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DKV-Kampagne gegen Flusssperrung wegen umstürzender Bäume

(04.01.2019)

In Rheinland-Pfalz soll erstmals ein Fluss für Kanus gesperrt werden, um Paddler vor herabfallenden Ästen oder umstürzenden Bäume zu schützen. Der Deutsche Kanu-Verband ruft deutschlandweit zum Widerspruch gegen die Behörden-Verfügung auf – auch um zu verhindern, dass dieses Argument auf andere Fälle angewendet wird.

 

Der Glan soll ganzjährig gesperrt werden

Bei der geplanten Flusssperrung geht es um den Glan, einen 90 Kilometer langen Fluss im Saarland und in Rheinland-Pfalz. Dieser Fluss soll zwischen Lauterecken und der Kreisgrenze Landkreis Kusel zwischen Odenbach und Meisenheim für das Befahren mit Kleinfahrzeigen ohne Maschinenantrieb ganzjährig gesperrt werden. Aus dem Verordnungstext und seiner Begründung ergibt sich, dass die ganzjährige Sperrung ausgesprochen wird, um Kanuten vor möglichen Schäden durch herabfallende Äste oder umstürzende Bäume zu schützen.
 

Übertragung auf andere Fälle verhindern

Wenn diese Begründung durchkommen sollte, kann sie willkürlich auf fast jeden anderen Fluss in Deutschland angewendet werden – denn Bäume stehen nahezu an jedem Gewässer. Die anliegenden Vereine werden Widerspruch einlegen. Auch der DKV wendet sich gegen die Verordnung, weil er die Sicherheitsbegründung für vorgeschoben hält. Der Text des Widerspruchs ist unten unter Downloads zu finden.

 

Widerspruch einlegen

Es wäre gut, wenn sich möglichst viele Kanu-Vereine oder Einzelpersonen, die früher auf dem Glan gepaddelt sind, ebenfalls mit einem Widerspruch bei der SGD Süd (Struktur- und Genehmigungsdirektion) melden. Gerne kann der Widerspruch des DKV als Grundlage verwendet werden, sollte aber natürlich bearbeitet werden und auf die Belange des jeweiligen Kanuvereins oder des einzelnen Paddlers zugeschnitten werden. Der Text steht daher auch als einfache Word-Datei zur freien Verfügung.

Der Widerspruch sollte bis zum 13.01.2019 bei der SGD-Süd eingegangen sein. Ideal ist ein original unterschriebener Text per Post oder – wenn es zeitlich knapp wird – die Zusendung des Widerspruchs per Fax an:

 

SGD Süd

Regionalstelle Wasserwirtschaft,

Abfallwirtschaft, Bodenschutz

Fischersstraße 12

67655 Kaiserslautern

 

Fax: 0631 / 3674 – 418

 

Zum Schluss noch eine Bitte des DKV: Lasst uns wissen, wenn ihr einen Widerspruch eingereicht habt und sendet uns diesen als Kopie an die DKV-Geschäftsstelle oder an service@kanu.de.

 

Foto zur Meldung: DKV-Kampagne gegen Flusssperrung wegen umstürzender Bäume
Foto: Der Glan soll gesperrt werden für Kanus

Landes-Kanu-Verband ist für Erhalt der Umtragestelle am Luhe-Wehr Schnede

(07.12.2018)

Das Wehr Schnede an der Luhe ist nach Auffassung des Landes-Kanu-Verbandes (LKV) Niedersachsen für Paddler nicht gefährlich. Damit wendet sich der Kanudachverband gegen eine Verlegung der Umtragestelle, wie sie von Teilnehmern des Runden Tisches „Nachhaltiges Kanuwandern an der Luhe“ ins Gespräch gebracht worden war.

 

LKV-Gutachten für Runden Tisch

Der LKV hatte die Situation am Wehr im Auftrag des Runden Tisches noch einmal genau unter Lupe genommen. In dem Gutachten, das nunmehr vorliegt, heißt es: „Der LKV würde es sehr begrüßen, wenn die bisherige Umtragestelle erhalten bliebe, da sie sich bewährt hat. Das Vorbeifahren am Wehr ist auch für Ungeübte bei normalen Bedingungen gefahrlos möglich.“

 

Am Runden Tisch, der am 9. Oktober 2018 zum ersten Mal tagte, war die Umtragemöglichkeit am Wehr Schnede thematisiert worden mit der Überlegung, die Umtragestelle vor das Wehr auf die rechte Seite zu verlegen. Dadurch würde sich der Umtrageweg jedoch deutlich verlängern. Begründet wurde der Vorschlag mit einer angeblichen Gefährlichkeit des Wehres. Dieses Argument hält der LKV jedoch nicht für stichhaltig.

 

Auch Ungeübte können Wehr gut erkennen

Die bisherige Umtragestelle befindet sich auf der rechten Seite hinter dem Wehr, so dass man an dem Wehr vorbeifahren muss, um sie zu erreichen. Fahren Paddler auf das Wehr zu, können sie es gut erkennen. Da bei normalem Wasserstand das meiste Wasser am Wehr vorbei in den Mühlenkanal fließt, geht vom Wehr auch keine besondere Sogströmung aus. Die Wehrkante ist zudem überbaut und die Spaltbreite zu schmal für ein Kanu. Ein unbeabsichtigtes Befahren des Wehres ist damit ausgeschlossen. Da der Fluss an dieser Stelle genauso breit ist wie vorher, ist ein gefahrloses Vorbeipaddeln auch für Ungeübte möglich. Kanuten informieren sich zudem vorher, ob mit einem Wehr auf dem Flussabschnitt zu rechnen ist, bzw. werden von dem Bootsverleiher auf das Wehr hingewiesen.

 

Diese Beurteilung gilt für normale Verhältnisse und nicht für Hochwasser, wie der LKV ausdrücklich betont. Im Deutschen Kanu-Verband organisierte Paddler würden aber generell für solche Gefahren geschult, und verantwortungsbewusste Bootsverleiher würden bei Hochwasser keine Boote an Unerfahrene ausgeben.

 

Foto zur Meldung: Landes-Kanu-Verband ist für Erhalt der Umtragestelle am Luhe-Wehr Schnede
Foto: Keine Gefahr für Kanuten: das Luhe-Wehr Schnede

Kanuten reinigen Kanu-Fisch-Pass am Rüninger Okerwehr in Braunschweig

(06.12.2018)

Äste, Blätter, Müll: Bootsgasse und Fischaufstiegsanlage am Rüninger Wehr an der Oker in Braunschweig waren in den vergangenen Monaten durch Treibgut unpassierbar geworden – sowohl für Fische als auch für Kanus. Jetzt griffen die Paddler zur Selbsthilfe: Sie räumten den Unrat weg und machten Fischpass und Bootsgasse wieder gängig.

 

Treibgut entfernt, Bürsten gekürzt

Für den Landes-Kanu-Verband hatte Vizepräsident Hans-Ulrich Sonntag den Missstand zwar an die Braunschweiger Stadtverwaltung gemeldet, doch die reagierte erstmal nicht. Daher machten sich die Kanuten selbst an die Arbeit – nachdem sie sich zuvor mit allen zuständigen Stellen abgestimmt hatten: Zunächst wurde das Treibgut vor und aus der Bootsgasse entfernt. Die Stadtentwässerung Braunschweig hatte dafür den Wasserspiegel am Wehr abgesenkt. Der Bürstenriegel im Einlassbereich, der wie eine Sperre wirkte, wurde auf zirka 25 Zentimeter gekürzt und der nächste auf 30 statt bisher 50 Zentimeter. Damit ist der Kanu-Fisch-Pass an die tatsächlichen Verhältnisse des abgesenkten Wasserspiegels der Oker oberhalb des Wehres angepasst und nun wieder funktionsfähig.

 

Nach Abschluss der Arbeiten kam dann auch die Antwort vom Beschwerdemanagement der Stadt Braunschweig: Nicht die Stadtverwaltung sei zuständig, sondern der Unterhaltungsverband Oker. Bis zur Reinigung sollten Kanuten den vorhandenen Steg nutzen und die Boote umtragen. Das ist nun dank der Tatkräftigkeit der Paddler nicht nötig.

Foto zur Meldung: Kanuten reinigen Kanu-Fisch-Pass am Rüninger Okerwehr in Braunschweig
Foto: Alles wieder frei für Kanuten und Fische - die Oker am Rüninger Weh

Neubau der Kanalschleuse Otterndorf an der Unterelbe Kanuten auf dem Weg von der Weser zur Elbe müssen vorläufig umtragen

(28.11.2018)

Das Abschlussbauwerk des Hadelner Kanals, die Kanalschleuse Otterndorf an der Unterelbe wird erneuert. Während der Bauzeit von Februar 2019 bis April 2022 kann dort nicht geschleust werden. Eine Möglichkeit zum Umtragen mit Hilfe eines Bootswagens wird eingerichtet.

 

Schifffahrtverbindung Weser – Elbe

Der Hadelner Kanal ist Teil des 55 Kilometer langen Schifffahrtweges zwischen Weser und Elbe, der von vielen Kanuten genutzt wird. Er verbindet Bremerhaven und Otterndorf über die Geeste, den Bederkesa-Geeste-Kanal, die Aue und den Hadelner Kanal. Über die Otterndorfer Schleuse gelangt man dann in die Elbe. Bei Kanuten, die zur Küste wollen, ist dieser Binnenweg sehr beliebt, da die Alternative über die Außenweser wegen ihres Nordseecharakters für viele nicht infrage kommt.

 

Alte Otterndorfer Schleuse muss ersetzt werden

Die Otterndorfer Schleuse wurde 1854 als Tunnelgewölbe mit einem Stemmtorpaar in die Deichlinie gebaut. Nachdem zahlreiche Deiche wegen der kontinuierlich steigenden Pegelstände der Nordsee bereits erhöht worden sind, muss dies im Bereich Otterndorf nun nachgeholt werden – mit Konsequenzen für die Schleuse. Das Bauwerk lässt sich konstruktionsbedingt nicht weiter erhöhen. Deshalb wird es abgerissen und komplett neu errichtet. Während die Schleusenzeiten in Otterndorf bisher von der Tide abhängig waren, kann in Zukunft durchgehend während der Dienstzeiten geschleust werden, auch im Winter, wenn kein Eisgang ist.

 

Umtragen über neuen Schwimmsteg

Während der auf gut drei Jahre angesetzten Bauzeit ist ein Schleusen nicht möglich. Für Kanuten wird jedoch mit Baubeginn eine Umtragemöglichkeit eingerichtet. Dafür wird vor der Schleuse auf der Höhe der Seglerhalle ein Ponton verankert, über den man aussteigen kann. Allerdings muss man dann sein Boot bis zum Sportboothafen im Mündungsbereich der Medem rollern, da außendeichs vor der Schleuse kein Anleger vorgesehen ist. Die Entfernung beträgt ca. 1 km.

Ein Ausstieg an der Medem, die 400 Meter westlich der Kanalschleuse in die Unterelbe mündet, ist nicht vorgesehen. Nicht mehr nutzbar ist auch der Ponton am Durchstich zwischen Medem und Kanal, über den man bisher außerhalb der Schleusenzeiten umtragen konnte. Dieser Ponton entfällt zukünftig.

 

Wegen des recht langen Umtrageweges werden der LKV Bremen und der LKV Niedersachsen gemeinsam mit dem Bauträger, dem Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz, sprechen.

Foto zur Meldung: Neubau der Kanalschleuse Otterndorf an der Unterelbe Kanuten auf dem Weg von der Weser zur Elbe müssen vorläufig umtragen
Foto: So soll die neue Schleuse am Hadelner Kanal aussehen

Neuer Kanuanleger an der Oker fertig

(22.11.2018)

Ein neuer Kanuanleger an der Oker bei Börßum (Kilometer 82,6) erleichtert Paddlern neuerdings den Ein- und Ausstieg. Der Anleger befindet sich auf der rechten Flussseite ca. 100 Meter oberhalb der Straßenbrücke von Börßum und ist auf einem Asphaltweg bequem zu erreichen.

 

Gebaut wurde der Kanuanleger vom Landkreis Wolfenbüttel. Bereits vor zwei Jahren hatte der LKV dazu Gespräche mit dem Landkreis im Rahmen der Förderung des Kanutourismus geführt. „Schön, dass der Anleger nun fertiggestellt ist“, freut sich LKV-Vizepräsident Hans-Ulrich Sonntag.

 

Foto zur Meldung: Neuer Kanuanleger an der Oker fertig
Foto: Bequemer Ein- und Ausstieg für Kanuten am neuen Anleger

Kanuten machen Welle gegen Plastikmüll

(08.11.2018)

Dosen, Plastikflaschen und sogar Gartenstühle: Was andere ins Wasser werfen, haben Kanuten und Umweltaktivisten in Hannover bei einer gemeinsamen Müllsammelaktion wieder rausgeholt. Fünf Kubikmeter Abfall kamen so in nur drei Stunden zusammen. Ziel war es, auf die Verunreinigung durch Plastikmüll in unseren Gewässern aufmerksam zu machen.

 

Über 50 Müllsammler auf hannoverschen Gewässern

Mehr als 50 Freiwillige waren dem Aufruf von Nicola Dommus, Wanderwartin des Kanubezirks Hannover, und Nick Hutchings von Greenpeace Hannover gefolgt und begaben sich mit Kajaks und Canadiern auf „Fischzug“ auf Leine, Ihme und Maschsee. Nach drei Stunden waren die Boote mit kleinen und großen Gegenständen gefüllt, die in oder am Rand der Gewässer „entsorgt“ worden waren.

 

Riesiger Abfallhaufen in drei Stunden

Beeindruckendes und zugleich erschreckendes Ergebnis: Fünf Kubikmeter groß war der Abfallhaufen am Ende. Darin Rucksäcke, Büro- und Gartenstühle, Grillsortiment, Matratzen, Schlafsäcke, Isomatten, Elemente von Absperrzäunen, Europaletten bis hin zu Einkaufswagen aus Super- und Baumärkten und leider auch viele Geldbörsen.

 

Diesen „fangfrischen Plastikmüll aus Hannover“ haben Nick Hutchings und seine Greenpeace-Botschafter öffentlichkeitswirksam am darauffolgenden Tag am Ufer des Maschsees ausgestellt. Kaum ein Passant kam unbemerkt an der Situation vorbei. Die zahlreichen Greenpeace-Botschafter informierten die Spaziergänger ausführlich über die Aktion, über die verheerenden Ausmaße der Verunreinigung in den Meeren durch Plastikmüll und riefen zur Nachhaltigkeit auf.

 

Kanuvereine und –verbände engagieren sich

An der hannoverschen Müllsammelaktion haben sich drei Kanuvereine des Bezirks Hannover beteiligt: der Hannoversche Kanu-Club von 1921 e.V., der Kanu Club Hameln e.V., und der KSC Hannover. Sie war nicht die erste und einzige Aktion dieser Art. Kanuten sind Natursportler und engagieren sich seit Jahren für saubere Gewässer. Der Wassersportverein Gronau beispielsweise fischt unter der Leitung von Wanderwart Henning Klücher Jahr für Jahr bis zu einem Kubikmeter Plastikmüll aus der Leine.

 

Müll- und Unrat-Sammel-Sack

Auch der Deutsche Kanu-Verband setzt Zeichen gegen Gewässerverschmutzung. Mit dem Müll- und Unrat-Sammel-Sack (MUSS) und unter dem Motto „Mein Fluss MUSS sauber sein!“ zeigt der DKV, dass die Qualität unserer Gewässer Kanuten sehr am Herzen liegt. Die MUSS-Beutel können als Einheit von je 50 Stück von allen Interessierten zum Preis von 40,- Euro (zzgl. einmaliger Versandkostenpauschale 8,95 Euro) bei der DKV-Wirtschafts- und Verlags GmbH bestellt werden.
Und wenn der MUSS nicht ausreicht und größere Säuberungsaktionen durchgeführt werden müssen, greift das zweite Umweltprojekt, für das der Kanu-Verband sich einsetzt. Mit der Gewässerretter-App können Müllansammlungen dokumentiert und Säuberungen organisiert werden: www.gewaesserretter.de/app.

Foto zur Meldung: Kanuten machen Welle gegen Plastikmüll
Foto: Ein Canadier voll Müll

Vollsperrung der Ochtum in Stuhr-Brinkum

(26.10.2018)

Die Bundesautobahn 1 erhält eine neue Brücke über die Ochtum in Stuhr-Brinkum. Bei Flusskilometer 18,7 an der Landesgrenze von Bremen und Niedersachsen (Landkreis Diepholz) ist ein Befahren des Flusses aus sicherheitstechnischen Gründen nicht gestattet. 

Die Baufirma hat ca. 20 Meter vor und hinter der Brücke entsprechende Hinweisschilder im Uferbereich aufgestellt.

Die Vollsperrung gilt für den gesamten Zeitraum der Arbeiten; sie sollen bis voraussichtlich Frühjahr 2020 dauern.

Foto zur Meldung: Vollsperrung der Ochtum in Stuhr-Brinkum
Foto: Vollsperrung der Ochtum in Stuhr-Brinkum

Baustelle an der Düte in Osnabrück: Sperrung für Kanuten

(22.10.2018)

Wegen Neubauarbeiten an der Autobahnbrücke der BAB 1 über die Düte im Stadtgebiet Osnabrück (Fluss-Kilometer 6,5 (52.296629, 7.941121) ist eine Baustelle in der Düte vorhanden. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis Anfang 2020. Ein Durchfahren der Baustelle ist nicht möglich. Da der Baustellenbereich aus Sicherheitsgründen großflächig gesperrt ist, besteht keine Umtragemöglichkeit. Kanuten werden daher gebeten, ihre Fahrten in diesem Bereich so zu planen, dass sie vor der Baustelle enden (zum Beispiel Straßenbrücke Atter: Birkenallee oder bereits Hüninger Weg) oder erst nach der Baustelle beginnen.

Eine Sperr- und Hinweisbeschilderung ist vor den Ausstiegen vorhanden.

Foto zur Meldung: Baustelle an der Düte in Osnabrück: Sperrung für Kanuten
Foto: Sperrung der Düte

Weserschleuse Dörverden: Schwimmsteg hilft Kanuten beim Ausstieg

(01.08.2018)

Auf Anregung des LKV Niedersachsen hat die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung die Umtragesituation an der Weserschleuse Dörverden deutlich verbessert. Im Oberwasser der Schleuse wurde ein Schwimmsteg gebaut, an dem Kanuten bequem anlegen, aussteigen und ihr Boot zum Umtragen aus dem Wasser holen können. Auch unterhalb der Schleuse ist etwas passiert: Hier wurden die oberen Steine von der Befestigung der Spundwand entfernt, so dass es beim Einstieg mehr Freiraum gibt.

 

„Mit dieser unkomplizierten und schnellen Maßnahme haben Sie und Ihre Kollegen die Umtragesituation erheblich verbessert und den Paddlern und Ruderern einen großen Gefallen getan“, dankte Jens Quade, Umweltreferent im Bezirk Lüneburg des LKV Niedersachsen dem Wasserstraßen und Schifffahrtsamt Verden im Namen aller Sportkollegen. Der LKV hatte zuvor auf die für Wassersportler ungünstigen Verhältnisse in der Bootsgasse aufmerksam gemacht und um Abhilfe gebeten.

 

Foto zur Meldung: Weserschleuse Dörverden: Schwimmsteg hilft Kanuten beim Ausstieg
Foto: Neuer Schwimmsteg für Kanuten an der Weserschleuse Dörverden

Warnhinweis für das Befahren der Oker bei km 26,6

(18.09.2017)

Wegen Bauarbeiten an der Straßenbrücke Didderse kann die Oker derzeit bei km 26,6 nicht befahren werden. Die Boote können allerdings trotz des Uferbetretungsverbots umgetragen werden. Dies teilt der Landkreis Gifhorn auf Anfrage des Landes-Kanu-Verbands Niedersachsen mit.

Foto zur Meldung: Warnhinweis für das Befahren der Oker bei km 26,6
Foto: Straßenbrücke an der Oker versperrt Durchfahrt

Weser: Bootsgasse Drakenburg außer Betrieb

(21.04.2017)

An der Weser wurde die Bootsgasse Drakenburg (Kilometer 277,8) am 21. April 2017 außer Betrieb genommen. Dies teilte der Außenbezirk Nienburg des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Verden mit.

 

Bei der turnusmäßigen Bauwerksprüfung wurden umfangreiche Schäden festgestellt, die einen Weiterbetrieb der Anlage aus Sicherheitsgründen nicht mehr zulassen. Bis auf Weiteres kann für die Passage der Staustufe der Bootswagen vor Ort genutzt werden.

Foto zur Meldung: Weser: Bootsgasse Drakenburg außer Betrieb
Foto: Bootsgasse Drakenaburg an der Weser © Jürgen Knop