwitt (PSB Berlin).


Mit vier Startern gingen im Rennen der jüngsten C Schüler die meisten Hildesheimer Sportler an den Start. Es gewann hier der Bremer Oliver Reys und ihm folgten auf Platz 2 Julius Schubert, Platz 3 Johann Schubert, Platz 4 Jona Konopka und Platz 5 Paul Neubauer (alle KSGH). Die Jüngsten zeigten hier, dass auch sie schon mit dem bewegten Wasser klarkommen und den erleichterten Parcours bewältigen können. 
Anschließend starteten die Damen in der Leistungsklasse, am Samstag siegte die Hildesheimerin Sina Wartinger in ihrem Rennen, am Sonntag reichte es leider nicht für die Podestplätze aus und sie konnte keine Punkte einfahren. Hier gewann Kimberly King (LKC Lüneburg) vor Sarah Sonntag (RSV Braunschweig) und Meike Kern (MTV Luhdorf-Roydorf). Grit Schubert musste sich bei den Damen der Altersklasse nur der ehemaligen Weltmeisterin Lynn Reys aus Bremen knapp geschlagen geben. Und belegte vor Birte Viehweger (LKC Lüneburg) den zweiten Platz.


Im Anschluss folgten die Canadierrennen. In der Leistungsklasse Herren C1 gewann erwartungsgemäß der Magdeburger Nico Bettge vor Torgen Siegismund und Marcus Andernach (beide MTV Luhdorf-Roydorf). Dass auch die jüngsten Schüler sicher mit dem Canadier umgehen können, zeigten die männlichen Schüler B. Hier gewann Jonte Winkler vor Thomas Reys (beide KRG Bremen) und Paul Mülder (MTV Luhdrof-Roydorf). Ins Ziel hat es nur eine Starterin der jungen Mädchen geschafft, die Magdeburgerin Freya Mädel gewann so ihr Rennen, hätte mit ihrer Zeit von 120,40 Sekunden aber auch bei den gleichaltrigen Jungen gewonnen. 


Am Ende der Einzelläufe starteten noch die Canadierzweier. Marcus Andernach und Julian Windisch siegten auf ihrer Heimstrecke im Rennen der Herren C2 LK vor den Lüneburgern Thomas Meyer-Enzl und Friedhelm Jost, Platz drei ging an die Besetzung Benny Dankert und Marc Föhlinger (PSB Berlin). Im Rennen der C2 Jugend/Junioren gewannen die Luhdorfer Drescher/Reuten vor dem Braunschweiger Team Jentsch/Gifhorn und Pannwitt/Janke (PSB Berlin). Im ersten Lauf kenterte das Bremer Schüler Team Reys/Winkler noch, zeigte aber im zweiten Lauf ihr Können und so siegten die beiden jungen Fahrer mit einer fast fehlerfreien Fahrt und Bestzeit vor Enzl/Darm aus Lüneburg und Mädel/Gerigk aus Magdeburg.


Alles in allem eine gut organisierte und erfolgreich durchgeführte Veranstaltung, welche gezeigt hat, dass es sich lohnt dem Slalomsport in Niedersachsen Beachtung zu schenken. Der zweite Lauf zur Landesmeisterschaft wird am 29./30. Juni in Rotenburg an der Wümme stattfinden.

 

Grit Schubert/Hildesheim

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Foto: Johan Schubert

Regattabericht: Norddeutsche Meisterschaft im Kanuslalom

(15.05.2019)

Die Kanu und Segel Gilde Hildesheim (KSGH) veranstaltete am Wochenende den Bischofsmühlen-Cup und am Sonntag die Norddeutschen Meisterschaften im Kanuslalom. Auf der anspruchsvollsten Wildwasserstrecke Norddeutschlands gingen fast 90 Starter aus 6 Vereinen an den Start. 
Während man sich am Samstag beim Bischofsmühlencup auf der Strecke einfahren und dies als Generalprobe nutzen konnte, ging es am Sonntag bei den Norddeutschen Meisterschaften um Alles. Denn hier mussten sich die Sportler für die Teilnahme der Deutschen Meisterschaften in ihren Altersklassen qualifizieren. 
Die KSGH ging als zweitstärkster Verein mit 16 Teilnehmern an den Start. 


Eröffnet wurden die Rennen von den jüngsten Schülern. Im Rennen der männlichen Schüler B errang Henry Pannek am Samstag Platz drei hinter Jonte Winkler und Thomas Reys (KRG Bremen), am Sonntag verwiesen ihn allerdings Thomas Reyes, Paul Mülder (MTV Luhdorf) und Colin Gleiß (MKV Berlin) auf Platz 4. Dieses knappe Ergebnis reichte trotzdem für die Qualifikation zur Deutschen Schülermeisterschaft aus. Den ersten KSGH-Titel am Sonntag fuhr Lilly Jahns im Rennen der weiblichen Schüler B ein. Am Samstag musste sie sich noch mit dem dritten Platz hinter Mina Blume (RSV Braunschweig) und Helen Darm (LKC Lüneburg) geschlagen geben. Am Sonntag zeigte sie jedoch ihr gesamtes Können und nutzte den Vorteil ihrer Heimstrecke aus. So gewann sie mit einem großen Vorsprung vor Mina Blume (RSV Braunschweig) und Helen Darm (LKC Lüneburg). Die jüngsten Starter waren die unter 10 –jährigen C-Schüler. In diesem Rennen standen vier KSGH Sportler und ein Bremer am Start und kämpften sich mutig die Bischofsmühle hinunter. Norddeutscher Meister wurde Oliver Reys (KGR Bremen) vor Paul Neubauer und Johann Schubert. Auf Platz vier und fünf folgten Jona Konopka und Julius Schubert (alle KSGH). 


Im Anschluss an die jüngsten Fahrer wurde die Wassermenge auf der Bischofsmühle erhöht und der Parcours für die kommenden Rennen anspruchsvoller. Es gingen gleich die Damen der Leistungsklasse an den Start. Den Titel gewann Katy Wagner (MTV Luhdorf) vor Kimberly King (LKC Lüneburg) und Hanna Snakker (KSGH), auf Platz 4 Sina Wartinger ebenfalls von der KSGH. Beide Damen qualifizierten sich somit für die Deutschen Meisterschaften. 


Sophie Österwitz (KSGH) war wohl der Pechvogel des Tages, konnte sie bei den weiblichen Juniorinnen am Samstag noch ihr Rennen gewinnen, kenterte sie am Sonntag zweimal im Einlasswehr und schaffte nicht die Qualifikation. 


Ähnlich erging es Felix Steinau (KSGH), am Samstag belgte er hinter dem amtierenden Deutschen Meister Jan-Miguel Prüsmann und Ben Peschke (beide MTV Luhdorf) Platz drei. Am Sonntag jedoch scheiterte er am anspruchsvoll gehängten Parcours und fuhr sich durch Fahrfehler in beiden Läufen jeweils 50 Strafsekunden ein. Im Rennen der männlichen Schüler A ging KSGH Sportler Luis Schwetje an den Start. Jedoch gesundheitlich nicht richtig fit, reichte es Samstag und Sonntag leider nicht für die vorderen Plätze und eine Einzelqualifikation für die Deutschen Schülermeisterschaften, da bleibt ihm aber ein Start in den Mannschaftsrennen.


Einen weiteren Norddeutschen Meistertitel für die KSGH gewann Raphael Schubert im Rennen der Herren Altersklasse. Am Samstag noch Zweitplatzierter hinter Marcus Andernach (MTV Luhdorf) und vor Matthias Winkler (KGR Bremen), konnte der KSGH-Trainer beide Herren am Sonntag auf die Plätze verweisen. Im Rennen der Damen Altersklasse gingen Grit Schubert, Doreen Brandt (beide KSGH) und Lynn Reys (KRG Bremen) an den Start. Konnte die KSGH Nachwuchstrainerin Grit Schubert am Samstag noch gewinnen, musste sie sich am Sonntag knapp geschlagen geben. Den Titel gewann hier Lynn Reys (KGR Bremen). In einem weiteren Herren Altersklasse Rennen konnte Frank Jahns den vierten Platz belegen.

 

Nach den Einzelläufen gingen die Mannschaften an den Start. In der Herren Leistungsklasse wurde die Mannschaft um Raphael Schubert, Matthias Winkler und Michael Reys Vizemeister. Die Damenmannschaft (auch eine Renngemeinschaft aus der KSGH und Bremen) Lynn Reys, Grit Schubert und Doreen Brandt wurden Norddeutsche Meister. Die Juniorenmannschaft mit Felix Steinau, Nojus Nielson und Milan Schauer belegte den 2. Platz. Im Rennen der Schülermannschaften gingen auch als Renngemeinschaft (KSGH und Bremen) Thomas Reys, Jonte Winkler und Henry Pannek an den Start und wurde Vizemeister.
Am Ende ging die KSGH erfolgreich aus dem Wochenende und konnte einige Titel und Vizetitel einfahren. Die Deutschen Schülermeisterschaften werden am 22. / 23. Juni in Haynsburg stattfinden. Die KSGH wird dort mit drei Booten vertreten sein.
Auch von offizieller Seite im Namen des Landeskanuverbandes Niedersachsen gab es ein Lob für die hervorragend und fair ablaufende Veranstaltung, die die KSGH durchgeführt hat. Am 21. / 22. September wird auf der Bischofsmühle der Deutsche Wildwassercontest stattfinden und hoffentlich ebenfalls viele Zuschauer zu einem spannenden Wettkampfwochenende locken.

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Foto: Grit Schubert

Schulung auf Zeitmessanlage ein voller Erfolg

(25.03.2019)

25 Teilnehmer aus 5 Vereinen folgten der Einladung zur Schulung von Vizepräsident Hans-Ulrich Sonntag auf die neue Zeitmessanlage der Firma Alge.

 

Eine besondere Ehre für alle an diesem Tag – Der im vergangenen Jahr, aus gesundheitlichen Gründen, von seinem Amt zurückgetretene Dieter Asmer, allen bekannt als Assi, war bei der Eröffnung der Schulung dabei. Er betreute über 25 Jahre die Zeitmessanlage auf allen wichtigen Regatten der Kanuten. Eine Zeit ohne Assi – gab es nicht.

 

Durch die wachsenden Anforderungen bei Veranstaltungen und den neuen Perspektivförderplan im Bereich Kanuslalom hat der Landes-Kanu-Verband im Herbst des vergangenen Jahres in eine neue, leistungsfähige Zeitmessanlage investiert. Sie kommt ab sofort bei allen Veranstaltungen im Kanuslalom, Wildwasser-Rennsport und beim Wildwasser-Contest in Niedersachsen zum Einsatz. Damit zukünftig alles glatt geht bei den Regatten war eine Schulung nötig. Diese fand am Samstag den 23.03. 2019 beim RSV Braunschweig unter der Leitung von Hans-Ulrich Sonntag statt.

 

Zuerst mussten die Teams der Vereine einzeln nacheinander und später miteinander die Anlage aufbauen und in Betrieb nehmen.

 

Das schon routiniert wirkende Team aus Luhdorf/Roydorf begann mit dem Aufbau der Anlage. „Tadellos!“ so das Urteil von Ulli Sonntag, der alles genau beobachtete und anschließend die aufwendige Verkabelung inspizierte. „Eines habt ihr vergessen!“ – Staunende Gesichter, die auf eine funktionierende Anlage schauten, machten die Runde. „Ihr wollt doch sicher, dass der Sportler seine Zeit an der Strecke sieht!“ Es fehlte die Liveanzeige der Zeit. Diese wurde von Ulli Sonntag im Winter generalüberholt. Eine Schaltplatine musste gewechselt werden, so dass diese nun ebenfalls wieder voll funktionsfähig ist. Auf die Ansage folgte dann auch sofort das Kommando von Lars Andernach (Kampfrichterobmann Niedersachsen) zum Aufbau und verkabeln der Zeitanzeige.

 

Kaum waren die ersten beiden Teams fertig, wurde eine kleine Mittagspause eingelegt. Ein fantastisches Kartoffelpüree mit lecker mundendem Puten Geschnetzelten hatte sicher keiner mehr an diesem Tag erwartet. Ein Dank an die Küche des RSV Braunschweig. Es war super!

 

Nach der Pause übten auch die letzten Teams aus Lüneburg und Verden noch einmal das Verkabeln und in Betrieb nehmen der Anlage. Dann wurde alles für die erste Regatta im Mai in Hildesheim fest verstaut.

 

Ein besonderer Dank geht an Ulli Sonntag und den RSV Braunschweig für die tolle Organisation und Bewirtung.

Ferner danken wir der Lotto-Sport-Stiftung für ihre finanzielle Unterstützung bei der Anschaffung der Zeitmessanlage.

Foto zur Meldung: Schulung auf Zeitmessanlage ein voller Erfolg
Foto: Schulung auf Zeitmessanlage

Neue Zeitmessanlage für Kanuslalom und Wildwasser-Rennsport: Schulung am 23. März 2019

(11.03.2019)

Der Landes-Kanu-Verband hat eine neue, leistungsfähige Zeitmessanlage gekauft. Sie kommt bei allen Veranstaltungen im Kanuslalom, Wildwasser-Rennsport und beim Wildwasser-Contest in Niedersachsen zum Einsatz. Für die Nutzung ist eine Schulung nötig. Diese bietet der LKV am 23.03. 2019 beim RSV Braunschweig an.

 

Die Anlage der Firma ALGE besteht aus einer Start- und einer Ziellichtschranke, einem Kommunikations- und Übertragungsmodul für die Start- und Zielverbindung, dem Zeitmesskoffer und der Großanzeige, die dem Wettkämpfer nach der Zieldurchfahrt sofort seine Fahrzeit anzeigt. Der Zeitmesskoffer ist dabei zweimal vorhanden, um eine Kontrollzeit zu haben, falls es einmal zu einem Datenverlust oder zu Protesten kommt.

 

Die bisher genutzten Geräte waren mittlerweile 25 Jahre alt und nach so langer Zeit und Einsatz im Freien störungsanfällig geworden. Für die Beschaffung hat der LKV einen Zuschuss der Lotto-Sport-Stiftung einwerben können.

 

Schulung in Braunschweig

Der LKV wird die Zeitmessanlage nur noch zu Veranstaltungen geben, wenn sie von geschulten Personen aufgebaut und betrieben wird. Deshalb findet am 23.3.2019 ab 10 Uhr beim RSV Braunschweig eine entsprechende Schulung statt. Information und Anmeldung bis zum 20.3.2019 bei Hans-Ulrich Sonntag, LKV-Vizepräsident Freizeitsport, E-Mail: praesidium.freizeitsport@lkv-nds.de, Tel.:0531-326440.

 

Foto zur Meldung: Neue Zeitmessanlage für Kanuslalom und Wildwasser-Rennsport: Schulung am 23. März 2019
Foto: Die neue Zeitmessanlage erfasst präzise Werte

Neue Nutzungsordnung für die Kanusportanlage Bischofsmühle in Hildesheim

(05.03.2019)

Für die künstliche Wildwasserstrecke an der Bischofsmühle in Hildesheim ist eine neue Nutzungsordnung in Kraft getreten.

 

Die Anlage dient der Förderung des Kanusports, hauptsächlich den Disziplinen Slalom, Wildwasser, Kanu-Freestyle, Sicherheit und Kanuwandersport sowie Schul- Kanusport. Durch Vertrag zwischen der Stadt Hildesheim und der Kanu- und Segel-Gilde Hildesheim (KSGH) erfolgt die Koordination der Nutzungstermine durch die KSGH.

 

Terminwünsche von Schulen, Vereinen, Verbänden und anderen Kanusportgruppen werden für den Zeitraum vom 01. März bis zum 15. Oktober jedes Jahres entgegengenommen und koordiniert. Anfragen sind schriftlich zu richten an Koordinatorin Diane Wartinger, Tel.: +49 (0)173 8957970, E-Mail: dhswartinger@gmx.de.

 

Ab sofort werden mit der Terminbestätigung zwei Exemplare der Nutzungsordnung zugestellt. Ein Exemplar muss unterschrieben zurückgesandt werden. Erst danach ist der Termin verbindlich.

 

Weitere Details zu den Nutzungsbedingungen und den Kosten sind im anliegenden PDF nachzulesen.

Foto zur Meldung: Neue Nutzungsordnung für die Kanusportanlage Bischofsmühle in Hildesheim
Foto: Training an der künstlichen Kanustrecke Bischofsmühle in Hildesheim

Doping-Präventionsschulung in Göttingen

(27.01.2019)

Am 6. Februar  2019 bietet der LKV Niedersachsen eine weitere Doping-Präventionsschulung 1 (DPS-1) an. Beginn: 18.30  Uhr im Vereinshaus des Göttinger Paddler -Club , Sandweg 13 37083 Göttingen.

 

Die Schulung ist  ausgerichtet auf Sportler im Alter von 13 bis 16 Jahren. Diese Altersklasse muss die DPS-1 nachweisen, um an Wettkämpfen teilzunehmen, die nach den Regeln des DKV ausgetragen werden. Die Inhalte der Schulung sind auf diese Altersklasse abgestimmt und zielen auf die Aufklärung und Information der jungen Sportler und Sportlerinnen hin. Neben altersgerechten Informationen zu Fragen der Dopingprävention und des Kontrollsystems werden auch moralische Werte des dopingfreien Sports vermittelt.

 

Infos und Anmeldung beim Referenten für Dopingprävention

Gerd Bode

Geschwister-Scholl-Str.7

37081 Göttingen

Tel.+49551 68777

gerd.bode@twg1861.de

 

Foto zur Meldung: Doping-Präventionsschulung in Göttingen
Foto: Doping-Präventionsschulung in Göttingen

Deutsche Meisterschaften der Jugend/Junioren und Leistungsklasse im Kanuslalom in Markkleeberg 2018

(23.09.2018)

Ein überschaubares Starterfeld für Niedersachsen, bestehend aus vier Sportlern und einem Kampfrichter, trat dieses Jahr in Markkleeberg an. Hinzu kamen aber rund 13 "Schlachtenbummler" vom MTV Luhdorf-Roydorf und 2 weitere von der KSG Hildesheim.

Am Start waren Sina Wartinger/KSG sowie Jan-Miguel Prüsmann, Ben Peschke und Phuc Le Hämmerling, alle MTV. Am Rand stand Lars Andernach/MTV, Kampfrichter Obmann für Niedersachsen. Alle Beteiligten hatten bei optimalem Wetter ihre liebe Müh mit der Wettkampfstrecke, die zwar ambitioniert, aber nicht zu schwer gehängt wurde.

 

Sina Wartinger startete als einzige weibliche Teilnehmerin für Niedersachsen bei den Juniorinnen. Ihr erster Lauf diente mehr der Orientierung und lief an einigen Stellen auch nicht wirklich rund. Mit Platz 23. musste sie in den zweiten Lauf, der dann schon deutlich besser lief. Mit Platz 7 im zweiten Lauf und Platz 22 in der Gesamtwertung reichte es leider nicht für das Erreichen des Halbfinales.

 

Ähnlich erging es Jan-Miguel Prüsmann, der an der Strecke seinen 14. Geburtstag feierte. Er ging mit angezogener Handbremse in den ersten Lauf, konnte sich in seinem zweiten Lauf aber um rund 20 Sekunden verbessern, landete am Ende auf Platz 23 im stark besetzten Feld der männlichen Jugend im Kajak, was ebenfalls nicht für das Halbfinale reichte.

 

Am übelsten erwischte es die Mannschaft. Jan, Ben und Phuc starteten in Formation, an Tor 6 kenterte erst Phuc, der aber wieder hoch rollen konnte, dann Ben, der leider sein Paddel verlor, dadurch nicht rollen konnte und aussteigen musste. Die Mannschaft kam wertungsfrei mit zwei Fahrern ins Ziel, alle blieben unverletzt.

 

Was sich im ersten Moment vielleicht wie eine Enttäuschung liest, ist in der Realität einer saubere Leistung, die dem Leistungsstand der Sportler entspricht. Wir wissen, woran es fehlt und das sollte geändert werden.

Da es Niedersachsen an Wildwasserstrecken fehlt und nicht jeder jede Woche in Markkleeberg oder Augsburg trainieren kann, wird man Lösungen in Form von Trainingslagern und Techniklehrgängen finden müssen, damit es nächstes Mal besser läuft.

 

Foto zur Meldung: Deutsche Meisterschaften der Jugend/Junioren und Leistungsklasse im Kanuslalom in Markkleeberg 2018
Foto: Kanuslalom-Team des MTV Luhdorf-Roydorf in Markkleeberg

Wasser satt bei den Norddeutschen Meisterschaften im Kanuslalom MTV Luhdorf geht mit zahlreichen Siegen vom Platz

(26.04.2018)

Wasser ist ja durchaus das richtige Element für Kanuten, aber so viel Regen hätte es nicht sein müssen: Die Norddeutschen Kanuslalom-Meisterschaften im niedersächsischen Luhdorf waren für Teilnehmer wie Zuschauer eine echte Herausforderung. Die Sportler bewältigten jedoch Wetter und wildes Wasser auf der Luhe mit Bravour.

 

Norddeutschlands Beste

Florian Frenzel vom LKC Lüneburg machte wie bereits 2017 den ersten Platz in der Herren-Leistungsklasse im Einerkajak und ist damit für die Deutsche Meisterschaft gesetzt. Ole Siegismund vom MTV Luhdorf war im Einer-Canadier erfolgreich, seine Vereinskameraden Marcus Andernach und Julian Windisch im Zweier-Canadier. Mit Alexa Reuten und Ole Siegismund lagen die Luhdorfer auch im gemischten Canadier vorn.

 

In der Leistungsklasse der Damen errangen Katy Wagner (MTV Luhdorf) im Einer-Canadier, Meike Kern (MTV Luhdorf) und Sina Wartinger (Kanu- und Segelgilde Hildesheim) im Zweier-Canadier den Sieg. Die deutsche Juniormeistern im C 1, Kira Kubbe aus Luhdorf, trat bei der Norddeutschen Meisterschaft krankheitsbedingt nicht an, nachdem sie noch einen Tag zuvor beim Ranglistenrennen ihre Rennen gewonnen hatte.

 

Qualifikation für Deutsche Schülermeisterschaften

Bei den jungen Kajakfahrern belegten unter anderem Felix Steinau (männliche Jugend, KSG Hildesheim) und Sina Wartinger (weibliche Jugend, KSG Hildesheim) erste Plätze. Den norddeutschen Titel bei den A-Schülern sicherte sich Jan-Miguel Prüsmann vom MTV Luhdorf. Er verwies im Einerkajak seine Vereinskameraden Ben Peschke und Phuc Le Hämmerling auf die Plätze. Als Mannschaft erwiesen sich die drei dann unschlagbar. Zusammen mit Timo Möser haben sich damit vier MTV-Kanuten für die Deutschen Schülermeisterschaften in Fürth qualifiziert.

 

13 Siege für MTV Luhdorf

Mit 135 gemeldeten Starts sowie 82 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus sieben Vereinen war die Beteiligung an den Meisterschaften gut. Damen, Herren, Schülerinnen und Schüler, Jugend und Junioren traten im Wettkampf um die Meistertitel und die Qualifikationsplätze zu den Deutschen Meisterschaften an. Da viele Rennen nicht mit der notwendigen Anzahl von Vereinen und/oder Sportlern gestartet wurden, durfte sich am Ende nicht jede oder jeder Erstplatzierte auch Norddeutscher Meister beziehungsweise Meisterin nennen. Mit 13 ersten Plätzen in 45 Rennen war der MTV Luhdorf der erfolgreichste Verein, gefolgt vom LKC Lüneburg (9 mal Platz eins) und dem MKV Berlin (7 mal Platz eins).

Foto zur Meldung: Wasser satt bei den Norddeutschen Meisterschaften im Kanuslalom  MTV Luhdorf geht mit zahlreichen Siegen vom Platz
Foto: Wasser satt bei den Norddeutschen Meisterschaften im Kanuslalom MTV Luhdorf geht mit zahlreichen Siegen vom Platz