Kanu-Rennsport


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Aktuelle Meldungen

Regeln für den Kanusport in Niedersachsen

(31. 05. 2020)

Corona-Pandemie

- angepasste Version an die seit 25.05.2020 geltende VO in Niedersachsen -

mit Korrektur im Punkt 7 (Trainings- und Krafträume) am 04.06.2020

 

Regeln für den öffentlichen Sportbetrieb

in den Vereinen im Kanusport / Land Niedersachsen

Basis: Landes-Verordnung vom 22.05.2020 (gültig ab 25.05.2020) in Verbindung mit der Auslegung des Landes Niedersachsen sowie die DOSB- Empfehlungen und die mit DOSB und Bundesbehörden abgestimmten, vom DKV herausgegebenen Übergangsregeln zur Wiederaufnahme des öffentlichen Sportbetriebs in den Vereinen im Kanusport.

 

Der LKV Niedersachsen und seine angeschlossenen Vereine stellen sich der Herausforderung, während der Zeit mit dem Corona-Virus die Ausbreitung des Virus nach Kräften zu verhindern, aber gleichzeitig den gesundheitsfördernden Sport an frischer Luft so weit es die Einschränkung der Ausbreitung des Virus zulässt zu fördern und zu gestalten.

 

Seit dem 25.5.2020 darf der Sport im Freien auch außerhalb von Vereinsgeländen wieder ausgeübt werden, unter der Voraussetzung, dass zu jeder Zeit der Abstand von 2m zwischen den Sporttreibenden eingehalten werden muss. Die Nutzung von Gemeinschaftsräumen, Umkleiden und Duschräumen ist nach der Verordnung weiter klar verboten!

 

Um das Ziel der Eindämmung der Ausbreitung des Corona-Virus zu erreichen, sind die für die aktuelle Lage in Niedersachsen angepassten Handlungsempfehlungen des DKV wie folgt umzusetzen:

 

- ggfs. lokal erlassene gesonderte Einschränkungen oder Auslegungen sind zu beachten -

 

1. Risiken in allen Bereichen minimieren

 

a. Sportlerinnen und Sportler sowie Betreuungspersonal dürfen bei jeglichen Krankheitssymptomen nicht am Training oder an Ausfahrten teilnehmen, müssen zu Hause bzw. in Isolation bleiben und ihren Hausarzt kontaktieren und dessen Anweisungen befolgen; das gilt auch für Begleitpersonen.

 

b. Kanusport egal ob als Freizeit- oder Leistungssport ausgeübt - ist nicht sinnvoll, wenn Krankheitssymptome bestehen.

 

c. Typische Krankheitssymptome bei einer Corona-Infektion sind Fieber, trockener Husten, Geruchs- sowie Geschmacksstörungen, Bindehautentzündung, leichter Durchfall, Müdigkeit oder Kurzatmigkeit.

 

d. Kanuten, die Kontakt zu infizierten Personen hatten und sich deshalb in häuslicher Quarantäne befinden, ist die Teilnahme am Vereinsbetrieb ebenfalls untersagt.

 

e. Im Falle der Entdeckung einer Infektion an Teilnehmern: Die Trainings- oder Fahrtengruppen sowie andere Kontakte sind umgehend telefonisch, per SMS, WhatsApp oder Email zu informieren.

 

2. Distanzregeln einhalten

 

a. Grundsätzlich besteht beim Kanufahren in Einerbooten nur ein geringes Risiko, sich anzustecken. Das Risiko kann sekundär durch die Nähe zu Trainingspartnern oder Fahrtenmitgliedern erhöht werden. Es ist daher darauf zu achten, den Mindestabstand von 2m bei jeglicher Sportausübung einzuhalten, auch bei der Vorbereitung auf dem Bootshausgelände und beim Zuwasserlassen der Boote.

 

3. Körperkontakte auf das Minimum reduzieren

 

a. Kanufahren ist eine kontaktlose Sportart. Gewohnte Rituale, wie Begrüßungen, „Abklatschen“, sich in den Arm nehmen sind zu unterlassen, Jubeln oder Trauern in der Gruppe und Verabschiedungen müssen ohne Berührungen erfolgen.

 

b. Empfohlen wird das Tragen von Mund-Nasen-Schutzmasken außerhalb des Kanus und für Betreuungspersonal und Begleitpersonen.

 

c. Die Aufenthaltsdauer in den Räumlichkeiten der Sportstätten vor und nach dem Training sollte so kurz wie möglich ausfallen. Das Betreten der Umkleideräume und Duschräume ist vollständig verboten.

 

d. Durch eine entsprechende Nutzungsplanung sind das Training, Ausfahrten und die Begegnungsmöglichkeiten verschiedener Kleingruppen räumlich (z.B. Wegeplanung nach den Einbahnstraßenprinzip, gleichzeitige Nutzung verschiedener Trainingsorte/Paddelreviere) und zeitlich (Wochenplanung an unterschiedlichen Tagen und Uhrzeiten unterstützt eine exklusive Nutzung der Anlage) zu separieren.

 

4. Persönliche Hygieneregeln einhalten

 

a. Vor den Sportangeboten findet eine Aufklärung über die grundsätzlichen Hygiene- und Abstandsregeln statt.

 

b. Häufiges und intensives Händewaschen von mindestens dreißig Sekunden Länge mit Seife und heißem Wasser sollte zur Gewohnheit werden.

Auf das Berühren des Gesichtes mit den Händen sollte verzichtet werden.

 

c. Die vorgeschriebene Husten- und Niesetikette ist einzuhalten.

 

d. Griffflächen von mehreren Sportlern abwechselnd genutzter Paddel sind nach der Nutzung desinfizierend intensiv zu reinigen. Dazu empfehlen sich vom RKI zugelassene desinfizierende Reinigungsmittel.

 

5. Umkleiden und Duschen zu Hause

 

a. Die Nutzung von Umkleiden und Duschen in den Bootshäusern ist verboten.

 

6. Trainings- und Fahrtengruppen verkleinern

 

a. Training und das Ausfahren ist nur in Einerbooten ist gestattet. Ausnahmen gelten für Personen, die gemeinsam in einem Haushalt leben. Training in den großen Mannschaftsbooten ist nicht möglich.

 

b. Eine Trainings- oder Fahrtengruppe sollte in der Regel aus maximal 5 Personen, unter Leitung eines verantwortlichen Trainers oder Fahrtenleiters bestehen.

 

c. --- gestrichen am 19.05.2020 ---

 

d. Keine rotierenden oder wechselnden Kleingruppen zulassen. Trainings- oder Fahrtengruppen sind immer mit den gleichen Personen zu besetzen, um so die Ansteckungsgefahr auf jeweils die kleinere Gruppe zu begrenzen.

 

e. Das Begleiten von Trainingseinheiten mit Motorbooten erfolgt nur durch eine Person.

 

7. Trainings- und Krafträume

 

Die Benutzung von Trainings- und Krafträumen ist zulässig, wenn jederzeit ein Abstand von 2m zwischen nicht zu einem Haushalt gehörenden Personen gewährleistet ist und gemeinsam genutzte Geräte desinfiziert werden. Für gute Lüftung sorgen. Andere Gemeinschaftsräume (wie z.B. Schulungsräume) sind gesperrt.

 

8. Fahrgemeinschaften vorübergehend aussetzen

 

a. Auf die Bildung von Fahrgemeinschaften zum Training, zu Freizeitfahrten und zu Wettkämpfen ist zu verzichten. Bei der An- und Abreise gelten die Beschränkungen im öffentlichen Raum (mindestens 1,5m Abstand zwischen den Personen, keine Gruppen mit Personen aus mhr als 2 Haushalten).

 

b. Bei der Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist das Tragen von Mund-Nasen-Schutzmasken vorgeschrieben.

 

c. Bootstranssporte möglichst einzeln und nacheinander beladen. Bei Hilfeleistungen Abstandsregeln beachten.

 

9. Bootshausnutzung

 

a. Der Zugang zum Bootshaus ist nur zum Herausholen der Boote und nach der Fahrt zur Wiedereinlagerung zulässig.

 

b. Das Betreten des Bootshauses erfolgt nur einzeln oder erforderlichenfalls mit einer Hilfsperson Personen unter strikter Einhaltung der Abstandsregeln.

 

c. Es erfolgt kein Ausschank von Speisen oder Getränken. Jeder bringt sich Getränke und Speisen für sich selbst mit.

 

d. Keine Gemeinschaftsaktivitäten vor und nach dem Sportbetrieb.

 

e. Bereitstellung und Nutzung von ausreichend Desinfektionsmittel an allen Ein- und Ausgängen sowie an den Bootsstegen.

 

f. Türen im Bootshaus sind möglichst offen zu halten, um die Nutzung von Türgriffen zu minimieren.

 

g. Alle Räumlichkeiten sind stets so gut wie möglich zu belüften.

 

10. Veranstaltungen wie Mitgliederversammlungen und Feste unterlassen

 

a. Vorläufiger Verzicht auf Veranstaltungen (derzeit verboten). Zur Organisation des Vereinsbetriebs sind Telefon- und Videokonferenzen vorzuziehen.

 

b. Mitgliederversammlungen sind im Bedarfsfall ebenfalls digital durchzuführen. Auf das in 2020 vorübergehend veränderte Vereinsrecht wird hingewiesen.

 

11. Angehörige von Risikogruppen besonders schützen

 

a. Für Angehörige von Risikogruppen ist die Teilnahme am Freizeitsportangeboten ebenfalls von hoher Bedeutung. Umso wichtiger ist es, das Risiko für diesen Personenkreis bestmöglich zu minimieren. In diesen Fällen ist nur geschütztes Individualtraining möglich

 

12. Alternativen suchen

 

a. Dieser Punkt ist insbesondere ein Appell an den gesunden Menschenverstand. Wenn man bei einer Maßnahme ein ungutes Gefühl hat, sich über die möglichen Risiken nicht im Klaren ist, sollte darauf verzichtet werden und alternativ eine risikofreie Aktivität gesucht werden.

 

13. Hygieneplan aufstellen

 

a. Vereine werden aufgefordert, einen Hygieneplan aufzustellen und die Maßnahmen zu dokumentieren.

 

Wir bitten alle Vereinsmitglieder nochmals darum, die Verhaltensregeln sehr ernst zu nehmen. Bei wieder verstärkt auftretenden Infektionen muss mit erneuten größeren Einschränkungen gerechnet werden.

 

Cremlingen, den 30.05.2020

Albert Emmerich

Präsident

Trainingsgruppen auf dem Wasser wieder erlaubt

(31. 05. 2020)

Die Beschränkungen der Gruppengröße auf Personen aus max. 2 Haushalten beim Training auf dem Wasser ist aufgehoben!

Es gelten nun auf dem Wasser die gleichen Bedingungen wie auf Sportanlagen und damit auf den Vereinsgeländen: Zwischen den Sportlern muss jederzeit ein Mindestabstand von 2m sichergestellt sein.

 

Die Einschränkungen wie Verbot von Ansammlungen und Veranstaltungen gelten ebenso weiter wie das Verbot, Umkleideräume und Duschräume in den Bootshäusern zu benutzen.

 

Quelle der neuen Regelung ist die Verordnung vom 22.05.2020, in Kraft getreten am 25.05.2020 in Verbindung mit der Auslegung durch das Land Niedersachsen.

 

Hannover, den 30.05.2020

Albert Emmerich

- Präsident -

 

Ergänzungen (lokale Restriktionen):

Die generelle Freigabe von Gruppen beim Training auf dem Wasser wurde eingeschränkt:

LK Peine: auf 5 Personen / Gruppe (am 02.06.2020)

Massnahmen wegen Corona

(24. 03. 2020)

* DKV empfiehlt, alle Veranstaltungen bis Ende Juni 2020 abzusagen oder zu verschieben

* Alle Veranstaltungen des LKV sind abgesagt.
* Gremien tagen nur noch per Teko oder Viko.

* Die Geschäftsstelle ist weiter für jeglichen "Publikumsverkehr" gesperrt, telefonisch oder per Email aber erreichbar.

* Alle Vereine sind gefordert, den Kampf gegen die Ausbreitung des Corona-Virus zu unterstützen und insbesondere den jeweils geltenden Allgemeinverfügungen ihrer Kommune Folge zu leisten.

Links:

Empfehlung DKV vom 24.03.2020

Leitlinien Bund/Länder

Erlasse usw der Landesregierung

Muster Allgemeinverfügung (Stadt Hannover)

vom LSB bereitgestellter Link mit FAQ

WICHTIGE INFO ZUM LLZ / Geschäftsstelle LKV

(15. 03. 2020)

Wegen der aktuellen Ausbreitung des Corona-Virus haben wir gemeinsam mit dem Ruderverband folgendes für das gemeinsam genutzte Landes-Leistungszentrum in Hannover-Ahlem festgelegt:

 

Das LLZ in Ahlem ist für alle Nutzungen geschlossen, mit folgenden Ausnahmen:

 

* Trainingsbetrieb ausschließlich für Olympia-Kader

 

* Geschäftsstelle ohne Publikumsverkehr

 

Das bedeutet: Die Landeskader klären mit ihren Vereinen, ob dort noch Trainingsmöglichkeiten bestehen. Näheres wird mit unserem Landestrainer noch abgestimmt.

 

Die LKV-Geschäftsstelle ist zwar besetzt, aber nur per Telefon / Email erreichbar.

 

Ich bitte um Beachtung.

 

Albert Emmerich

Präsident

 

Maßnahmen und Empfehlungen wegen der Ausbreitung der Corona-Erkrankung

(13. 03. 2020)

Liebe Kanuten in Niedersachsen,

parallel zu einer Sitzung des DKV-Präsidiums hat sich auch das LKV-Präsidium in einer Telefonkonferenz auf weitreichende Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus verständigt. Die vom DKV empfohlenen Maßnahmen

DKV-Praesidium-spricht-Empfehlungen-zum-Umgang-mit-dem-Coronavirus-aus

werden vom LKV Niedersachsen voll unterstützt und mitgetragen. Die Vereine werden dringend gebeten, auf ihrer Ebene die notwendigen Maßnahmen umzusetzen, insbesondere alle genannten Veranstaltungen abzusagen.

 

Der LKV schließt darüberhinaus mit sofortiger Wirkung zunächst bis Ostermontag seinen Standort Mardorf. Für Dauercamper wird nur ein Notdienst wegen Sanitäranlagen vorgehalten, auch hier sollten Fahrten und Aufenthalte nach Mardorf auf das unbedingt Notwendige beschränkt werden. Der Kanu-Betrieb im Leistungszentrum Ahlem wird eingestellt. Sämtliche Gremiensitzungen des LKV werden ab sofort entweder verschoben oder als Telefonkonferenz oä abgehalten. Das betrifft schon den für morgen einberufenen Verbandsausschuss, der auf Telefonkonferenz umgestellt wurde.

 

Wir bitten alle Mitglieder, nach besten Kräften daran mitzuwirken, dass die Ausbreitungswege des Virus unterbrochen werden.

 

Wir alle hoffen, dass die Lage beherrschbar bleibt und sich auch bald wieder entspannt. Dazu können wir jetzt beitragen!

 

Albert Emmerich
(Präsident)

 

Ergänzung: Der LSB informierte heute so:

  1. Empfehlung für Sportvereine und Landesfachverbände

 

Der LSB empfiehlt seinen Mitgliedsvereinen und-verbänden ab sofort die vollständige Einstellung des Wettkampf-und Trainingsbetriebes zunächst bis zum 19. April 2020. Darüber hinaus empfehlen wir die Absage bzw. Verschiebung aller sonstigen Veranstaltungen, Aktivitäten und Maßnahmen in dem genannten Zeitraum. Hierzu zählen u.a. Maßnahmen der Aus-,  Fort- und Weiterbildung sowie Sportfachtagungen. ....

Stellenausschreibung

(30. 01. 2020)

Zur Unterstützung unseres Trainerteams suchen wir ab sofort einen Landes-Nachwuchstrainer für die Sportart Kanu-Rennsport (m/w/d) (Arbeitszeit 40 Stunden/Woche; unnormiert)

Kanuten aus Niedersachsen gewinnen Langstrecken-Rafting beim Oboke-River-Festival (Japan)

(09. 10. 2019)

Das Team der niedersächsischen Kanurennsportler mit ihrem Trainer Jan Francik gewann beim Oboke-River-Festival in Japan das Langstrecken-Rafting über 8 km knapp vor dem Zweitplazierten. Die Teilnahme an diesem Festival ist einer der vielen Programmpunkte, die die jungen Kanuten aus Niedersachsen derzeit bei ihrem 10-tägigen Aufenthalt in der Präfektur Tokushima / Japan im Rahmen der Landespartnerschaft zwischen Tokushima und Niedersachsen erleben. Sie erwidern damit den Besuch der japanischen Kanuten aus Naka / Tokushima vom August dieses Jahres in Hannover.

 

Neben dem gemeinsamen Training mit ihren japanischen Freunden auf dem hervorragend geeigneten Kawaguchi-Stausee samt neu erbautem Kanu-Leistungszentrum standen bislang Empfänge durch die High School in Naka und die Präfekturleitung in Tokushima, eine Unterrichtsstunde in Kalligraphie (mit Übertragung im Fernsehen) sowie das Kennenlernen der Indigo-Färberei durch eigenes Färben auf dem Programm. Weiter konnte der Awa Odori Tanz nicht nur beobachtet, sondern auch aktiv unter Anleitung erlernt werden.

 

Am Sonntag nahmen die Kanuten am Oboke-River-Festival auf dem dem Yoshino-Fluss teil. Beim Cross-Sprint zu Beginn belegten sie dabei den 3. Platz unter 7 gestarteten Booten, das Langstreckenrennen konnten sie für sich entscheiden.

 

Mit diversen typisch japanischen Essen lernen sie auch diesen Teil Japans kennen, ebenso wie die wunderschöne Landschaft in der Präfektur Tokushima bei den zahlreichen Fahrten zu den verschiedenen Programmpunkten. Dazu gehörten dann auch der Yakoji Tempel an der Südküste der Insel sowie die Besichtigung des Nagayasuguchi Staudamms, der gerade umgebaut wird. Im malerisch gelegenen CampPark Kito wurde gegrillt, im nahe gelegenen Städtchen eine traditionelle Weberei besichtigt.

 

Am Donnerstag wird die Gruppe dann wieder den langen Heimflug antreten.

Foto zur Meldung: Kanuten aus Niedersachsen gewinnen Langstrecken-Rafting beim Oboke-River-Festival (Japan)
Foto: In voller Fahrt: Das siegreiche LKV-Team beim Langstrecken-Rafting Oboke-River-Festival

9 Medaillen für die Niedersachsen bei den internationalen Kanurennsport-Meisterschaften in Poznan

(21. 09. 2019)

Mit 10 Sportlern waren die niedersächsischen Kanurennsportler zu den internationalen Kanurennsportmeisterschaften in Poznan angereist. Der Besuch fand auf Einladung der Wojewodschaft Wielkopolska im Rahmen der Partnerschaft Niedersachsen - Wielkopolska statt. Am Freitag wurde die Gruppe vom Sportminister der Wojewodschaft, Tomasz Wiktor empfangen. Am Samstag fanden dann die Wettkämpfe auf der hervorragenden Wettkampfanlage Malta direkt in Poznan statt. Alle niedersächsischen Boote erreichten die Finalläufe, und in jedem Finallauf stand mindestens ein Niedersachse auf den Treppchen.

Die ersten beiden Medaillen hatten Nele Spiegler (Mündener KC) und Isabel Bautister Borroso (Hannoverscher KC) im K1 der weiblichen Jugend geholt: Silber und Bronze. Im Finale K1 der männlichen Junioren gab es einen dreifachen Sieg für das Team: Jan Ole Prager Gold (Hannoverscher KC), David Appelhans Silber (KC Limmer) und Richard Lange Bronze (Hannoverscher KC). Mit Anton Budimir (KC Limmer) plazierte sich ein weiterer Niedersachse auf Platz 5.

Im K2 der männlichen Junioren holte das Team Platz 1, 2 und 4; im K4 waren alle 8 Junioren in zwei KIV im Einsatz und holten Gold und Silber. Unsere beiden Mädels rundeten das Ganze mit einer Silbermedaille im K2 der weiblichen Jugend ab.

Als Belohnung für die hervoragenden Leistungen durfte das ganze Team dann den Abend nach dem Wettkampf in der nahegelegenen Therme verbringen. Am Sonntagmorgen konnte mit den vielen Medaillen im Gepäck die Rückreise angetreten werden

Foto zur Meldung: 9 Medaillen für die Niedersachsen bei den internationalen Kanurennsport-Meisterschaften in Poznan
Foto: Internationale Teilnehmer der Kanurennsportregatta, 3. v.l. in der 2 Reihe: Ireneusz Pracharczyk, Präsident des gastgebenden Kanuverbandes von Wielkopolska

Doppel Gold für Jan-Ole Prager - Olympic Hope Games 2019 in Bratislava/Slowakei

(16. 09. 2019)

Jan Ole Prager vom Hannoverschen Kanu-Club von 1921 hat bei den Olympic Hope Games im slowakischen Bratislava gleich zwei Titel geholt.

 

Am Freitag paddelte er mit seinem Kollegen Ferdinand Dittmar(Essen) im Kajak-Zweier über 1000 Meter in der Zeit von 3:30:44 zu Gold, am Tag darauf - Sonntag legte er im K4 über 200 Meter nach und gewann erneut Gold.

 

Im Vorlauf taten sich der Schlagmann Dittmar und er allerdings schwer. Prager und Dittmar qualifizierten sich nur knapp fürs Finale. Dafür gaben sie im Endlauf dann aber alles. Auf der olympischen Strecke führten sie vor den favorisierten Teams aus Ungarn und Polen mit mehr als einer Bootslänge.


Dann der Jubel beim Zieleinlauf „Gänsehautmoment“, sagte Prager. „Gold im K2 haben wir
absolut nicht erwartet. Es war im Nachhinein sogar noch geiler als beim Vierer. Weil da klar
war, dass wir vorne mitfahren können.“ Am Sonntag setzte er sich in dem neu besetzten Boot mit Kollegen aus Essen und Leipzig über die Sprintstrecke gegen die starke Konkurrenz aus Weißrussland und Dänemark souverän durch.

 

„Nach seinem EM-Titel vor zwei Monaten ist dieses Doppel-Gold für Ole die Krönung der diesjährigen Saison“, jubelte Trainer Francik. Die Olympic Hope Games sind
quasi die Jahrgangsweltmeisterschaften, bei denen die Nationen im Gegensatz zur EM und
WM mehrere Fahrer an den Start schicken können. Die Konkurrenz war für Prager also
noch viel größer. „Diese Titel sind auf jeden Fall höher als EM-Gold einzustufen“, so
Francik.

 

Ein riesiger Erfolg für Jan Ole. Er hat gezeigt, dass er die Nerven hat an internationalen Regatten erfolgreich teilzunehmen. Mit diesem Resultat empfiehlt er sich für weitere internationale Einsätze.

 

Herzlichen Glückwunsch zur Goldmedaille im KII und KIV der Junioren.

Foto zur Meldung: Doppel Gold für Jan-Ole Prager - Olympic Hope Games 2019 in Bratislava/Slowakei
Foto: Jan-Ole Prager

Hannoversche Kanurennsportler mischen die deutsche Meisterschaft auf

(05. 09. 2019)

Brandenburg an der Havel. Erstmals seit mehr als 20 Jahren haben Kanurennsportler aus Hannover wieder mit mehreren Sportlern deutsche Meistertitel erringen können – vor allem bei den Sportlern aus dem Kanu-Club Limmer e.V. trug die intensive und nachhaltige Jugendarbeit der letzten Jahre, generiert durch Sabine Wambach, Anja Grote und Jan Steuer, nun ihre Früchte.
Am Freitag gab es nach einem starken Vor- und Zwischenlaufergebnis das erste Edelmetall für den Kanu-Club Limmer: Finja Hermanussen (13) lag die ersten 450m an der Spitze des Rennens über 500m im Kajak Einer, um sich 50m vor dem Ziel nur der starken, ein Jahr älteren und physisch stärkeren Konkurrenz aus Berlin geschlagen geben zu müssen. Das hieß Silber! Drei Stunden später sollte ihr das im Rennen über die doppelte Länge im Einer aber nicht noch einmal passieren. Dort fuhr sie sehr souverän ihrer Konkurrenz davon und sicherte sich mit dieser fünften Disziplin im Mehrkampf, der über vier Tage ausgetragen wird, den diesjährigen deutschen Meistertitel. 
Und auch im Kajak Zweier mit ihrer Partnerin Karlotta Budimir (13), ebenfalls vom KC Limmer, ging es am Samstag nochmal um Medaillen. Über die 500m fuhren sie der starken Konkurrenz aus Ost- und Westdeutschland mit einer guten halben Bootslänge davon und wurden ungefährdet deutsche Meisterinnen. 
Dem wollten die anderen Limmeraner Kanuten natürlich in nichts nachstehen. Während es im K1 für David Appelhans (Silber bei den Olympic Hope Games im letzten Jahr) und Karlottas Bruder Anton Budimir (beide 16) noch nicht ganz klappen sollte – David belegte über die 500m einen undankbaren 4. und über die 1000m Distanz einen 7. Platz; Anton wurde über 1000m 8ter – schlug die Stunde der beiden Jungs, die mittlerweile im Leistungszentrum in Ahlem trainieren und für die Sportkarriere auf die Humboldtschule gewechselt sind, am Samstag. Dort wollten sie ihre Stärke, den Kajak Zweier, den sie schon seit Jahren erfolgreich miteinander fahren, unter Beweis stellen. Zunächst standen die 500m auf dem Programm, die sie nach 1:43.142 überstanden hatten und damit zwei Zehntelsekunden langsamer waren als die Sieger aus Berlin – Silber war schon mal sicher. Aber sie wollten noch mehr. Zwei Stunden später war noch die vor allem von David favorisierte 1000m Distanz im Zweier zu absolvieren. Nachdem sie schon in den Vor- und Zwischenlauf ihre Konkurrenz in Schach gehalten hatten, hieß es nun, an die gute Vorarbeit anzuknüpfen. Gesagt, getan: Nach 3:44.273 fuhren sie, nach einem beherzten Zwischenspurt dem die Konkurrenz nichts mehr entgegen zu setzen hatte, als Erste über die Ziellinie und können sich nun deutsche Meister nennen.

Am letzten Wettkampftag, an dem traditionell die Langstrecken ausgefahren werden - für die Schüler 2000m, für die älteren Semester 5000m - konnte derweil noch eine weitere Medaille aus dem Beetzsee gefischt werden:
Finja Hermanussen (13) wurde im Einer über die 2000m in einer beachtlichen Zeit von 9:20min Zweite hinter Annelie Tropschuh (14) aus Berlin, die ihr auch schon den deutschen Meistertitel über die 500m streitig gemacht hatte.
Anton und David sind in ihrem gut eingefahrenen K2 an den Start gegangen und haben den fordernden Rennen vom Vortag Tribut zollen müssen: Über die 5000m wurden sie nach hartem Kampf nicht mit Edelmetall belohnt und landeten auf Platz 4.

Somit gehen drei Gold- und drei Silbermedaillen nach Hannover an den Leineabstiegskanal in Limmer!

Fotos:
Siegerehrung K2 weibliche Schüler A über 500m (in der Mitte in blau): Finja Hermanussen und Karlotta Budimir (von li. nach re.)

Siegerehrung K2 männliche Jugend über 1000m (sitzend): David Appelhans und Anton Budimir (von li. nach re.)

David Appelhans (vorne) und Anton Budimir nach dem Zieleinlauf bei ihrer Goldfahrt über 1000m
 

Foto zur Meldung: Hannoversche Kanurennsportler mischen die deutsche Meisterschaft auf
Foto: David Appelhans (vorne) und Anton Budimir nach dem Zieleinlauf bei ihrer Goldfahrt über 1000m

EILMELUNG - Jakob Thordsen ist erneut Weltmeister im K4 geworden!

(23. 08. 2019)

Eilmeldung:

Jakob Thordsen (Hannoverscher KC v. 1921) der derzeit bei der Weltmeisterschaft in Szeged/Ungarn ist, konnte sich im K4 über 1000 Meter die Goldmedaille erkämpfen und damit seinen Titel verteidigen. Nachdem das K4 Team schon im Vorlauf souverän führte, konnten sie Ihren Vorsprung im Finale noch ausbauen.

 

Beim Interview am Steg fehlt dem Titelverteidiger noch die Luft zum sprechen, doch nach einigen wenigen sec. legt Jakob Thordsen los als wolle er die nächsten 1000 Meter paddeln. 

"Alles ist perfekt gelaufen. Es war großartig und unglaublich laut. Eigentlich hätte man sich nach der Hälfte der Strecke die Ohren zuhalten müssen" so Jakob. Der deutsche Vierer dominierte von Beginn an. Im Ziel hatte der Vierer fast eine Sekunde Vorsprung auf das Boot aus Russland (Silber). "Wir sind hart rausgegangen und wollten nicht zu viel Luft entstehen lassen zu den anderen Booten" so Jakob Thordsen der mit Tobias Schultz, Lukas Reuschenbach und Felix Frank fuhr. Bis zur 500 Meter Linie waren die Slovaken (Bronzemedaille) auf Augenhöhe. "Das haben wir gesehen, und haben dann richtig Druck gemacht", so Jakob. Auf den letzten 200 Meter folgte dann der Endspurt.

 

"4 Bojenreihen vor der Ziellinie waren wir platt, aber man nimmt den Schwung mit - das hat gereicht, der Plan ist aufgegangen" ergänzt Jakob.

 

Nun bereiten sich alle Athleten auf die kommende deutsche Meisterschaft in Brandenburg vor. Nur 3 Tage dann Geht es gleich wieder weiter. So ist das im Kanurennsport. 

 

 

Foto zur Meldung: EILMELUNG - Jakob Thordsen ist erneut Weltmeister im K4 geworden!
Foto: Jakob Thordsen bei der Siegerehrung in Saged

Erste Kanu-Etappe nach Tokio

(20. 08. 2019)

Hering-Pradler und Thordsen fahren bei der WM um Medaillen mit. Anstrengende Vorbereitung in Duisburg.

 

Zeitungsbericht der HAZ vom 20.8.2019 von:

Von Simon Lange und Carsten Schmidt

 

© Hannoversche Allgemeine

Foto zur Meldung: Erste Kanu-Etappe nach Tokio
Foto: haz 20.8.2010 erste Kanu-Etappe nach Tokio

KC Limmer gewinnt Mannschaftswertung der 49. Harle-Regatta

(18. 08. 2019)

Am Wochenende 17./18.8.2019 fand in Altfunnixsiel die 49. Harle-Regatta statt. Über 200 Teilnehmer aus 25 Vereinen kämpften um die Medaillen. Diesmal war die Regatta auch international besetzt: Teilnehmer aus den Niederlanden, Südafrika und Japan hatten gemeldet. Mit den Japanern kamen auch Canadierrennen ins Programm. Der gastgebende WSV Harle hatte auch diese Regatta wieder hervorragend organisiert, und selbst das Wetter spielte trotz schlechter Vorhersagen noch mit. Erstmals seit vielen Jahren ging in diesem Jahr die Mannschaftswertung nicht an die Gastgeber, sondern mit deutlichen Vorsprung an den KC Limmer vor der KRG Bremen und dem WSV Harle.

Foto zur Meldung: KC Limmer gewinnt Mannschaftswertung der 49. Harle-Regatta
Foto: Mannschafts-Pokal für den KC Limmer

Kanuten aus Japan beim LKV zu Gast

(14. 08. 2019)

Seit Samstag abend ist eine 10-köpfige Kanugruppe aus Japan beim LKV zu Gast. Die 6 Rennsportler und ihre Betreuer wurden auf dem Flughafen herzlich begrüßt und erleben nun 10 Tage lang ein spannendes und abwechslungsreiches Programm in Niedersachsen. Neben dem Rennsporttraining und der Teilnahme an der Regatta in Harle am kommenden Wochenende sind die Teilnehmer bereits auf dem Steinhuder Meer gesegelt, haben dort Seekajaks ausprobiert und im Naturkundehaus eine Menge über Moore und das Steinhuder Meer erfahren. Sie waren in der Autostadt Wolfsburg, erlebten dort eine Führung durch alte Zeiten des Autos hin bis zur Zukunft in Form des ID31 von Volkswagen. Bei einer professionellen Waldführung im Misburger Wald konnten sie Unterschiede des deutschen Waldes zu dem in ihrer Heimat kennenlernen - das war besonders aufschlussreich, kommen die Sportler doch von einer Schule, die als Schwerpunkt die Forstwirtschaft hat. Weitere spannende Erlebnisse warten noch auf sie: Das Ausprobieren von Kanuslalombooten auf der Wildwasserstrecke Bischofsmühle in Hildesheim, ein Empfang durch den Landessportbund, der diese internationale Partnerschaft mit Japan fördert, der Besuch einer Kirche und nicht zuletzt das Kräftemessen mit deutschen Kanuten bei der Regatta in Harle.

 

Aktualisierung 19.08.2019
Unsere japanischen Gäste sind wieder auf dem Heimweg nach Japan. Sie erlebten noch Empfänge durch den LKV Niedersachsen und den Landessportbund Niedersachsen, besichtigten die St. Nicolai-Kirche in Limmer und machten einen Einkaufsbummel durch die City von Hannover. Am abschließenden Wochenende starteten sie auf der 49. Harle-Regatta in Altfunnixsiel. Voller Eindrücke aus diesem erlebnisreichen Aufenthalt wurden sie am Flughafen dann am Montagmorgen für ihre Rückreise in die Heimat verabschiedet.

 

Zu Gast beim Slalomtraining auf der Bischofsmühle in Hildesheim

Foto zur Meldung: Kanuten aus Japan beim LKV zu Gast
Foto: Kanuten aus Japan beim LKV zu Gast

Doppel-Erfolg für Sabrina Hering-Pradler bei den Finals in Berlin

(04. 08. 2019)

Gleich zweimal stand Sabrina Hering-Pradler (Hannoverscher KC) bei den Finals in Berlin auf dem Siegertreppchen. Diese neue Form der deutschen Meisterschaft im Kanurennsport wird im KO-System mit einem Parallelsprint über 160m ausgetragen.

Zuächst gewann sie zusammen mit Ronald Rauhe (KC Potsdam) die Goldmedaille im K2 Mixed vor fast 3000 Zuschauern an der East Side Gallery. Einen Tag später musste sie sich im Halbfinale ihrer Teamkollegin aus dem Slibermedaillenboot der Olympiade in Rio, Steffi Kriegerstein vom KC Dresden beugen. Steffi gewann danach die Goldmedaille vor Caroline Arft von der KG Essen. Sabrina konnte dann aber aber das kleine Finale deutlich gegen Johanna Schimanski gewinnen und damit die Bronzemedaille erringen.

Foto zur Meldung: Doppel-Erfolg für Sabrina Hering-Pradler bei den Finals in Berlin
Foto: Siegerehrung K2 Mixed: Gold für Ronald Rauhe und Sabrina Hering-Pradler

Jakob Thordsen U23-Weltmeister!

(04. 08. 2019)

Nur zwei Tage nach seiner Silbermedaille über 1000m im KI toppte Jakob Thordsen vom Hannoverschen KC dieses Ergebnis und holte sich den Weltmeistertitel über die 500m Strecke ebenfalls im KI. Von dieser Weltmeisterschaft kehrt er somit mit einer Goldmedaille und einer Silbermedaille zurück nach Hannover!

Jakob Thordsen Vize-WM im KI über 1000m!

(02. 08. 2019)

Bei den U23-Weltmeisterschaften in Pitesti wurde heute Jakob Thordsen vom Hannoverschen KC Vize-Weltmeister im KI über 1000m. In einem spannenden Finale konnte er hinter dem siegreichen Thomas Green aus Australien den Ungarn Adam Varga knapp auf den 3. Platz verweisen.

Herzlichen Glückwunsch an Jakob und an seinen Trainer Jan Francik!

Foto zur Meldung: Jakob Thordsen Vize-WM im KI über 1000m!
Foto: U23-WM im KI 1000m: Jakob Thordsen, Thomas Green, Adam Varga (Foto: Jan Francik)

Die Finals Berlin 2019

(01. 08. 2019)

 

Deutsche  Kanu-Rennsport Meisterschaften 

im Parallelsprint  vom

03. und 04.08.2019 in Berlin

 

 

Vom 3. August 2019 (Samstag) bis zum 4.08.2019 (Sonntag) wird auf der Spree in Höhe der East Side Gallery / Mercedes-Benz-Arena der erste Deutsche Meisterschaft im Parallelsprint ausgetragen. Die Streckenlänge beträgt 180m, die Wettkämpfe werden auf zwei Bahnen im Ausscheidungsmodus ausgetragen.

 

Für den Landes-Kanu-Verband Niedersachsen geht Sabrina Hering Pradler (Hannoverscher Kanu-Club von 1921) im KI der Leistungsklasse der Damen und im Mix-Zweier mit Ronny Raue (Potsdam) an den Start.

 

Sabrina startet gegen die stärksten DKV Kaderathletinnen. Bei ihren Rennen wird es auf den Start ankommen, um nicht in den Vor- und Zwischenläufen in diesen hochklassig besetzten Starterfeld frühzeitig zu scheitern. Spannung pur ist angesagt.

 

Die Endläufe werden im Fernsehen live übertragen.

 

Am

 

  • Samstag ab 12 Uhr die Endläufe der Kajak Herren und der Canadier Damen sowie am
  • Sonntag ab 12 Uhr die Endläufe der Kajak Damen und der Canadier Herren.

 

 

LKV/Kanurennsportwart

 

Foto zur Meldung: Die Finals Berlin 2019
Foto: Die Finals Berlin 2019

Besuch vom Eastern Cape

(16. 07. 2019)

Beim ersten Gedanken an das Eastern Cape in Südafrika denkt man mit Sicherheit nicht sofort an Wasser und die Wenigsten wohl an Kanuten.
Doch dass es genau diese dort gibt, zeigte der Besuch einer kleinen Delegation südafrikanischer Kanuten in Hannover und Umgebung.

 

Seit 2013 gibt es im Rahmen der Landespartnerschaft Eastern Cape – Niedersachsen ein Austauschprojekt vom Landeskanuverband Niedersachsen und dem  Border Club Eastern Cape. Seit Beginn dieser Partnerschaft gibt es in jedem Jahr einen Besuch eines Teams aus Deutschlands und den Gegenbesuch der Südafrikaner. Die teilnehmenden Jugendlichen gehören auf beiden Seiten zu den Spitzen ihrer jeweiligen Altersklassen und profitieren daher sehr vom Training der anderen.

 

Vor kurzen besuchten uns Mary Elizabeth Burton (Projektleiterin SA seit Beginn des Austauschprojektes), Sandile Menjenjalo (Trainer), Ngcali Mzuzu, Jonas Ronhon, Gcina Ndevu, Ronaldo van Rooyen, Jordy Malherbe und Zara Weldrick. Jordy und Zara waren schon an mehreren Projektaktivitäten des Austausches beteiligt. 

 

Die Kanuten waren im Landesleistungszentrum Hannover untergebracht und trainierten gemeinsam mit den deutschen Sportlern. Neben dem alltäglichen Trainingsprogramm stand ein Besuch in Hildesheim auf dem Plan. Nicht nur der Besuch der Weltkulturerbestätten gehörte zum Programm, sondern auch eine Trainingseinheit auf der Wildwasserstrecke der Bischofsmühle.

Slalomkanuten der Kanu und Segel Gilde Hildesheim nahmen sich der Gäste an und verfrachteten diese kurzer Hand in Wildwasserkajaks. Nachdem Boot, Paddel, Helm und Schwimmweste angepasst wurden, ging es für die Rennsportler ohne zu zögern in die Fluten der Innerste. Die KSGH – Trainer zeigten ihnen ein paar Tricks und trugen so zu einem erfolgreichen Wildwassertraining bei. Die jungen Südafrikaner hatten genauso viel Spaß auf der Bischofsmühle wie die Hildesheimer Slalomfahrer.  Nachdem die Strecke mit den Kajaks mehrmals bewältigt wurde, schwammen alle noch gemeinsam im Wildwasserkanal. Ein sehr abenteuerlicher und abwechslungsreicher Trainingstag ging damit zu Ende.

 

In Hamburg nahmen die südafrikanischen Rennkanuten an den Norddeutschen Meisterschaften teil und zeigten ihre Klasse.  Die 17jährige Zara ist in Hamburg  viermal an den Start gegangen und hat jedes Mal eine Goldmedaille gewonnen. Genauso erfolgreich war der gleichaltrige Jordy, er startete zweimal und konnte ebenfalls beide Rennen gewinnen. Damit zeigt das Austausch-Projekt sehr gute Resultate!

Jordy darf bis September in Hannover bleiben und wird dort weiterhin trainieren um sich optimal auf die Junioren WM  in Pitesti (Rumänien) vorzubereiten. Die anderen südafrikanischen Sportler und Trainer sind bereits wieder abgereist. Es war wieder ein gewinnbringender Austausch für beide Seiten. So wurden Freundschaften und neue Kontakte geknüpft, die auf einen baldigen Gegenbesuch hoffen lassen. 

 

Schön, wenn der gemeinsame Sport verbindet.

 

Grit Schubert

Hildesheim
 

Foto zur Meldung: Besuch vom Eastern Cape
Foto: Besuch vom Eastern Cape

Jan Ole Prager - U23 Sprint Europameister im KIV

(15. 07. 2019)

Hannoverscher Kanu-Club von 1921 e.V.

 

Junioren und U 23 Canoe Sprint European Championships vom 11. – 14. Juli 2019 in Racice/Chech Republic

 

Nach erfolgreicher Qualifikation für den Nachwuchskader (NK2) des Deutschen Kanu-Verbandes in Kienbaum (Athletik) und Duisburg/Wedau (Paddeln) hat Jan Ole Prager seinen ersten internationalen Erfolg im KIV der Junioren einfahren können.

 

Er gewann in Racice/Tschechien bei den U 23 Sprint Europameisterschaften im KIV die einzige Goldmedaille des Deutschen Kanu-Verbandes über die olympische Distanz von 500m mit seinen Partnern Ferdinand Dittmar (Rheinbrüder), Thorben Illtz (Lünen) und Jonas Mahment (Berlin).

 

Herzlichen Glückwunsch zu diesem Sieg von dem gesamten Vorstand des Hannoverschen Kanu-Clubs und der Rennsportgruppe im HKC.

 

Dieser Erfolg war auch der Erfolg von konsequenter Nachwuchsarbeit unseres Landestrainers Jan Francik.

 

Auch ihm zu dieser herausragenden Leistung: Herzlichen Glückwunsch.

 

D. Hoffmann

Foto zur Meldung: Jan Ole Prager - U23 Sprint Europameister im KIV
Foto: Jan Ole Prager

Hannoverscher Kanu-Club von 1921 e. V.

(15. 07. 2019)

Erfolgreiche Teilnahme an der Norddeutschen Kanumeisterschaft 2019

 

Die Sportler vom Hannoverschen Kanu-Clubs von 1921 (HKC) können auf ein sehr erfolgreiches Kanuwochenende in Hamburg-Allermöhe zurückblicken. Die Norddeutsche Kanumeisterschaft fand dieses Jahr unter Beteiligung von Sportlern aus Polen und Südafrika statt, die allerdings außerhalb der Wertung lagen.

 

Allen voran konnte sich Jacob Thordsen in der Herren LK über 500 m und 1000 m den Sieg sichern.

Der Ausnahmeathlet ist direkt nach dem Wettkampf zu den unmittelbaren Wettkampfvorbereitungen nach Kienbaum gefahren, um sich auf die Teilnahme an der Weltmeisterschaft 2019 in Pitesti-Bascov in Rumänien vom 30.07. bis 04.08.2019 vorzubereiten.

 

Ebenfalls in der Herren LK startete Nils-Eric Rahm mit unterschiedlichen 2-Partnern für die RG Nord und konnte sich über 200 m mit Malte Kalter (KRG Bremen) und über 500 m mit Max Staats (TWG 1861/Göttingen) jeweils den 3. Platz und über 1000 m mit Marco Broda (Mündener KC) den 2. Platz erpaddeln.

 

In der Damen LK errang Ester Rahm im K2 über 500 m mit Isabell Estorf (WPF Plön) den 1. Platz und im K1 über 200 m den 3. Platz.

 

Hervorragend lief es auch bei den Herren Junioren.

 

Quasi unschlagbar war das 2er Team Max Langenhagen und David Otte. Die beiden siegten über 200 m, 500 m und 1000 m.

 

Den 2. Platz sicherten sich in diesen Kategorien Joschua Finkbeiner für die RG Nord mit seinem Partner Henner Blunck (Erster Kanu Klub Neumünster (EKN)).

 

Auch im K4 lief es für die Junioren sehr gut, über 1000 m schafften sie es zeitgleich mit den Sportlern aus Neubrandenburg auf den 1. Platz.

 

Über 200 m und 500 m sicherten sie sich die Silbermedaille. Im K1 erreichte Richard Lange über 500 m den zweiten und über 200 m und 1000 m den dritten Platz.

Die Langstrecke fand am Sonntag unter erschwerten Bedingungen statt. Trotzdem erreichten Max Langenhagen im KI als 2. und Richard Lange als 3. das Ziel. Auch die nachfolgenden Platzierungen wurden durch Sportler des HKCs belegt, Platz 4 Joschua Finkbeiner und Platz 5 David Otte.

 

 

Der Medaillenspiegel wäre wahrscheinlich noch besser gewesen, wenn Jan Ole Prager mit an den Start gegangen wäre. Dieser befand sich allerdings bei den unmittelbaren Wettkampfvorbereitungen auf die EM des Deutschen Kanu-Verbandes, die vom 14.07. bis 30.07.2019 in Kienbaum stattgefunden hat.

 

In der weiblichen Jugend erreichte Isabel Barroso Bautista im K2 mit ihrer Partnerin Nele Spiegler (Mündener KC) über 200 m die Silber- und über 500 m die Bronzemedaille. Im K4 erreichten die Mädels zusammen mit Mirja Rauer (HKC) und Marie Weist (KC Limmer) über 500 m den 2. Platz.

 

Auch im C1 war der HKC erfolgreich, Armands Blauberger errang über 500 m die Goldmedaille.

 

Alles in allem ein erfolgreiches Wochenende mit insgesamt 12 Gold-, 11 Silber- und 6 Bronzemedaillen.

Herzlichen Glückwunsch an allen Beteiligten.

 

HKC 21-Birgitt Langenhagen

Foto zur Meldung: Hannoverscher Kanu-Club von 1921 e. V.
Foto: Jakob Thordsen

13 Titel auf den (internationalen) Norddeutschen Meisterschaften für den Kanu-Club Limmer

(10. 07. 2019)

Die Norddeutschenmeisterschaften fanden in Hamburg Allermöhe unter internationaler Beteiligung von Sportlern aus Südafrika und Polen statt, die allerdings außerhalb der Wertung für die Qualifikation zu den Deutschen Meisterschaften in Brandenburg Ende August paddelten.


Der Kanu-Club Limmer konnte mit seiner im Verhältnis kleinen Mannschaft von 14 Sportlern ungewöhnlich oft auf das Treppchen steigen. In der Jugend dominierten Anton Budimir und David Appelhans fast nach Belieben und teilten die Meisterschaften im KI über 200, 500 und 1000 und 5000m unter sich auf. Hinzu kamen noch Siege im KII (500 und 1000m) und im KIV (500m). So kamen für Beide alleine 7 Titel zum Tragen. Bei den Schülerinnen sah es ähnlich aus. Den Kanumehrkampf bestehend aus mehreren Paddel- und Athletik- und Laufdisziplinen könnten in ihrer Altersklasse die Geschwister Lasse (AK12) und Finja Hermanussen (AK13), dann Svenja Steuer (AK12) und Lina Ronski (AK11) für sich entscheiden. Hinzu kamen noch Bronzemedaillen im für Fenja Siekmann (AK12) und Karlotta Budimir (AK13).


Weiterte Titel konnten in den Mannschaftsbooten im Kajakzweier durch Ole Eckardt und Lasse Hermanussen sowie Svenja Steuer und Fenja Siekmann erpaddelt werden.
In Führung liegend kenterte dann Finja über 500m bei sehr rauen Wetterbedingungen auf der Regattastrecke, bei denen die schmalen Boote immer wieder tief in die Wellen eintauchten. Karlotta Budimir konnte dann strahlend die Bronzemedaille ergattern. Später kam noch ein dritter Platz im Kajakzweier und im zweiter Platz Kajakvierer zusammen mit Svenja Steuer und Marie Weist dazu.


Aufgrund der Bedingungen wurde dann leider die Langstrecke für die Schüler abgesagt, auf der es sicher auch noch die eine oder andere Medaille gegeben hätte.
Auch der zweite Hannoversche Klub, der HKC von 1921, war mit mehreren Titeln sehr erfolgreich, so dass sich die Medaillenbilanz der Niedersachsen gegen den traditionell sehr starken Osten sehen lassen konnte. 

 

Foto (von links): zwei polnische Sportler die außerhalb der Wertung fuhren, Anton Budimir und David Appelhans, sowie ein weiterer Sportler der nicht aus Niedersachsen stammt 

 

Vanessa Kaun

Foto zur Meldung: 13 Titel auf den (internationalen) Norddeutschen Meisterschaften für den Kanu-Club Limmer
Foto: Norddeutsche 2019 Rennsport

Regatta Preetz 15. – 16.06.2019

(17. 06. 2019)

Auf der Vorbereitungsregatta für die Norddeutschen Meisterschaften in Preetz holten die Nachwuchssportler des Kanu Club Limmer allesamt vordere Plätze und damit den Mannschaftspokal. Nachdem aufgrund der schweren Gewitter in Schleswig-Holstein alles nach einem Regattaabbruch aussah, konnte dann doch nach 3,5 Stunden Verspätung gestartet werden.
Insbesondere die beiden in Norddeutschland dominierenden Jugendfahrer Anton Budimir und David Appelhans räumten im Einer und in den Mannschaftsbooten kräftig ab.
Bei den A-Schülerinnen(AK13) gewann Finja Hermanussen im Einer und in den Mannschaftsbooten gemeinsam mit ihren Mannschaftsbootkameraden Karlotta Budimir, Marie Weist und Svenja Steuer über alle Strecken (200m,500m,2000m). In der Altersklasse 12 taten ihr das ihr Bruder Lasse Hermanussen und Svenja Steuer gleich.
 

Beide Vierer dominieren beim Weltcup in Duisburg

(03. 06. 2019)

Am vergangenen Wochenende fand in Duisburg der 2. Weltcup im Kanurennsport statt.

 

Wer am Sonntag früh zur Rennstrecke in Duisburg/Wedau wollte um die Regatta zu verfolgen, musste entweder sehr früh sein, oder sehr gut zu Fuß. Zeitgleich zur finalen Regatta fand in Duisburg ein Marathon statt, der unmittelbar am Sportpark startete und endete. Leider waren somit alle Zufahrtswege ab 8 Uhr gesperrt. Parkmöglichkeiten suchten natürlich auch die Teilnehmer des Marathon so das es auch mit Parkplätzen eng wurde. Die Stimmung vor Ort war super. Das Wetter deutlich zu warm, doch die Leistung unserer Sportler stimmte. 

 

Die Top Erfolge unserer Kanuten lagen mal wieder in der Paradedisziplin K4. Hier versucht der Landes-Kanu-Verband Niedersachsen gerade zu investieren um den Anschluss an die Weltspitze halten und ausbauen zu können. 

 

Die Damen und Herren Vierer paddelten beide zu Gold. Der erste Herren Vierer mit Max Rendschmidt (Essen), Ronald Rauhe (Potsdam), Tom Liebscher (Dresden) und Max Lemke (Mannheim)  wiederholte seine gute Leistung vom Weltcup in Poznan und fuhr mit einer Zeit von 01:18.660 souverän vor der Slowakei mit 01:19.352 und Russland mit 01:19.493 auf den ersten Platz. 

 

Wie wenig Luft zwischen der Weltspitze und dem zweiten deutschen Herren K4 mit Tamas Gecsoe, Martin Hiller (Potsdam), Jakob Thordsen (Hannover) und Lukas Reuschenbach (Oberhausen) liegt zeigen die Zeiten. Der Zweiter Herren vierer belegte mit 01:20.416 im Final B den 3. Platz. 

Für die vier Damen Sabrina Pradler-Hering (Hannover), Franziska John (Potsam), Caroline Arft (Essen) und Tina Dietze (Leipzig) lief auf Anhieb alles rund. Sie belegten klar den ersten Platz mit einer Zeit von 01:31.175 vor Frankreich 01:31.782 und Polen 01:32.350 
In Poznan unterlagen sie zuvor den Französinnen zeigten aber hier eine deutlich verbesserte Leistung und gewannen souverän Gold.

 

Jakob Thordsen (Hannover) und Martin Hiller (Potsdam) erlangten im K2 über 500 M den 1 Platz im B Final mit einer Zeit von 01:31.209

 

Das A Final gewannen Max Rennschmidt (Essen) und Max Lemke (Mannheim) mit einer Zeit von 01:28.986
 

Auch erfreulich war das gute Abschneiden unserer Südafrikanischen Partner im Kanurennsport. Donna Hutton und Bridgitte Hartley belegten im K2 über 500m der Damen den 7. Platz in der Weltspitze.

Im K1 über 500m erreichte Donna Hutton den 9. Platz mit Ihrer persönlichen Bestzeit. Der Aufenthalt vor dem Weltcup im LLZ und die gute Betreuung durch Jan Francik und Kyra Klaft hatten offensichtlich positiven Einfluss. Wir bedanken uns an dieser Stelle für gemeinsam Zeit und die tolle Partnerschaft.

 

Weitere Berichte und Ergebnisse zu Duisburg:
DUISBURG HAT DIE LATTE FÜR TOKIO HOCH GELEGT:https://www.kanu.de/Duisburg-hat-die-Latte-fuer-Tokio-hoch-gelegt--72134.html

GOLD, SILBER UND BRONZE JEWEILS IM DOPPELPACK FÜR DEUTSCHE KANUTEN:
https://www.kanu.de/Gold-Silber-und-Bronze-jeweils-im-Doppelpack-fuer-deutsche-Kanuten-72131.html

Foto zur Meldung: Beide Vierer dominieren beim Weltcup in Duisburg
Foto: K4 Damen mit Sabrina Hering-Pradler aus Hannover

Regatta Göttingen (25.-26.Mai)

(03. 06. 2019)

Nach der Regatta ist vor der Regatta. Und so ging der KC Limmer mit 27 Sportlern und 6 Betreuern bei der 39. Göttinger Kiesseeregatta an den Start. Der HKC Hannover war mit 35 aktiven Sportlern sogar der Verein mit den meisten Sportlern vor Ort.

Alle Sportler maßen sich über 100, 200, 500 und 2.000 bzw. 5.000m miteinander.

Insbesondere die Langstrecken aller Teilnehmenden liefen gut, wie auch die Rennen der Schüler, die meistens das komplette Sortiment an Medaillen gewannen.

Auch in Göttigen kam es vor allem auf das gute Miteinander an, bei dem alle ihren Spaß an dem Sport ausleben konnten. Und auch die Medaillenausbeute trug zu dem guten Gefühl bei.

Glücklicherweise gab es auf dieser Regatta kaum Kenterungen, nur ein paar von der Ballonierung abgedriftete Schüler und Sportler, die weiter fahren wollten als sie mussten.

Trotzdem hatten alle viel Spaß bei bewölktem wie auch sonnigem Wetter!

Die nächste Spaß-Regatta folgt Mitte Juni in Preetz und danach geht es zum vorläufigen Saisonhöhepunkt, der Norddeutschen Meisterschaft Anfang Juli in Hamburg.

 

Vanessa Kaun / KC Limmer

Bericht Landesmeisterschaft (18.-19.Mai)

(03. 06. 2019)

Bei 23° und strahlendem Sonnenschein starteten neben dem KC Limmer noch neun weitere Vereine aus Niedersachsen bei der diesjährigen Landesmeisterschaft. Es waren alle Altersklassen zahlreich vertreten von den C-Schülern (ab 7 Jahren) bis zu den Senioren (ab 36 Jahren).
Die Sportler des KC Limmer und des HKC Hannover konnten in fast allen Rennen ihren guten Trainingszustand unter Beweis stellen und über verschiedene Distanzen mehrere Landesmeister stellen. So gab es u.a. bei den männlichen Jugend über die Langstrecke von 5000m einen harten Fight zwischen dem Boot aus Limmer (Budimir/Appelhans) und dem vom HKC (Otte/Langenhagen), den letztendlich Limmer auf den letzten Metern für sich entscheiden konnte.

Die sonst so erfolgreiche A-Schülerin (13-14 Jahre alt) Finja Hermanussen musste aufgrund eines Sturzes beim Toben die Regatta frühzeitig beenden. Nach einem mehrtägigen Krankenhausaufenthalt konnte zum Glück Entwarnung gegeben werden, ihr geht es wieder gut.

Die Eltern haben wieder leckeren Kuchen gebacken und für die hungrigen Sportler und Gäste gegrillt. An der Bar gab es kühle Getränke.  Es haben viele Helfer dazu beigetragen, dass alles reibungslos klappte. 
Für das kommende Jahr würden wir uns jedoch mehr externe Besucher wünschen.

Vanessa Kaun / KC Limmer
 

Meißner vorn im Marathon

(17. 05. 2019)

Mit einem kompletten 

Medaillensatz sind die hannoverschen Kanuten von den offenen deutschen Marathonmeisterschaften in Rheine zurückgekehrt. Ronny Meißner (HKC v. 1921) bot im Kajak einer der Senioren auf der 19,1km langen Strecke ein grandioses Rennen und gewann.

 

Finja Hermanussen (KC Limmer) wurde Zweite im Kajak einer der Schülerinnen dank einer furiosen Aufholjagd, nachdem sie unterwegs gekentert war. Klubkollege David Appelhans wurde Dritter auf derselben Distanz im K 1 der männlichen Jugend. Insgesamt gingen bei diesem Wettkampf 230 Kanuten aus zehn Ländern an den Start. 

 

An diesem Wochenende geht es beim KC Limmer um die Niedersachsen-Titel.

Die Wettkämpfe beginnen am Sonnabend um 10 Uhr und am Sonntag um 8 Uhr. 

250 Sportler haben ihre Teilnahme zugesagt. 

 

Hannoversche Allgemeine Zeitung

Foto zur Meldung: Meißner vorn  im Marathon
Foto: Hannoversche Allgemeine Zeitung

DM Kanu-Marathon in Rheine

(15. 05. 2019)

Am vergangenen Wochenende fand in Rheine auf einem Nebenarm der Ems die Deutsche Marathonmeisterschaft im Kanurennsport statt. Da die Rennen zugleich in der World Series gewertet werden, traten dort über 230 Sportlerinnen und Sportler aus 10 verschiedenen Nationen an. Und auch Hannover wurde würdig vertreten: Vom Kanu-Club Limmer starteten Finja Hermanussen und David Appelhans jeweils im 1ner und Marie Weist/Karlotta Budimir im 2er.
David (16) bestritt die 14,1 km die es bis zur Jugend zu absolvieren gilt, in einem Leihboot, dessen wackelige Steueranlage ihm auch während der gesamten Distanz etwas zu schaffen machte. Daher musste er sich mit einem guten dritten Platz zufrieden geben. Der K2 mit Marie (14) und Karlotta (13) musste nach der ersten Portage (und zu dem Zeitpunkt an vierter Stelle liegend) mit einem Steuerschaden das Rennen abbrechen.
Finja (13) wurde vor der ersten Wende - im Führungspulk vorne liegend - über das Paddel gefahren und ist infolge dessen gekentert. Nachdem das Boot geleert war, ging es auf eine 14km lange Verfolgungsjagd, welche sie als glückliche Zweite abschloss.
Am kommenden Wochenende stehen dann die Landesmeisterschaften auf heimischem Gewässer an.

 


 

Foto zur Meldung: DM Kanu-Marathon in Rheine
Foto: 1.v.r. David Appelhans (KCL)

Regattabericht Essen

(15. 05. 2019)

Auf der internationalen Regatta in Essen auf dem wunderschönen Baldeneysee starteten dieses Jahr gleich neun Sportler für den Kanu-Club Limmer.

Am Freitag fanden zunächst die Rennen über die kurze 200m Sprintdistanz statt. Auf dieser Strecke konnte sich Anton Budimir in einem starken internationalen Teilnehmerfeld über den 3. Platz im K1 freuen und mit David Appelhans im K2 die Silbermedaille erkämpfen.

Am Samstag belegte Finja Hermanussen in der Altersklasse der 13-jährigen über die längere 2000m Strecke im K1 den 1. Platz der weiblichen Schüler A.

Auch ihr jüngerer Bruder Lasse war auf der Strecke erfolgreich und belegte im K1 den 3. Platz bei den männlichen Schülern B, nachdem er in Führung liegend einen kleinen Umweg um die Wendebojen genommen hatte.

Über 5000m (Langstrecke) gewann David Appelhans im K1 die Bronzemedaille der männlichen Jugend.

Am Sonntag fanden die Endläufe über 500m und 1000m statt.

Über 500m gewann Finja Hermanussen das A Finale der weiblichen Schüler A (AK13 und 14) im K1 mit einem grandiosen 250m Endspurt und konnte abermals die Goldmedaille für sich beanspruchen..

Auch ihr Bruder Lasse ließ sich nicht bitten und war auf dieser Strecke im K1 erfolgreich – die Bronzemedaille war seine.

Über 1000m. sicherte sich David Appelhans im K1 die Silbermedaille und gemeinsam mit Anton Budimir im K2 die Goldmedaille der männlichen Jugend.

Das war jedoch erst der Anfang – zum Aufwärmen. Denn nächstes Wochenende starten einige Sportler des Kanu-Club Limmer bei der Deutschen Kanumarathonmeisterschaft in Rheine an der Ems. Auch dort gibt es eine internationale Beteiligung und es wird auf eine schöne Medaillenausbeute gehofft.

 

 

Bild: In der Mitte auf dem 1.Platz Finja Hermanussen

Foto zur Meldung: Regattabericht Essen
Foto: In der Mitte auf dem 1.Platz Finja Hermanussen

Pressemitteilungen über Kanurennsportler

(09. 05. 2019)

In der Anlage einige aktuelle Informationen zu den Kanurennsportlern.

Sabrina Pradler-Hering in TOP Form

(07. 04. 2019)

1. Qualifikation zur WM im Kanurennsport in Duisburg

 

Mit sehr guten Ergebnissen bei der 1. Qualifikation für die Weltmeisterschaft sind die Kanu-Stars vom Hannoverschen Kanu Club 1921 am Wochenende gestartet.

 

Auf der Regattastrecke Duisburg Wedau hat Sabrina Pradler-Hering die Sprintstrecke über 250 m gewonnen und wurde über die 500 m Strecke hinter Franziska John (Potsdam) und Tina Dietze (Leipzig) Dritte.

Jakob Thordsen hat das Finale über die olympische 1000 m Strecke erreicht und wurde Sechster mit paar Zehntel Sekunden Rückstand zum dritten Platz.

 

Vor dem zweiten Wettkampf in 3 Wochen ebenfalls in Duisburg haben beide Sportler eine starke Ausgangsposition geschaffen, um die Qualifikation für die Weltmeisterschaft in ungarischen Szeged perfekt zu machen.

Kampfrichter der Gruppe Nord bereiten sich auf Rennsportregatten vor

(14. 03. 2019)

Auch im Jahr 2019 trafen sich die Kampfrichter im Kanurennsport aus Hamburg, Bremen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein zu ihrer jährlichen Fortbildung. Sie kamen am 2. und 3. März in der Sport- und Jugendlehrstätte Mardorf des LKV Niedersachsen am Steinhuder Meer zusammen.

 

Der Einladung der Niedersächsischen Kampfrichter-Obfrau Silvia Kudlacik waren 18 Teilnehmer aus den norddeutschen Bundesländern gefolgt. Nach einem Rückblick auf das abgelaufene Wettkampfjahr und den Ablauf der einzelnen Kampfrichtereinsätze auf den verschiedenen Regatten, wurde das neue Wettkampfjahr besprochen.

 

Dabei ging es um den Einsatz auf den norddeutschen Regatten. An praktischen Beispielen wurde den Anwesenden gezeigt, worauf nach den Erfahrungen des letzten Wettkampfjahres besonderes Augenmerk zu legen ist. Ein weiterer Schwerpunkt waren die geänderten Punkte der DKV-Wettkampfordnung, die den Kampfrichtern vermittelt wurden. Besonders erfreulich ist, dass wiederum ein neuer Kampfrichter an diesem Wochenende seine Prüfung mit Erfolg ablegen konnte. Mit ihm hat sich das Durchschnittsalter des Kampfrichterstabs der Gruppe Nord verjüngt.

 

Gerd Bode

 

Foto zur Meldung: Kampfrichter der Gruppe Nord bereiten sich auf Rennsportregatten vor
Foto: Kampfrichter der Gruppe Nord beim Jahrestreffen in Mardorf

Jakob Thordsen auf Platz 2 bei den„"Eliteschülern des Sports 2018"

(29. 01. 2019)

Drei herausragende junge Sportler/innen wurden am vergangenen Montag im Rahmen des DOSB-Neujahrsempfangs in Frankfurt am Main für ihre besonderen schulischen und sportlichen Leistungen des vergangenen Jahres ausgezeichnet. Stabhochspringerin Leni Wildgrube wurde bei der bundesweiten Auszeichnung als Erstplatzierte geehrt vor dem Kanuten Jakob Thordsen auf Platz zwei sowie der BMX-Fahrerin Lara Lessmann, die sich über Platz drei der Auszeichnung „Eliteschüler/in des Sports 2018“ freuen durfte.

 

Seit 2009 findet die Auszeichnung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) und der Sparkassen-Finanzgruppe jährlich statt. Die Preisträger erhalten Stipendien in Höhe von 5.000 Euro für Platz eins sowie jeweils 3.000 Euro für die Plätze zwei und drei. Geehrt werden die Besten der 43 Eliteschulen des Sports in Deutschland. Die Ehrung würdigt die Leistung der Eliteschüler/innen, die ihre sportliche Karriere erfolgreich mit ihrer schulischen Ausbildung vereinen.

 

Auf Platz zwei konnte sich der Kanute Jakob Thordsen (Eliteschule des Sports Hannover) behaupten. Der 19-Jährige gilt als aufstrebendes Kanu-Talent und holte 2018 bereits bei den Weltmeisterschaften der Erwachsenen in Portugal die Goldmedaille mit dem Kajak-Vierer über 1000 Meter. Bei den Deutschen Meisterschaften startete er in fünf Rennen und holte fünf Meistertitel. Zwei Jahre zuvor wurde er in Rumänien Juniorenweltmeister im Zweierkajak. Und ganz nebenbei ist Jakob Thordsen im Abiturjahrgang und will seine Zukunft auf einem guten Abschluss aufbauen können.

 

„In den Eliteschulen haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich auf ihre sportlichen Höchstleistungen zu konzentrieren und zeitgleich auch eine sehr gute Schulausbildung zu erfahren“, sagt Uschi Schmitz, DOSB-Vizepräsidentin Leistungssport.


Mehr Informationen gibt es unter: https://eliteschulen.dosb.de

 

 

Quelle: DOSB

Foto zur Meldung: Jakob Thordsen auf Platz 2 bei den„"Eliteschülern des Sports 2018"
Foto: Jakob Thordsen

Doping-Präventionsschulung in Göttingen

(27. 01. 2019)

Am 6. Februar  2019 bietet der LKV Niedersachsen eine weitere Doping-Präventionsschulung 1 (DPS-1) an. Beginn: 18.30  Uhr im Vereinshaus des Göttinger Paddler -Club , Sandweg 13 37083 Göttingen.

 

Die Schulung ist  ausgerichtet auf Sportler im Alter von 13 bis 16 Jahren. Diese Altersklasse muss die DPS-1 nachweisen, um an Wettkämpfen teilzunehmen, die nach den Regeln des DKV ausgetragen werden. Die Inhalte der Schulung sind auf diese Altersklasse abgestimmt und zielen auf die Aufklärung und Information der jungen Sportler und Sportlerinnen hin. Neben altersgerechten Informationen zu Fragen der Dopingprävention und des Kontrollsystems werden auch moralische Werte des dopingfreien Sports vermittelt.

 

Infos und Anmeldung beim Referenten für Dopingprävention

Gerd Bode

Geschwister-Scholl-Str.7

37081 Göttingen

Tel.+49551 68777

gerd.bode@twg1861.de

 

Foto zur Meldung: Doping-Präventionsschulung in Göttingen
Foto: Doping-Präventionsschulung in Göttingen

Svenja Schaeper und Jakob Thordsen als Hannovers beste Sportler nominiert

(05. 01. 2019)

Zwei niedersächsische Topkanuten sind von der Neuen Presse als Sportler beziehungsweise Sportlerin des Jahres nominiert: Kanupolo-Weltmeisterin Svenja Schaeper von der Kanu-Gemeinschaft List und Jakob Thordsen, Kanurennsport-Weltmeister und Mitglied im Hannoverschen Kanu-Club, stehen auf der Liste der jeweils zehn Nominierten.

Die Ehrung erfolgt auf der Sportgala der Neuen Presse.

 

Wer sich an der Abstimmung beteiligen will, findet hier alle Kandidaten und die Bedingungen. Als Bonus winken attraktive Preise.

 

Jakob Thordsen ist bereits als bester Nachwuchssportler 2018 ausgezeichnet worden und steht außerdem zur Wahl bei der Sportlerwahl des LandesSportBundes Niedersachsen.

Foto zur Meldung: Svenja Schaeper und Jakob Thordsen als Hannovers beste Sportler nominiert
Foto: Svenja Schaeper

DKV-Rennsportler im japanischen Trainingslager

(17. 12. 2018)

Die niedersächsisch-japanische Partnerschaft trägt Früchte: Die deutsche Kanurennsportmannschaft war jetzt zu einem Trainingsaufenthalt in Naka - Provinz Tokushima -, um sich auf die Olympischen Spiele in Tokyo 2020 vorzubereiten. Mit dabei war auch Niedersachsens Top-Kanutin Sabrina Hering. 

 

"Wir fühlen uns hier sehr wohl, die Leute sind sehr freundlich und machen alles möglich", zeigten sich die Sportler beeindruckt von Land und Leuten. Kurz vor ihnen hatten noch junge Rennkanuten aus Niedersachsen das neue Kanuleistungszentrum am Kawaguchi-Stausee des Naka-Flusses auf Herz und Nieren getestet, organisiert der LKV Niedersachsen doch seit Jahren Begegnungen zwischen Sportlern beider Regionen. Gemeinsames Training, Wettkämpfe, Ausflüge und Kulturveranstaltungen haben die Freundschaft zwischen den jungen Menschen wachsen lassen.

So waren die guten Beziehungen zwischen Niedersachsen und der japanischen Provinz Tokushima die Grundlage für das Trainingscamp des Nationalteams in Naka.

 

Ein Video vom Aufenthalt der deutschen Mannschaft in Naka zeigt die guten Trainingsbedingungen und ihren begeisterten Empfang in Japan.

 

 

 

 

 

 

Foto zur Meldung: DKV-Rennsportler im japanischen Trainingslager
Foto: Das deutsche Rennsportteam im Trainingscamp in Naka

Kanurennsportler Jakob Thordsen ist Niedersachsens Nachwuchssportler des Jahres 2018

(10. 12. 2018)

Der Kanurennsportler Jakob Thordsen wurde auf der Winner Party der Sportjugend Niedersachsen als Nachwuchssportler des Jahres 2018 gewählt. Mehr als 150 erfolgreiche Sporttalente feierten ihn und die Schwimmerin Angelina Köhler im GOP Varieté-Theater Hannover.

 

Jakob Thordsen ist amtierender Weltmeister im Kajak-Vierer über 1000 Meter. Der 19-Jährige konnte die Auszeichnung aufgrund eines Trainingslagers in Florida nicht persönlich entgegen nehmen. Diesen Part übernahm für ihn seine Schwester Anna Thordsen. Die Wahl der Sportjugend Niedersachsen zum Nachwuchssportler des Jahres ist mit einem Preisgeld von 1000 Euro verbunden. Thordsen hat außerdem die Chance, auf den Titel „Sportler des Jahres“, der vom LandesSportBund Niedersachsen Ende Januar 2019 vergeben wird. Zum Voting geht es hier

 

„Wir haben in diesem Jahr herausragende Leistungen von Jugendlichen bei Welt-, Europa- und Deutschen Meisterschaften gesehen. Als Ju-Jutsu-Wettkampftrainer weiß ich, welcher Ansporn in diesen Auszeichnungen für den Nachwuchs liegt“, so der Vorsitzende der Sportjugend Niedersachsen, Reiner Sonntag. Beide seien zudem tolle Vorbilder für junge Menschen. Die jeweilige Laudatio für die neu gekürten Nachwuchssportler hielt der aktuelle Sportler des Jahres, Julius Peschel.

Foto zur Meldung: Kanurennsportler Jakob Thordsen ist Niedersachsens Nachwuchssportler des Jahres 2018
Foto: Erfolgreicher Kanurennsportler Jakob Thordsen

Jakob Thordsen: Voting für Sportlerwahl gestartet

(06. 12. 2018)

Der Kanurennsportler Jakob Thordsen ist für die Wahl zum Sportler des Jahres Niedersachsen nominiert. Das Voting ist soeben gestartet. Wer mitentscheiden will: Hier geht es zur Abstimmung.

 

Der 19-jährige Kanute vom HKC Hannover gehört zum A-Kader des Deutschen Kanu-Verbands und hat bereits zahlreiche sportliche Erfolge aufzuweisen: WM-Gold im Kajak-Vierer der Herren über 1000 Meter im August 2018. Bereits zwei Jahre zuvor wurde er Junior-Weltmeister im Zweierkajak.

 

Jakob Thordsen ist einer von 15 Kandidaten für die Sportler bzw. Sportlerin sowie Mannschaft des Jahres in Niedersachsen. Die Gewinner werden in einer öffentlichen Wahl ermittelt und am 15. Februar 2019 beim Ball des Sports in Hannover vorgestellt.

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Foto: Jakob Thordsen als Sportler des Jahres 2018 nominiert

Jakob Thordsen als Sportler des Jahres nominiert

(27. 10. 2018)

Der Kanurennsportler Jakob Thordsen ist für die Wahl zum Sportler des Jahres nominiert. Das hat der LandesSportBund (LSB) Niedersachsen soeben bekannt gegeben.

 

Zweifacher Weltmeister

Der 19-jährige Kanute vom HKC Hannover gehört zum A-Kader des Deutschen Kanu-Verbands und hat bereits zahlreiche sportliche Erfolge aufzuweisen: WM-Gold im Kajak-Vierer der Herren über 1000 Meter im August 2018. Bereits zwei Jahre zuvor wurde er Junior-Weltmeister im Zweierkajak.

 

Seine Stärke bewies der junge Sportler auch im Juni dieses Jahres bei der Norddeutschen Meisterschaft im Kanurennsport. Hier startete er in fünf Rennen und nahm fünf Meistertitel mit nach Hause: im K1 über 1000m, im K2 über 500m und 1000m (zusammen mit Paul Pradler, WSV Harle) sowie im K4 über 500m und 1000m, in denen noch Laszlo Jiresch (KC Limmer) und Kai Eggemann (KRG Bremen) bzw. Nils-Eric Rahm (HKC Hannover) mit im Boot fuhren.

 

Jakob Thordsen ist einer von 15 Kandidaten für die Wahl als Sportler bzw. Sportlerin sowie Mannschaft des Jahres. 2015 war bereits einmal eine Kanutin unter den Ausgewählten: Seine Vereinskameradin Sabrina Hering-Pradler - ebenfalls erfolgreiche Rennkanutin - wurde zur Sportlerin des Jahres gekürt.

 

Abstimmung startet demnächst

Trainiert wird Jakob Thordsen vom niedersächsischen Landestrainer Jan Francik, der sich mit ihm über die Nominierung freut. Nun gilt es, Daumen und drücken und vor allem mit abstimmen, denn die Gewinner werden in einer öffentlichen Wahl ermittelt. Den Wahlzeitraum gibt der LSB in Kürze bekannt. Die Gewinner werden am 15. Februar 2019 beim Ball des Sports vorgestellt.

Zur Abstimmung geht es in Kürze hier 

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Foto: Zweifacher Weltmeister im Kanurennsport: Jakob Thordsen

LKV Niedersachsen vertieft Zusammenarbeit mit Japan

(09. 10. 2018)

Junge Rennsportler aus Niedersachsen zehn Tage zu Gast in Tokushima

Es war ein Wiedersehen unter Freunden: Im Sommer waren junge Kanuten aus der japanischen Provinz Tokushima in Hannover zu Gast, jetzt sind sechs Kanurennsportler und zwei Begleiter aus Niedersachsen zum Gegenbesuch angereist. Gemeinsames Training im neuen Kanu-Trainingszentrum, sportliche Wettkämpfe, Ausflüge und Besichtigungen, offizielle Empfänge und nicht zuletzt der herzliche Empfang und die gute Betreuung machten den zehntägigen Aufenthalt zu einem unvergesslichen Erlebnis. Daran konnte auch der Taifun Trami, der währenddessen über das Land zog, nichts ändern.

 

Unterstützung für die Naka-Kanuten

Die Niedersachsen waren mit ihren besten jugendlichen Kanurennsportlern angereist, darunter Teilnehmer der Olympic Hope Games und Medaillenträger aus den deutschen Meisterschaften. Da konnten viele Tipps und Hilfen an die jungen Kanuten aus Naka gegeben werden, die diese wie auch ihr Trainer wiederum sehr intensiv aufnahmen und zur Verbesserung ihrer Paddeltechnik nutzten.

 

Trainingszentrum in Naka fertig

Im letzten Jahr hatten die Niedersachsen den Rohbau des Trainingszentrums für Kanurennsport am Kawaguchi-Stausee des Naka-Flusses besichtigt, diesmal konnten sie das fertige Gebäude nebst Anlagen schon nutzen: Es ist alles fertig, und auch die Ballonierung einer 1000-Meter-Wettkampfstrecke mit vier Bahnen auf dem Stausee ist da; ein motorisierter Katamaran ist für die Trainingsbegleitung angeschafft worden. Damit haben sich die Trainingsbedingungen erheblich verbessert. Gemeinsam mit den Kanusportlern der Naka High School wurden daher eine Reihe von Trainingseinheiten ausgeführt – einmal sogar begleitet vom japanischen Fernsehen. Auf Anregung der Gäste wurde der Kraftraum im Trainingszentrum mit weiteren Geräten ausgestattet, so dass alles bestens für das direkt anschließende Trainingslager des deutschen Nationalteams vorbereitet ist. Aber der Naka-Fluss hat noch mehr zu bieten: Nach dem Stausee ist er wieder herrliches Wildwasser – das haben die Rennsportler zu einer Wildwassertour mit großem Spaß genutzt.

 

Schulfeste, Tempel und Schreine

Ein Schul- und ein Sportfest an der Naka High School brachten die jungen Leute beider Länder einander weiter näher. Ausflüge zu einem buddhistischen Tempel und zu hintoistischen Schreinen brachten Einblicke in die japanischen Religionen. Beeindruckend waren auch die Seilbahnfahrt hoch in die Berge und eine Schifffahrt zum Gezeitenstrudel bei Naruto. Nicht zu kurz kam zudem die kulinarische Seite: Die Gäste wurden bestens mit japanischer Küche versorgt.

 

Herzliche Freundschaft

Die niedersächsische Sportdelegation war vom 26.09.2018 bis zum 05.10.2018 in der Präfektur Tokushima/Japan zu Gast. Der Aufenthalt fand im Rahmen der internationalen Partnerschaft Tokushima – Niedersachsen statt und war von den Gastgebern in Tokushima perfekt organisiert. Bereits am Flughafen wurde die deutsche Sportdelegation mit großen Deutschland-Flaggen und Transparenten begrüßt. Gute Betreuung während des gesamten Aufenthaltes, Empfänge in der Präfektur Tokushima, der Stadt Naka und der Naka High School unterstrichen die Bedeutung, die dem Partnerprojekt auch auf japanischer Seite erwiesen wird. Besonders herzlich waren aber alle Treffen mit den Kanusportlern aus Naka, selbst über die Sprachbarrieren hinweg funktionierte die Kommunikation sehr gut.

Für das nächste Jahr sind bereits wieder gemeinsame Trainingslager in Hannover und Naka fest eingeplant. Die Präfektur Tokushima, die Stadt Naka und der Landessportbundes Niedersachsen haben erneut ihre Unterstützung zugesagt.

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Foto: Junge Kanuten aus Niedersachsen und Tokushima. Links: LKV-Präsident Albert Emmerich und Landestrainer Jan Francik

Niedersächsische Kanurennsportler erneut erfolgreich: Gold und Silber bei internationaler Kanurennsport-Regatta in Posen

(24. 09. 2018)

Drei Goldmedaillen und vier Silbermedaillen für Niedersachsen: Mit dieser stolzen Bilanz endete ein internationaler Wettkampf unter jungen Kanurennsportlern im polnischen Posen (Poznan). Die Regatta fand im Rahmen der internationalen Partnerschaft zwischen dem Land Niedersachsen und der polnischen Wojewodschaft Großpolen (Wielkopolska) statt. Teilnehmer waren Kanuten aus allen polnischen Provinzen und der Ukraine; aus Niedersachsen waren zehn der besten Nachwuchskanuten angereist.

 

Junioren im Vierer, Zweier und Einer vorn

Am Wettkampftag war es recht windig, so dass die Rennsportler mit einigen Wellen zu kämpfen hatten. Doch die Niedersachsen meisterten dieses Problem und glänzten mit hervorragenden Erfolgen. Der Viererkajak (K4) in der männlichen Jugend sicherte sich in der Besetzung David Appelhans, David Otte, Anton Budimir und Richard Lange mit über einer Bootslänge Vorsprung die Goldmedaille, und ebenfalls Gold holte der K2 der weiblichen Junioren (Kyra Klaft/Svea Spiegler) – mit noch mehr Vorsprung. Die dritte Goldmedaille holte Kyra Klaft im K1 der weiblichen Junioren. Und sie startete weniger als eine Stunde später noch einmal – diesmal in der Damen-Leistungsklasse, wo sie die Silbermedaille gewann. Weitere Silbermedaillen gab es für den K2 männliche Jugend (Jan Ole Prager/David Appelhans) sowie für Jan Ole Prager im K1.

 

Erfolgreiches Comeback von Janko Knabe

Mit besonderer Spannung wurde das Ergebnis in der Leistungsklasse der Herren erwartet: Hier startete Janko Knabe nach zweijähriger Pause erstmals wieder in einem Rennen – und legte nach einem fulminanten Endspurt bei nur 0,3 Sekunden Rückstand auf den Sieger mit dem Gewinn der Silbermedaille ein eindrucksvolles Comeback hin. Weitere Platzierungen in den Endläufen zeigten, dass die Niedersachsen inzwischen im Kanurennsport zahlreiche talentierte Nachwuchssportler in ihren Reihen haben. So konnten sich zum Beispiel zwei weitere K2 und zwei weitere K1 der männlichen Jugend aus Niedersachsen für das Finale qualifizieren, so dass allein in diesen Rennen jeweils drei von den insgesamt neun Booten von den Niedersachsen gestellt wurden. Und Svea Spiegler fuhr bei der weiblichen Jugend im K1 mit weniger als 1 Sekunde Rückstand auf Platz 4 – fast hätte es da auch noch zu einer Medaille gereicht.

 

Internationale Partnerschaft im Kanusport

Die jungen Kanurennsportler waren zum ersten Mal zu Besuch in Posen. Im Sommer hatten das Land Niedersachsen und die Wojewodschaft Großpolen ihre seit 25 Jahren bestehende Partnerschaft auf den Kanusport ausgeweitet, nachdem der Landes-Kanu-Verband Niedersachsen sportliche Kontakte nach Posen geknüpft hatte. LKV-Präsident Albert Emmerich und das Team aus Niedersachsen wurden am Wettkampftag herzlich vom Präsidenten des Kanuverbandes Wielkopolska, dem Sportkameraden Ireneusz Pracharczyk und seinem Team begrüßt, und es wurden Gastgeschenke ausgetauscht. Bereits einen Tag zuvor fand ein Empfang durch die Wojewodschaft Wielkopolska, der Besuch eines Croissant-Museums (mit aktivem Backen) und ein Mittagessen in der Altstadt von Posen statt. Anschließend wurde noch ein letztes Training vor dem Wettkampf absolviert.

 

„Insgesamt war dieser erste Besuch unserer Kanurennsportler bei unseren neuen Kanupartnern in Wielkopolska ein sehr beeindruckendes Erlebnis – besonders auch wegen der erwiesenen Gastfreundschaft, der fairen Wettkämpfe, aber auch der tollen Wettkampfanlage auf dem Maltasee in Posen“, bilanzierte LKV-Präsident Albert Emmerich das Sportwochenende. „Wir werden gerne weitere gemeinsame Aktivitäten mit unseren neuen Kanufreunden in und um Posen starten“, so Emmerich. Einen besonderen Dank richtete er an die Sponsoren für diese Reise: den Landessportbund Niedersachsen und die Volkswagen Sportkommunikation sowie die Wojewodschaft Wielkopolska und den Kanuverband Wielkopolska.

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Foto: Die drei Finalboote aus Niedersachsen im Zweierkajak

Internationaler Durchbruch für Nachwuchsrennsportler David Appelhans

(18. 09. 2018)

Bei den Olympic Hope Games gewann David Appelhans eine Silbermedaille in Kajak-Vierer über 1000 Meter. Gemeinsam mit seinen Teamkollegen Nicola Höninger, Simon Specht und Jack Gries ging der 16-Jährige vom KC Limmer Hannover im polnischen Posen als Zweiter durchs Ziel.

 

David Appelhans trainiert wie die anderen niedersächsischen Topkanuten im Leistungszentrum des Landes-Kanu-Verbandes am Stichkanal in Hannover-Limmer unter der Ägide von Landestrainer Jan Francik. Der freute sich besonders über den überraschenden Erfolg seines Schützlings und setzt große Hoffnung in den jungen Sportler.

 

Beim Wettbewerb der 15- bis 17-jährigen Rennkanuten waren in diesem Jahr so viele Teilnehmer wie nie vertreten: 800 Jugendliche aus 38 Nationen traten in Polen gegeneinander an. Der Nachwuchs des Deutschen Kanu-Verbands war mit zehn Gold-, elf Silber- und neun Bronzemedaillen insgesamt sehr erfolgreich. Die deutschen Kanuten belegten sowohl in der Medaillen- als auch in der Punktewertung hinter Ungarn Rang zwei.

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Foto: David Appelhans gewinnt Silbermedaille bei Olympic Hope Games

Medaillenregen bei Deutscher Meisterschaft für niedersächsische Kanurennsportler

(09. 09. 2018)

Bei der Deutschen Meisterschaft in Hamburg haben die niedersächsischen Kanurennsportler acht Boote in die Medaillenränge gefahren – alle in der Schüler- bzw. Juniorenklasse. Besonders stark zeigten sich dabei die weiblichen Nachwuchstalente. „Noch nie haben die jungen Sportlerinnen und Sportler aus Niedersachsen so gut abgeschnitten wie in diesem Jahr“, unterstrich stolz LKV-Präsident Albert Emmerich.

 

Doppel-Gold und Doppel-Silber

Gleich zweimal Gold heimsten Isabel Bautista Barroso und Nele Spiegler (Hann. Münden) in der Klasse weibliche Schüler ein: einmal im K 2 über 500 Meter, das zweite Mal in der Langstrecke über 2000 Meter. Doppelter Erfolg auch für Kyra Klaft (weibliche Junioren) vom WSV Verden. Sie holte Silber im Einerkajak sowohl über 500 Meter als auch über 1000 Meter. Zusätzlich gab es für sie mit dem 4. Platz einen Achtungserfolg in der Langstrecke über 5000 Meter.

 

Bei der männlichen Jugend ragten die beiden Hannoveraner Jan Ole Prager (HKC) und David Appelhans (KC Limmer) heraus. Jan Ole Prager freute sich über Bronze im Einerkajak über 1000 Meter. Gemeinsam mit David Appelhans errang er im K 2 über 1000 Meter den 3. Platz, und auch im Viererkajak über 500 Meter landete er auf dem 3. Platz mit seinen Kanukameraden David Appelhans, Richard Lange (HKC) und Ole Borowski (TUS Bramsche). Im Nationalcup männliche Jugend Kajak wurde Jan Ole Prager für seinen 2. Platz ausgezeichnet.

 

Jakob Thordsen verpasst Titel wegen Erkältung

Nicht so gut lief es für Jakob Thordsen, der eine Woche zuvor noch als Weltmeister nach Hause gekommen war. Ihn hatte eine Erkältung aus der Bahn geworfen, so dass er nur den fünften Platz im Einerkajak über 1000 Meter errang. Sabrina Hering-Pradler musste sich bei ihrem Comeback nach Verletzung und Operation mit dem 6. Platz im K 4 zufrieden geben.

 

Insgesamt waren die Niedersachsen mit 22 Booten in den Endläufen vertreten.

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Foto: Kyra Klaft mit Medaille

WM-Gold für Jakob Thordsen

(29. 08. 2018)

Sensationeller Erfolg für Kanurennsportler Jakob Thordsen: Bei der Weltmeisterschaft im portugiesischen Montemor-o-Velho errang der 18-Jährige vom HKC Hannover Gold im Kajak-Vierer der Herren über 1000 Meter. Gemeinsam mit Tamas Gecsö (Potsdam), Jacob Schopf (Berlin) und Lukas Reuschenbach (Oberhausen) stürmte der junge Kanute mit Bestzeit durchs Ziel.

 

„Die Jungs waren komplett aus dem Häuschen“, berichtete der niedersächsische Landestrainer Jan Francik, der die jungen Kanuten nach Portugal begleitet hatte. „Dieser Triumph war nicht zu erwarten“. Bei der Europameisterschaft 2018 in Belgrad hatte die junge Crew nur den sechsten Platz errungen – und sich jetzt enorm gesteigert.

Für Jakob Thordsen ist es allerdings nicht der erste Triumph: 2017 war er bereits Junior-Weltmeister im Zweierkajak.

 

Seine Klubkameradin Sabrina Hering-Pradler, die wie Thordsen zur Weltelite im Kanurennsport gehört, konnte in diesem Jahr verletzungsbedingt nicht antreten.

Insgesamt gab es für die deutschen Kanuten sechs WM-Titel, vier davon in den olympischen Bootsklassen. Damit belegten sie den Spitzenplatz im Medaillenspiegel. Die Ergebnisse im Detail sind auf der Internetseite des Deutschen Kanuverbandes nachzulesen.

Foto zur Meldung: WM-Gold für Jakob Thordsen
Foto: Jaob Thordsen: Weltmeister im Vierkajak. Daneben: Landestrainer Jan Francik

Norddeutsche Meisterschaft im Kanurennsport

(29. 06. 2018)

Norddeutsche Meisterschaft im Kanurennsport:

Jan Ole Prager (HKC Hannover) erfolgreichster Teilnehmer

 

Medaillensegen für Niedersachsens Kanuten: Bei der Norddeutschen Meisterschaft im Kanurennsport in Wolfsburg lagen die Niedersachsen in vielen Rennen vorn.

 

Überragende Ergebnisse erzielte dabei die männliche Jugend in den Kajak-Rennen. Jan Ole Prager vom HKC Hannover wurde in allen vier K1-Rennen (200m, 500m, 1000m, 5000m) Norddeutscher Meister, und zusammen mit David Appelhans vom KC Limmer holte er sich auch die Meistertitel im K2 über 200m, 500m und 100m.

 

Meistertitel für Jan Ole Prager und Jakob Thordsen

Den achten Norddeutschen Meistertitel fuhr Jan Ole Prager mit David Appelhans, Richard Lange (HKC Hannover) und Ole Borowski (TUS Bramsche) im K4 über 500m ein und wurde somit der erfolgreichste Sportler dieser Norddeutschen Meisterschaften. Aber auch die weiteren Medaillen gingen bei der männlichen Jugend fast ausschließlich an die Niedersachsen, zu denen neben Jan Ole Prager, David Appelhans, Richard Lange und Ole Borowski auch David Otte (HKC Hannover), Max Langenhagen (HKC Hannover), Joshua Finkbeiner (HKC Hannover) und Anton Budimir (KC Limmer) gehören. Nur die außer Konkurrenz fahrenden Gäste des LKV Niedersachsen – junge Kanuten aus Polen und der Südafrikaner Jordy Malherbe – konnten da noch mithalten und in einigen Rennen auf Platz 1 bis 3 fahren.

 

Hervorragend lief es auch für Jakob Thordsen (HKC Hannover), der in der Leistungsklasse Herren inzwischen dem A-Kader des Deutschen Kanu-Verbandes angehört und in fünf Rennen startete. In allen fünf Rennen holte er sich den Norddeutschen Meistertitel: im K1 über 1000m, im K2 über 500m und 1000m (zusammen mit Paul Pradler, WSV Harle) sowie im K4 über 500m und 1000m, in denen noch Laszlo Jiresch (KC Limmer) und Kai Eggemann (KRG Bremen) bzw. Nils-Eric Rahm (HKC Hannover) mit im Boot fuhren.

 

Damen zeigen Stärke

In der Leistungsklasse der Damen startete außer Konkurrenz die Silbermedaillen-Gewinnerin der Olympischen Spiele 2016, Sabrina Hering-Pradler (HKC Hannover) im K1 über 500m und konnte mit fast 10 Sekunden Vorsprung eindrucksvoll ihre Stärke zeigen. Jasmin Brüssler (TWG 1861 Göttingen) konnte den Meistertitel erringen, Bronze ging an Esther Rahm vom HKC Hannover. Esther Rahm konnte weitere Medaillen erringen: Gold im K1 über 1000m (vor Antje Gralfs, WSV Harle) und im K2 200m mit Isabell Estorff (WPF Plön-Fegeta), Silber im K1 200m hinter ihrer K2-Partnerin. Im K1 über 5000m holte Esther Rahm dann wieder Gold vor Isabell Estorff, Bronze ging an Antje Gralfs.

 

Weitere Goldmedaillen konnten sich bei den Schülerinnen A im K2 500m Isabell Barrosso Batista und Nele Spiegler holen, bei den Schülern A schaffte es Lasse Hermanussen (KC Limmer) im K1 über 2000m, und schließlich bei den Schülerinnen B im K2 über 500m Karlotta Budimir und Finja Hermanussen vom KC Limmer.

 

Nicht am Start war Kyra Klaft (WSV Verden), sie nahem an den zeitgleich stattfindenden Junioren-Europa-Meisterschaften teil und erreichte dort im Endlauf im K1 über 500m den 8. Platz sowie im K4 500m den 6. Platz.

Alle Ergebnisse sind unter http://www.reves-daten.de/download/2018/RegListe_G.php zu finden.

 

Gelungenes Wettkampfwochenende in Wolfsburg

Die Norddeutsche Meisterschaft fand vom 29. Juni bis zum 1. Juli 2018 auf dem Allersee in Wolfsburg statt – hervorragend vorbereitet vom Ausrichter Wolfsburger KC. Sportler aus Niedersachsen, Bremen, Hamburg, Schleswig Holstein und Mecklenburg-Vorpommern kämpften um die Norddeutschen Meistertitel und um die Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft im Kanurennsport. Außer Konkurrenz fuhren weitere Sportler aus drei Ländern im Rahmen internationaler Partnerschaften des LKV Niedersachsen mit: Polen, Japan und Südafrika.

 

„Der Dank gilt neben den teilnehmenden Sportlern, ihren Trainern und Eltern insbesondere der Jury, den Kampfrichtern und den vielen Helfern des ausrichtenden Vereins Wolfsburger KC, die für ein rundherum gelungenes Wettkampwochenende sorgten. Und nebenbei konnten die Beziehungen zu den Sportfreunden aus unseren Partnerregionen Polen, Südafrika und Japan weiter vertieft werden“, sagte der Präsident des LKV Niedersachsen, Albert Emmerich.

 

Die niedersächsischen Kanuten werden sich nun in einem 14-tägigen Trainingslager weiter auf die Deutschen Meisterschaften 2018 im Kanurennsport vorbereiten, die dieses Jahr in Hamburg stattfinden werden. Eine gute Ausgangssituation ist ja nun schon vorhanden.

Foto zur Meldung: Norddeutsche Meisterschaft im Kanurennsport
Foto: Norddeutsche Meisterschaft im Kanurennsport

Internationale Topkanuten zu Gast beim Niedersächsischen Landes-Kanu-Verband

(29. 06. 2018)

Innenminister Pistorius begrüßt die jungen Sportler in Hannover

Kanu-Landestrainer Jan Francik hat derzeit eine besondere Aufgabe: Unter seiner fachlichen Leitung trainieren nicht nur erfolgreiche niedersächsische Kanuten, sondern auch Top-Sportler aus Südafrika und Japan im Landesleistungszentrum des Landes-Kanu-Verbands (LKV) Niedersachsen. Der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, begrüßte die Gäste und machte sich ein Bild von den Trainingsbedingungen am Stichkanal in Hannover-Ahlem.

 

Kanusport als Bindeglied zwischen Niedersachsen und seinen Partnerregionen

„Der Kanusport ist Kern der guten Partnerschaft zwischen dem japanischen Tokushima und dem Land Niedersachsen. Wenn junge Leute miteinander Sport machen, lernen sie sich kennen, und wer sich kennt, hat keine Vorurteile“, unterstrich der Minister die Bedeutung des Sports für das Miteinander über Grenzen hinweg. Er lobte den LKV für sein Engagement und die Förderung gemeinsamer Trainingslager von niedersächsischen und japanischen Kanurennsportlern, die sowohl in Hannover als auch in Naka, dem Kanuleistungszentrum der Präfektur Tokushima, hervorragende Voraussetzungen vorfänden. Auf Initiative des LKV Niedersachsen habe er sich deshalb beim Deutschen Kanu-Verband dafür eingesetzt, dass die deutschen Rennkanuten im Herbst zum Training nach Naka reisen könnten, um sich dort für die Olympischen Spiele vorzubereiten.

 

Training im Landesleistungszentrum

Bereits zum zweiten Mal halten sich junge Kanuten aus der Präfektur Tokushima auf Einladung des LKV in Niedersachsen auf. Das fünfköpfige Kanu-Team ist für rund eine Woche zu Gast in Ahlem. Im vergangenen Jahr waren im Gegenzug Niedersachsens beste Kanurennsportler in Japan zu Besuch gewesen.

 

Der 15-jährige Jordy Malherbe aus der niedersächsischen Partnerregion Eastern Cape in Südafrika ist zum ersten Mal in Niedersachsen. Er hat sich durch sein gutes Abschneiden bei den südafrikanischen Meisterschaften für die Junioren-Weltmeisterschaft Ende Juli in Bulgarien qualifiziert, und bereitet sich nun im Landesleistungszentrum auf seine Teilnahme daran vor.

 

Landestrainer Jan Francik hat die jungen ausländischen Kanuten ebenso unter seine Fittiche genommen wie Niedersachsens Top-Kanuten Jakob Thordsen und Sabrina Hering-Pradler. Sie alle profitieren von seiner fachlichen Kompetenz und seiner konsequenten Anleitung.

 

Norddeutsche Meisterschaft im Kanurennsport mit internationaler Beteiligung

Jordy Malherbe sowie die fünf Kanusportler aus Tokushima starten am Freitag, den 29.06.2018 beim Kurzstreckenrennen der Norddeutschen Kanu-Rennsport-Meisterschaft in Wolfsburg. Verstärkung erhalten die außereuropäischen Sportler durch zehn junge polnische Kanurennsportler aus der Region um Poznan. Sie alle fahren die Rennen außer Konkurrenz, das heißt die Titel und Platzierungen in der Norddeutschen Meisterschaft werden unter den Sportlern der norddeutschen Vereine vergeben.

 

LKV international aktiv

Der LKV Niedersachsen ist seit Langem aktiv im internationalen Sportaustausch. Im Rahmen der Partnerschaften zwischen dem Land Niedersachsen und Eastern Cape sowie der Präfektur Tokushima sind niedersächsische, südafrikanische und japanische Kanuten bereits mehrfach bei Wettkämpfen und Trainingslagern zusammengekommen.

 

Erstmals knüpft der LKV in diesem Jahr zudem sportliche Beziehungen zur Region Großpolen, mit der Niedersachsen seit 25 Jahren partnerschaftlich verbunden ist. Neben der Teilnahme der polnischen Kanusportler an der Norddeutschen Meisterschaft fahren niedersächsische Kanurennsportler im Juli zu einem 14-tägigen Trainingslager und zu einer Regionalmeisterschaft nach Poznan. Mit dabei sein wird auch Jordy Malherbe aus Eastern Cape.

Foto zur Meldung: Internationale Topkanuten zu Gast beim Niedersächsischen Landes-Kanu-Verband
Foto: Internationale Topkanuten zu Gast beim Niedersächsischen Landes-Kanu-Verband